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Freie Hansestadt Bremen

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Freie Hansestadt Bremen
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Flagge von Bremen
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Wappen von Bremen
Hauptstadt des Landes Bremen
Fläche des Bundeslandes 419,38 qkm
Zahl der Einwohner 672.000 (Stand 2015)
Einwohnerdichte 1601 Einwohner pro qkm
Gründung des Bundeslandes 1947
Kfzkennzeichen HB
Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD)
Regierungsparteien SPD, GRÜNE und Die Linke
Verteilung der Sitze SPD 28, CDU 24, GRÜNE 10, Die Linke 10, BD 6, FDP 5, AfD 1, fraktionslos 4 (insgesamt 87 Abgeordnete)[1]
Letzte Wahl 14. Mai 2023
Nächste Wahl Frühjahr 2027
Stimmen im Bundesrat 3
Verwaltungsgliederung 2 kreisfreie Städte
Homepage des Landes http://www.bremen.de
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Freie Hansestadt Bremen (Deutschland)

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Bremen

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Bremerhaven
Lage der beiden Städte in Deutschland

Freie Hansestadt Bremen ist der Name des kleinsten Bundeslandes in der Bundesrepublik Deutschland. Es besteht aus den beiden Städten Bremen und Bremerhaven. Diese beiden Städte sind rund 50 km voneinander entfernt und liegen innerhalb von Niedersachsen. Die Bezeichnung Freie Hansestadt Bremen erweckt zunächst den Eindruck, es handle sich nur um eine Stadt, ist aber historisch zu verstehen, weil Bremerhaven ursprünglich als Hafen für die Stadt Bremen gegründet wurde. Die bremischen Häfen sind traditionell das wichtigste Standbein der Wirtschaft des Zwei-Städte-Staates. Das Land Bremen liegt am Unterlauf und Mündungstrichter der Weser und ist sowohl flächenmäßig als auch von der Einwohnerzahl her das kleinste Bundesland nach dem Saarland. Die höchste natürliche Erhebung befindet sich im Ortsteil Bremen-Burglesum mit 32,5 m über dem Meeresspiegel. Das Bundesland wird im Straßenverkehr durch die Bundesautobahnen A 27 zwischen Hannover und Cuxhaven, die A 1 zwischen Osnabrück und Hamburg sowie die A 28 bzw. die Bundesstraße 75 erschlossen. Es gibt mehrere Haupteisenbahnstrecken im Land, einen Flughafen und ein Oberverwaltungsgericht in der Stadt Bremen. Das Land hat zwei Bundestagswahlkreise: Zum Wahlkreis 55 gehört auch die Stadt Bremerhaven.

Gesellschaft

Die Anonymität der beiden Großstädte, der Hafenbetrieb und die soziale Lage der Menschen führen dazu, dass die Kriminalität hier besonders hoch ist.[2] Eine Rolle spielt dabei auch die hohe Arbeitslosigkeit. Diese lag in der Stadt Bremen im Oktober 2016 bei 9,4 %,[3] in Bremerhaven bei 13,3 %[4] im Land insgesamt bei 9,9 %. Beide Städte sind seit den 1970er Jahren durch einen Bevölkerungswandel geprägt, der durch Zuzug ausländischer Migranten und Wegzug deutscher Einwohner ins niedersächsische Umland gekennzeichnet ist. Die Erwerbslosenquote im November 2017 erreichte in der Stadt Bremen erneut im November 2017 mit 9,4 % den niedrigsten Wert seit 25 Jahren.[5]

Die Meinung in der Gesellschaft wird stark von den führenden Medien Weser-Kurier und Radio Bremen beeinflusst, die auch im niedersächsischen Umland wahrgenommen werden. Dabei hat der Weser-Kurier seit dem Ende des 20. Jahrhunderts eine marktbeherrschende Stellung als Tageszeitung.

Geschichte

Wegen der zunehmenden Versandung der Weser wurde ab 1827 die Siedlung Bremerhaven als Außenposten auf einem vom Königreich Hannover angekauften Grund angelegt und als Hafen ausgebaut. Um 1900 bestand das Land aus den drei Städten Bremen, Bremerhaven, Vegesack und dem bremischen Landgebiet.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörten Bremen und Bremerhaven zunächst zur Britischen Besatzungszone. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten beanspruchten das Gebiet für sich, um Zugang zu den Seehäfen (englisch port of embarkation) zu erlangen. So kamen die beiden Städte 1947 zur Amerikanischen Besatzungszone. Dies erleichterte es Bremen, seine Selbständigkeit gegenüber dem niedersächsischen Umland zu erhalten. Das Land hat aber seit Beginn der 1980er Jahre mit einem Strukturwandel insbesondere in der Hafenwirtschaft und den Folgen einer Steuerreform kämpfen. Die Steuerreform führte dazu, dass zum Beispiel die Lohnsteuer nicht mehr am Arbeitsort, sondern am Wohnort gezahlt wird.