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* Der Euro- und EU-Kritiker [[Bernd Lucke]] forderte umgehend populistischim Namen der [[AfD]], dass auch Deutschland eine Volksabstimmung durchführe. Auch mit dem Wissen, dass damit grundlegende Prinzipien der EU auf der Kippe stünden. <ref name="FazVotum">http://www.faz.net/aktuell/politik/votum-fuer-begrenzte-einwanderung-merkel-sieht-erhebliche-probleme-mit-der-schweiz-12793738.html</ref> Lucke meinte u.a.:
* Der Euro- und EU-Kritiker [[Bernd Lucke]] forderte umgehend populistischim Namen der [[AfD]], dass auch Deutschland eine Volksabstimmung durchführe. Auch mit dem Wissen, dass damit grundlegende Prinzipien der EU auf der Kippe stünden. <ref name="FazVotum">http://www.faz.net/aktuell/politik/votum-fuer-begrenzte-einwanderung-merkel-sieht-erhebliche-probleme-mit-der-schweiz-12793738.html</ref> Lucke meinte u.a.:
:''"In der Schweiz hat das Volk gesprochen und das Votum sollte ernst genommen werden. Volksabstimmungen zeigen, wo dem Volk der Schuh drückt und welche Probleme von der Regierung sträflich vernachlässigt wurden."'' <ref>[http://www.afd-niedersachsen.de/index.php/205-10-02-2014-bernd-lucke-zum-schweizer-volksentscheid]</ref>
:''"In der Schweiz hat das Volk gesprochen und das Votum sollte ernst genommen werden. Volksabstimmungen zeigen, wo dem Volk der Schuh drückt und welche Probleme von der Regierung sträflich vernachlässigt wurden."'' <ref>[http://www.afd-niedersachsen.de/index.php/205-10-02-2014-bernd-lucke-zum-schweizer-volksentscheid]</ref>
* Der Schweizer Journalist [[Roger Köppelm99 erklärte, dass eine Volksabstimmung in der Schweiz sogar noch deutlicher ausfallen würde.
* Der Schweizer Journalist [[Roger Köppel]] erklärte, dass eine vergleichbare Volksabstimmung in Deutschland sogar noch deutlicher ausfallen würde.
* [[20 Minuten]] feiert [[Roger Köppel]] als strahlenden Sieger, bei [[hart aber fair]].<ref>http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Deutsche-feiern-Koeppel---jetzt-legt-Moergeli-nach-16438051</ref>
* [[20 Minuten]] feiert Roger Köppel als strahlenden Sieger, bei [[hart aber fair]].<ref>http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Deutsche-feiern-Koeppel---jetzt-legt-Moergeli-nach-16438051</ref>
* Nach dem Schweizer Votum hat die EU-Kommission die Gespräche über einen grenzüberschreitenden Stromhandel ausgesetzt. <ref>[http://www.handelsblatt.com/politik/international/reaktion-auf-volksabstimmung-eu-stoppt-stromabkommen-mit-schweiz/9462018.html]</ref>
* Nach dem Schweizer Votum hat die EU-Kommission die Gespräche über einen grenzüberschreitenden Stromhandel ausgesetzt. <ref>[http://www.handelsblatt.com/politik/international/reaktion-auf-volksabstimmung-eu-stoppt-stromabkommen-mit-schweiz/9462018.html]</ref>
Unterstützt wurde die Initiative von der SVP. Zur Ablehnung empfohlen wurde sie von der CVP, JCVP, BDP, FDP, GLP, EVP, SP und den Grünen sowie vom Nationalrat (mit 140 zu 54 Stimmen), vom Ständerat (37 zu 5) und vom Bundesrat. Dem Volksbegehren hatten sowohl die Regierung in Bern, als auch alle anderen Parteien und die Wirtschaftsverbände widersprochen. [2]
Am 9. Februar 2014 nahmen Volk und Stände die Initiative an. Bei einer aussergewöhnlich hohen Stimmbeteiligung erzielte das Begehren ein Volksmehr von 50,3 Prozent und ein Ständemehr von 17 Kantonen.
Wie üblich in DeNokratien, durften nur Menschen mit Schweizer Staatsbürgerschaft an der Wahl teilnehmen. Die über 23 Prozent Ausländer mit Erstwohnsitz in der Schweiz hatten kein Wahlrecht.
Die Initiative wurde am 9. Februar 2014 von 50,3 Prozent der Stimmenden und von 17 der 26 Kantone angenommen.
Während die mehrheitlich deutschsprachigen Kantone ausser Basel-Stadt, Zürich und Zug die Initiative annahmen, lehnten die Westschweizer Kantone sie ab. Die höchste Zustimmung erhielt die Initiative im Tessin. Die Stimmbeteiligung war mit 55,8 Prozent aussergewöhnlich hoch.[3]
13. Februar 2014: Thomas Straubhaar: " Bald also wird sich zeigen, dass die Eidgenossen mit ihrer Abstimmung gegen die Masseneinwanderung zwar auf die Deutschen gezielt, letztlich aber das eigene Bein getroffen haben."[5]
Der Landesvorsitzende Schleswig-Hollsteins Ralf Stegner von der SPD den demokratischen Entscheid der Schweizer. Stegner bezeichnete die Befürworter u.a. als "Spinner" und "unzurechnungsfähige" Personen. [6]
Die Welt meinte zu einer implizit Anti-Deutschen Initiative und zur Errungenschaft der Freizügigkeit u.a.:
"Die Mehrheit der Schweizer hat sich in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, die Einwanderung in die Alpenrepublik zu beschränken. Gäbe es die direkte Demokratie Schweizer Machart in allen Staaten der Europäischen Union – es gäbe vermutlich in nahezu allen Staaten ebenfalls eine einwanderungskritische Mehrheit, die bisweilen sogar höher ausfiele als in der Schweiz, wo 50,3 Prozent der Abstimmenden für die Beschränkung plädiert haben. Das sollten gerade jene Freunde der Einwanderungsgesellschaft bedenken, die keine Gelegenheit auslassen, eine direktere Demokratie zu fordern."[7]
Der Landesvorsitzende der NRW-CDU Armin Laschet meint:
"Wer gegen Deutsche und andere EU-Bürger Stimmung macht, kann nicht gleichzeitig von Geschäften in Deutschland profitieren."[8] Unklar bleibt, was Armin Laschet mit der Bezeichnung "Deutsche" und "EU-Bürger" meint: Armin Laschet war zuvor mit deutlichen antideutsch-rassistischen Aussagen aufgefallen, in denen er nicht nur Stimmung gegen sie machte, sondern sie zu einem Relikt der Geschichte erklärte. Ferner [[ http://de.pluspedia.org/wiki/Armin_Laschet#Zuwanderung_und_die_Zukunft_der_autochthonen_Deutschen%7C begrüßt er ausdrücklich die demograhische Marginalisierung der Deutschen und Europäer]]. Es ist daher fragwürdig, ob Laschet wirklich von einem Interesse am Wohl der Deutschen und EU-Bürger hat zu diesen Aussagen motiviert ist.
"Natürlich wehrt sich die Schweiz, völlig zu recht, mit dem gefaßten Beschluß auch gegen das EU-intern üblich gewordene Durchreichen von Sozialpilgern, für das die Lampedusa-Linie mittlerweile ein Symbol geworden ist. (...) Brüssel reagiert sehr, sehr allergisch auf Nadelstiche gegen seine Umvolkungsphantasien, und so hat man dort unmittelbar nach Bekanntwerden des Schweizerischen Votums schon mal die verbalen Krallen ausgefahren."[9]
Aus Enttäuschung über das Abstimmungsergebnis gingen in Zürich, Bern und Luzern viele Menschen auf die Straßen, um weiterhin für eine ihrer Ansicht nach "offene Schweiz" zu werben. [10]
Der Euro- und EU-Kritiker Bernd Lucke forderte umgehend populistischim Namen der AfD, dass auch Deutschland eine Volksabstimmung durchführe. Auch mit dem Wissen, dass damit grundlegende Prinzipien der EU auf der Kippe stünden. [12] Lucke meinte u.a.:
"In der Schweiz hat das Volk gesprochen und das Votum sollte ernst genommen werden. Volksabstimmungen zeigen, wo dem Volk der Schuh drückt und welche Probleme von der Regierung sträflich vernachlässigt wurden."[13]
Der Schweizer Journalist Roger Köppel erklärte, dass eine vergleichbare Volksabstimmung in Deutschland sogar noch deutlicher ausfallen würde.
"Es zeigt natürlich ein bisschen, dass in dieser Welt der Globalisierung die Menschen zunehmend Unbehagen gegenüber einer unbegrenzten Freizügigkeit haben. Ich glaube, das müssen wir alle ernst nehmen. Wir bedauern diese Entscheidung. Das wird eine Menge Schwierigkeiten für die Schweiz verursachen."[16]
Bernd Riexinger von der Linkspartei forderte die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen gegen die Schweiz und meinte u.a.:
"Was Europa als Letztes braucht, sind neue Mauern. Wenn die Schweiz ihre Grenze für Menschen schließt, dann ist es nur gerecht, wenn auch das Geld draußen bleibt."[17]