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Die Templer und das Judentum (Kryobob): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16. Mai 2017, 04:39 Uhr
Der Ritterorden der Templer bestand von 1118 bis 1312. Ein Zusammenhang zwischen den Templern und dem Judentum wird aufgrund verschiedener Anhaltspunkte vermutet. Inhalt dieses Artikels ist, die Herleitung der These, dass die Gründer des Templerordens getaufte Juden (Kryptojuden) waren. Dieser Artikel gibt somit nicht den Stand der Wissenschaft wieder. Ziel dieses Artikels ist, die These zur Diskussion zu stellen, ob der Templerorden ein kryptojüdischer Orden war.
Vorgeschichte

Ein wichtiger Aspekt in der europäischen Kulturgeschichte ist, dass Juden als getaufte Juden (Kryptojuden) in Europa gelebt haben. Aufgrund der Tatsache, dass das Kryptojudentum bis dato nur in New Mexiko (USA) [1] und Portugal[2] ansatzweise geschichtlich aufgearbeitet wurde, besteht keine Möglichkeit zu datieren, ab wann sich in Europa ein Kryptojudentum etabliert hat. Aber aufgrund der Verordnungen des ost-römischen Kaisers Justinian I. (482–565) kann geschlussfolgert werden, dass Juden aufgrund, z. B. des drohenden Verlusts der römischen Bürgerrechte, sich taufen ließen. Durch ein Netzwerk von getauften Juden, einem kryptojüdischen Netzwerk, konnte nach der Völkerwanderung (ab dem 5. Jahrhundert) das europäische Judentum am Fernhandel mit dem Nahen Osten teilhaben und Reichtum erlangen.
Jüdische Ritterschaft
Es ist bekannt, dass die jüdische Familie Lindauer Besitzer der Burg von Bommersheim[3][4] (Sigfried von Lindau, erwähnt um 1336) und in der Schweiz adelig waren.[5] Die Schweizer Manesse (wahrscheinlich vom Stamm Manasse) waren ein ritterliches Geschlecht:[6] Sie waren Inhaber der Burg Manegg bei Zürich. Weiterhin wird noch behauptet, dass die jüdische Familie Katzenellenbogen Inhaber der Burg Katzenelnbogen im Rhein-Lahn-Kreis war.[7] Zudem zeigt das Wappen der Familie Kuchenbecker einen Ritter mit einem Davidstern. Dieses Wappen wird aber erst im Siebmachers Wappenbuch von 1890 aufgelistet. Grund einer jüdischen Ritterschaft war der Zerfall der staatlichen Ordnung des weströmischen Reiches im späten 4. bis 5. Jahrhundert, so dass die Notwendigkeit bestand, den Handel über eine Heerschar abzusichern. Somit ist es naheliegend, dass dieses über eine getaufte jüdische Ritterschaft (kryptojüdische Ritterschaft) geschah.
Gab es unter den Templern jüdische Ritter?
Aufgrund der Tatsache, dass es eine jüdische Ritterschaft gab, kann vermutet werden, dass die Gründer des Tempelordens getaufte Juden waren. Nach den Quellen haben 9 französische Ritter nach dem Ersten Kreuzzug in Jerusalem angeblich 9 Jahre nach dem Heiligen Gral im Bereich des salomonischen Tempel gegraben.
Bedeutung der 9 in der Kaballa ist: Die Neun entspricht der höchsten Schwingung, die es geben kann und steht für die Vollkommenheit und göttliches Bewusstsein. Sie enthält die 3 x 3. Zahlen, die die 3 und die 9 enthalten, haben immer einen sehr göttlichen Bezug. Zudem ist 3 + 9 Zwölf --> siehe Zwölf Stämme Israels
Einige Quellen sprechen nicht von einem Gral, sondern von der Bundeslade. Geht man davon aus, dass diese 9 französischen Ritter keine christlichen Ritter waren sondern jüdische Ritter, so erlaubt dieses über eine Indizienkette herzuleiten, dass der Templerorden von Kryptojuden gegründet würde. Aufgrund der wissenschaftlichen Quellenlage zum Thema „europäisches Kryptojudentum“ kann dieses nicht wissenschaftlich Quellen belegt werden, sondern nur durch Genanalysen.
Hinweise drauf, dass die Propagandisten des Templerordens getaufte Juden waren
Neben den christlichen Propagandisten der Kreuzzugidee wird auch der wichtigste mittelalterliche Rabbi, Rabbi Raschi (1040 – 1105), der in lehrte Toyres, ein wichtiger Propagandist der Kreuzzugidee gewesen sein.[8] Unter anderen lehrte er, dass die Bundeslade sich in einer versteckten Höhle unter dem Tempelberg befände. Nach einer jüdischen Legende ließ sogar der Kreuzritter Gottfried von Bouillon Rabbi Raschi rufen,[9] um sich von ihm den Ausgang des Ersten Kreuzzuges vorhersagen zu lassen. Als Raschi nicht bei dem Fürsten erschien, suchte dieser ihn im Lehrhaus in Begleitung eines bedrohlichen Heeres auf. Raschi soll ihm einen unglücklichen Ausgang des Kreuzzuges prophezeit haben, wie er später tatsächlich eintraf.[10]
Anmerkung: Nach den Quellen war der erste Kreuzzug erfolgreich und nach der Eroberung Jerusalems (1099) wurde Gottfried von Bouillon der erste Regent des neu gegründeten Königreichs Jerusalem. Die Frage ist, warum Rabbi Raschi von einem unglücklichen Ausgang spricht?
Ein weiterer Propagandisten des II Kreuzzuges ist der Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux (1090 - 1153). Auf einer Propagandareise für den 2. Kreuzzug in Deutschland erfuhr er von den Pogromen des Jahres 1096 gegen Juden in Mainz, Worms und Speyer. Diese verurteilte er aufs schärfste. Zudem erwähnen Quellen, dass Bernhard von Clairvaux auch Honigsüß hieß.[11] Eventuell ist dieses ein Hinweis darauf, dass Bernhard von Clairvaux ein Nachfahre des jüdischen Stammes der Manasse ist. Der Grund hierfür ist, dass sich der jüdische Stamm Manasse über Zucker kodierte hat. Zudem, dass neben dem jüdischen Familiennamen Süss auch der Familienname Honig jüdisch ist. Des Weiteren existiert der jüdische Name Manasses Hönigbaum (Krakow, 1841)[12] und Menashe Honigstein (Dabrowa Gornicza (Dombrowa), Polen)[13]
--> siehe auch Jüdische Namenskodierung
Zudem gründete Bernhard von Clairvaux in der Nähe von Toyres das Kloster Clairvaux. Das Land auf dem dieses Kloster 1115 gebaut würde, war eine Schenkung des Grafen Hugo Bernard de Fontane, eines Templers, dessen Residenzstadt Troyer war. Zudem soll Graf Graf Hugo de Champagne bereits vor der Gründung des Templerordens um 1119 in Jerusalem von 1104 -1108 nach Jerusalem gereist sein. Er ging wie Rabbi Raschi davon aus, dass sich die Bundeslade in einer versteckten Höhle unter Tempelberg befände. Zudem ist bekannt, dass beim Konzil von Troyes am 13. Januar 1129 die Regeln des Templerordens festgelegt wurden. Von Bedeutung ist, dass das Konzil dem Templerorden bestätigte sich „Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel“ zu benennen. König Salomo war − nach der Darstellung der Bibel − im 10. Jahrhundert v. Chr. Herrscher des vereinigten Königreichs Israel.[14] In den Erzählungen der Bibel gilt er als der Erbauer des ersten Tempels in Jerusalem und als der dritte König in Israel nach Saul und David. Somit deutet dieses darauf hin, dass eines der Ziele der Templer war, den Tempel, der durch die Römer im Jahre 66 n. Chr. zerstört wurde, wieder zu errichten.
Dieses zeigt, dass Troyes das Zentrum der Gründungsbewegung des Templerordens war.
Hinweise nach der Gründung des Templerordens
Des weiteren besteht über die These, dass der Templerorden ein kryptojüdischer Orden war, den ökonomischen Erfolg des Templerordens zu erklären. Zudem die militärischen Aktivitäten der Templer.
Grund des wirtschaftlichen Aufstieges der Templer (1182)
Viele Christen hatten nach der Vertreibung der Juden aus Frankreich von 1182 bis 1198 durch Philipp II. keine Möglichkeit mehr, sich bei Juden Geld zu leihen. Zudem mussten die Juden ihre Immobilien und ihren Grundbesitz vor der Ausweisung innerhalb von 3 Monaten verkaufen.[15] Somit kann dieses Edikt der Judenausweisung aus Frankreich der Grund dafür gewesen sein, dass der Templerorden innerhalb einiger Jahrzehnten zum mächtigsten Orden in Frankreich wurde. Vergleicht man die Besitzungen der Templer in Frankreich mit den jüdischen Gemeinden in Frankreich des 19. Jahrhunderts, so zeigt sich, dass viele Besitzungen der Templer sich mit den Siedlungsgebieten der französischen Juden im 19. Jahrhundert überschneiden. Somit besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Templer Geschäfte im Sinne der jüdischen Vorbesitzer weiterführten. Grund dieser Herleitung ist, dass die Templer nach ihren Idealen der persönlichen Armut verpflichtet waren. Aber laut der Autoren Gisela Graichen und Alexander Hesse spielten wirtschaftliche Fragen für die Templer von Anfang an eine wichtige Rolle.[16]
Kreuzzug gegen den Grafen von Toulouse 1209/1229
Ein weiterer Hinweis auf eine jüdische Templerschaft ist der Kreuzzug gegen den Grafen von Toulouse, den Katharern. Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter Kreuzzug. Im Unterschied zu anderen Kriegen in Europa, besaß nur der Albigenserkreuzzug den offiziellen Status eines Kreuzzugs. Den teilnehmenden Kreuzfahrern wurde die Vergebung der Sündenstrafen in Aussicht gestellt. Die eroberten Gebiete sollten vom Papst an adelige Kreuzzugsteilnehmer als Lehen neu vergeben werden. 1209 sammelten sich ca. 10.000 Kreuzritter in Lyon. Die militärische Leitung des Kreuzzuges oblag vorerst den päpstlichen Legaten. Die Anzahl der teilnehmenden Kreuzfahrer variierte während des gesamten Unternehmens stark. Die Kreuzfahrer kamen sowohl aus Frankreich als auch aus Deutschland und Österreich.[17] Die Quellen berichten aber nicht davon, dass die Templer teil des Albigenserkreuzzug waren. Aufgrund der Tatsache, dass die Templer nicht dem Aufruf des Papstes zum Kreuzzug gegen den Grafen von Toulouse 1209 folgten, sowie dieser Kreuzzug auch als ein Kreuzzug gegen die Katharer, angebliche Häretiker, in die Geschichte einging, kann die krypptojüdische Ritterschaft der Templer gewesen sein.
Ein Indiz hierfür das Wappen des Templer-Großmeisters Guillaume de Sonnac, ein Wappen mit jeweils 12 Rauten in zwei Feldern und das Wappen des Grafen von Toulouse, ein Wappen mit 12 Kreisen. Dies ist ein Synonyme für die Zwölf Stämme Israels. Von Belang ist auch, dass nach der Eroberung Jerusalem (1099) durch die Kreuzritter, dass Raimund von Toulouse die Königswürde von Jerusalem antragen wurde, die er aber mit der Begründung ablehnte, dass in der Stadt, in welcher Jesus Christus die Dornenkrone getragen habe, wolle er nicht die Königskrone tragen. Raimund von Toulouse kam aus dem Geschlecht der Raimundiner war seit 1094 Graf von Toulouse und Markgraf der Provence. Er war zudem noch einer der bedeutendsten Heerführer des Ersten Kreuzzuges.[18]
Zudem sollte in Frage gestellt werden, dass sich der Begriff Katharer Katze bedeutet. Grund ist, dass dieses eine propagandischer Herleitung sein wird (siehe Wikipedia: Katharer). Vielmehr sollte man der Theorie folgen, dass die Katharer in Beziehung zu Karthago stehen werden, als dass man der Begriffsbedeutung der Katze, dem Symbol des Satans, folgt. Zudem sollte die These, dass es eine Verbinbung den Katharern und Buddhisten nicht als konstruiert abtun. Diese These wurde durch Magres im Buch Magiciens et Illuminés vertreten.[19] Der Grund ist, dass Jesus als Yuz Asaf in Kaschmir gewirkt haben soll. Zudem soll der Apostel Thomas in der indischen Stadt Madras gepredigt haben. Zudem zeigt die Analyse von jüdischen Namen, dass etliche Juden den Familiennamen von regionalen indischen Zucker angenommen haben.[20]
Aufgrund der Tatsache, dieser Argumente, sollte der Kreuzzug gegen den Grafen von Toulouse erneut wissenschaftlich bewertet werden.
Mythen und Legenden
Blutlinie Christi
Einige Theorien zum Templerorden wurden von Henry Lincoln, Michael Baigent und Richard Leigh in dem pseudowissenschaftlichen Buch „Der Heilige Gral und seine Erben“ (englisch 1982) dargestellt, auf die sich auch Dan Brown stützt. Er verbindet Unterhaltung mit Verschwörungstheorien und einer alternativen Sicht auf die gesamte Kirchen- und die französische Geschichte. Zum Beispiel soll auf der Rückseite des Gemäldes von Saunière vor seinem Tod ein ungewöhnlicher Schlüssel versteckt worden sein. Es stellt sich heraus, dass es der Schlüssel eines Großmeisters der Bruderschaft ist, die als Nachfolger der Tempelritter des Mittelalters das Geheimnis um den Heiligen Gral bewahrt. Zudem soll es eine Blutlinie von Jesus in Frankreich geben.[21]
Heiliger Gral
Bekannt ist auch, dass der SS-Reichsführer Heinrich Himmler Otto Wilhelm Rahn, der den Rang eines SS-Obersturmführer einnahm, mit der Gralssuche beauftragte. Rahn schloss aus Recherchen in den Archiven, dass er die Gralsburg gefunden habe. Diese wurde erstmals von dem provenzalischen Dichter Guyot im 12. Jahrhundert erwähnt, der dies einem Buch des arabischen Astrologen Flegitanis entnommen haben will. Rahn behauptete, dass Montségur mit der Gralsburg Montsalvatge (Montsalvatsch) aus Wolframs Parzival identisch sei. Er stellte die These auf, dass die Katharer die Hüter des Grals waren, und dass die von Papst Innozenz III. initiierten Albigenserkriege ein Kreuzzug gegen den Gral gewesen seien.[22][23][24]
Freimaurer
Zudem behaupteten viele Logenmitglieder der Freimaurer, sie würden von den Tempelrittern abstammen. „Der Grund für diese Legende liegt in der Person des Freiherrn von Hund. Der Begründer der „Strikten Observanz“ bezog die Gründung der Freimauerer komplett auf die Tempelritter. Sein Ziel war es, die Besitztümer und den Reichtum der Templer in den Besitz der Freimauerer zu bekommen. Er strickte quasi die Legende, dass die Freimaurer die direkten Nachfahren der legendären Templer wären. Er sorgte dafür, dass alle Logenbrüder hochtrabende und wohlklingende Namen der Tempelritter bekamen und versprach, dass alle Freimaurer die Ländereien und die damit verbundenen Pachteinnahmen bekommen sollten. Freiherr von Hund sammelte sogar erhebliche Summen, um den angeblichen Schatz der Tempelritter zurückzuerobern – beziehungsweise zurückzukaufen. Viele Logenmitglieder fühlten sich von den Geheimnissen der Templer angezogen, aber in erster Linie ging es wohl um Macht, Besitz und enormen Reichtum, den Hund versprach.
Schließlich flog der Schwindel des Freiherrens nach Jahren des Verzögerns und Hinhaltens auf. Da sich aber rund um den Mythos der Templer und Freimaurer, in Verbindung mit Hund und die „Strikte Observanz“ jahrzehntelang neue Logen und eigene Zweige nicht nur in Deutschland gebildet hatten, gab es nach dem Zusammenbruch der Legende viele Probleme. Bei einem Konvent von Wilhelmsbad kam es schließlich zu einer Neuordnung und einer Neugliederung der Freimaurer.
Jahrhundertelang wurde bei den Freimaurern mit sehr viel Geld und noch mehr Aufwand versucht, einen Beweis zu erbringen, dass es eine direkte Verbindung zu den Tempelrittern gibt, leider ohne jeden Erfolg. Trotzdem halten sich bis heute hartnäckige Gerüchte und diese These wird immer noch von einigen Logen vertreten.“[25]
Weblinks
- Blogeinträge vom 10. bis zum 12. Mai 2017, Robert Lindauer-Kramer-Brockmann[11]
- Familie Lindauer, geografischer Datensatz, Robert Lindauer-Kramer-Brockmann[12]
Literatur
- Genealogisches Handbuch zur Dekodierung von jüdischen Namen, sowie die Bedeutung der Rekonstruierung der jüdischen Stammeslinien für die Wissenschaft[26]
Einzelnachweise
- ↑ Auf dem Heimweg, Immer mehr Menschen hispanischer Herkunft entdecken ihre jüdischen Wurzeln[1] Jüdische Allgemeine, Amy Klein, 03.12.2009
- ↑ siehe Wikipedia
- ↑ siehe Wikipedia
- ↑ nicht zu 100% valide, Quellen der jüdischen Lindauers berichten von den Kauf einer Burg, ob es die Burg Bommersheim war, ist die Ableitung des Autors Robert Linauer-Kramer-Brockmann
- ↑ Lindauers in der Schweiz[2] Robert Lindauer-Kramer-Bockmann, abgerufen am 12. Mai 2017
- ↑ siehe Wikipedia
- ↑ Quelle Ventas Simón Keller aus Chile, E-Mail: ventas@simonkeller.cl
- ↑ siehe Wikipedia
- ↑ siehe Wikipedia
- ↑ Quelle Wikipedia: Raschi, textliche Übernahmen
- ↑ Zweiter Kreuzzug & Bernhard von Clairvaux - Verlauf[3], Peter Milger, Youtube, 02:30, abgerufen am 12. Mai 2017
- ↑ Suchergebnisse für Manasses Hönigbaum[4] Ancestry.com
- ↑ Suchergebnisse für Manasses Honigstein[5] Ancestry.com
- ↑ Quelle Wikipedia: textliche Übernahmen
- ↑ Quelle Wikipedia: Geschichte der Juden in Frankreich
- ↑ Gisela Graichen/Alexander Hesse, Geheimbünde: Freimaurer und Illuminaten, Opus Dei und Schwarze Hand: Kapitel: Grund und Boden, Handel und Bankgeschäfte
- ↑ Wikipedia: Albigenserkreuzzug, textliche Übernahme
- ↑ Wiki: Raimund IV. (Toulouse) [6]
- ↑ Richard Barber: Der heilige Gral. Geschichte und Mythos, Düsseldorf und Zürich 2004. S. 351.
- ↑ Genealogisches Handbuch zur Dekodierung von jüdischen Namen, sowie die Bedeutung der Rekonstruierung der jüdischen Stammeslinien für die Wissenschaft[7] Dipl.-Ing. Brockmann, ISBN: 9783745055856
- ↑ siehe Youtube Video: Der DA VINCI CODE Doku German 2014: Der DA VINCI CODE Doku German 2014, Kardo Ceri, abgerufen am 13. Mai 2017
- ↑ Verschwörer, Merowinger und die Blutlinie Jesu[8] Interview mit dem Historiker Dr. Jan Rüdiger, Terra X. ZDF.de, abgerufen am 13. Mai. 2017
- ↑ Quelle Wikipedia: Otto Wilhelm Rahn, textliche Übernahmen
- ↑ Die Suche nach dem Heiligen Gral: Dokumentation 2014, auf Youtube, abgerufen am 13. Mai 2017
- ↑ Freimaurer und Templer[9] swanksigns.org, abgerufen am 12. Mai 2017
- ↑ ISBN: 9783745055856[10]