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Wohn- und Geschäftshaus: Unterschied zwischen den Versionen

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In einem '''Wohn- und Geschäftshaus''' befinden sich sowohl [[Wohnung]]en als auch gewerbliche Räume. Allerdings kamen 2010 in Deutschland bei diesen gemischt genutzten [[Immobilie]]n durchschnittlich nicht mehr als 20 Prozent der [[Mieteinnahme]]n von gewerblichen Mietern wie [[Praxis (Büro)|Praxen]], [[Kanzlei]]en oder dem [[Einzelhandel]]. Eigentümer sind in der Regel vermögende Privatleute oder institutionelle [[Anleger_(Finanzmarkt)|Investoren]].


Im Gegensatz zu [[Mehrfamilienwohnhaus|Mehrfamilienhäusern]] befinden sich in einem '''Wohn- und Geschäftshaus''' sowohl [[Wohnung]]en als auch gewerbliche Flächen. Allerdings resultieren bei diesen gemischt genutzten [[Immobilie]]n nicht mehr als 20 Prozent der [[Miete|Mieteinnahmen]] ([[Nettokaltmiete|Netto-Kaltmieten]]) von gewerblichen Mietern wie Praxen, Kanzleien oder Einzelhandelsflächen. Eigentümer sind in der Regel vermögende Privatleute oder institutionelle [[Anleger_(Finanzmarkt)|Investoren]].
[[Zinshaus|Zinshäuser]], wie Wohn- und Geschäftshäuser häufig auch bezeichnet werden, bieten Substanz, Inflationsschutz und verzeichnen geringere [[Rendite]]schwankungen als Aktien und andere Wertpapiere. Demzufolge sind diese Anlageimmobilien zur [[Altersvorsorge]] und zur Vermögensbildung geeignet. Gegenüber reinen Gewerbeimmobilien gelten Wohn- und Geschäftshäuser als weniger konjunkturabhängig. Diese Immobilien gewannen nach der [[Finanzkrise ab 2007]] als langfristig wertbeständige Anlageform zunehmend an Bedeutung.


[[Zinshaus|Zinshäuser]], wie '''Wohn- und Geschäftshäuser''' häufig auch bezeichnet werden, bieten Substanz, Inflationsschutz und verzeichnen geringere [[Rendite]]schwankungen als Aktien und andere Wertpapiere. Demzufolge sind diese Anlageimmobilien zur [[Altersvorsorge]] und zur Vermögensbildung geeignet. Gegenüber reinen Gewerbeimmobilien gelten '''Wohn- und Geschäftshäuser''' als weniger konjunkturabhängig. Diese [[Immobilie]]n gewinnen nach dem Absturz der [[Finanzmarkt|Finanzmärkte]] als krisensichere und langfristig wertbeständige Anlageform zunehmend an Bedeutung.
Ein geeignetes Anlageobjekt zeichnet sich durch seinen Standort mit einer gesunden Wirtschaftsleistung und hoher [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] sowie das Vorhandensein einer soliden Gebäudesubstanz und der Nachhaltigkeit attraktiver Mietrenditen aus. Insbesondere in wirtschaftlichen [[Metropolregion|Metropolregionen]] wie [[Hamburg]], [[München]], [[Stuttgart]], [[Köln]], [[Düsseldorf]], [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] oder [[Berlin]] wird die Nachfrage nach [[Wohnfläche|Wohnraum]] weiter steigen - wie die [[Prognose]]n seit 2010 zeigten, so dass das Leerstandsrisiko in Wohn- und Geschäftshäusern äußerst gering ist.  


Ein geeignetes Anlageobjekt zeichnet sich durch seinen Standort mit einer gesunden Wirtschaftsleistung und hoher [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] sowie das Vorhandensein einer soliden Gebäudesubstanz und der Nachhaltigkeit attraktiver Mietrenditen aus. Insbesondere in wirtschaftlichen [[Metropolregion|Metropolregionen]] wie [[Hamburg]], [[München]], [[Stuttgart]], [[Köln]], [[Düsseldorf]], [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] oder [[Berlin]] wird die Nachfrage nach [[Wohnfläche|Wohnraum]] weiter steigen, so dass das Leerstandsrisiko in '''Wohn- und Geschäftshäuser''' äußerst gering ist.  
Die erwarteten Veränderungen in der Haushalts- und Altersstruktur führt jedoch auch an den anderen Standorten wie [[Aachen]], [[Baden-Baden]], [[Bielefeld]], [[Münster (Westfalen)|Münster]], [[Bonn]], [[Braunschweig]], [[Bremen]], [[Bochum]], [[Dortmund]], [[Dresden]], [[Duisburg]], [[Essen]], [[Freiburg]], [[Hannover]], [[Karlsruhe]], [[Konstanz]], [[Leipzig]], [[Lüdenscheid]], [[Ludwigshafen]], [[Mannheim]], [[Mönchengladbach]], [[Nürnberg]], [[Potsdam]], [[Wiesbaden]] oder [[Wuppertal]] zu einer anhaltenden Wohnungsnachfrage in funktionierenden Lagen.


Die erwarteten Veränderungen in der Haushalts- und Altersstruktur führt jedoch auch an den anderen Standorten wie [[Aachen]], [[Baden-Baden]], [[Bielefeld]], [[Münster (Westfalen)|Münster]], [[Bonn]], [[Braunschweig]], [[Bremen]], [[Bochum]], [[Dortmund]], [[Dresden]], [[Duisburg]], [[Essen]], [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], [[Hannover]], [[Karlsruhe]], [[Konstanz]], [[Leipzig]], [[Lüdenscheid]], [[Ludwigshafen]], [[Mannheim]], [[Mönchengladbach]], [[Nürnberg]], [[Potsdam]], [[Wiesbaden]] oder [[Wuppertal]] zu einer anhaltenden Wohnungsnachfrage in funktionierenden Lagen.
[[Kategorie:Mietrecht]]
[[Kategorie:Wohnungsmarkt]]
[[Kategorie:Wohnungsmarkt]]


 
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Entnommen aus der:
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohn-_und_Gesch%C3%A4ftshaus Wikipedia]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/14._Juni_2010#Wohn-_und_Gesch.C3.A4ftshaus_.28erl._gel.C3.B6scht.29 Löschdiskussion bei Wikipedia]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/14._Juni_2010#Wohn-_und_Gesch.C3.A4ftshaus_.28erl._gel.C3.B6scht.29 Löschdiskussion bei Wikipedia]


Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Pfefferti Pfefferti] angelegt am 14.06.2010 um 15:49,
Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Pfefferti Pfefferti] angelegt am 14.06.2010 um 15:49, weitere Autoren: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Drahreg01 Drahreg01], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Sisal13 Sisal13], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Gaga1995 Gaga1995], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Knergy Knergy], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Wo_st_01 Wo st 01], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:100_Pro 100 Pro]
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Version vom 10. November 2019, 23:36 Uhr

In einem Wohn- und Geschäftshaus befinden sich sowohl Wohnungen als auch gewerbliche Räume. Allerdings kamen 2010 in Deutschland bei diesen gemischt genutzten Immobilien durchschnittlich nicht mehr als 20 Prozent der Mieteinnahmen von gewerblichen Mietern wie Praxen, Kanzleien oder dem Einzelhandel. Eigentümer sind in der Regel vermögende Privatleute oder institutionelle Investoren.

Zinshäuser, wie Wohn- und Geschäftshäuser häufig auch bezeichnet werden, bieten Substanz, Inflationsschutz und verzeichnen geringere Renditeschwankungen als Aktien und andere Wertpapiere. Demzufolge sind diese Anlageimmobilien zur Altersvorsorge und zur Vermögensbildung geeignet. Gegenüber reinen Gewerbeimmobilien gelten Wohn- und Geschäftshäuser als weniger konjunkturabhängig. Diese Immobilien gewannen nach der Finanzkrise ab 2007 als langfristig wertbeständige Anlageform zunehmend an Bedeutung.

Ein geeignetes Anlageobjekt zeichnet sich durch seinen Standort mit einer gesunden Wirtschaftsleistung und hoher Kaufkraft sowie das Vorhandensein einer soliden Gebäudesubstanz und der Nachhaltigkeit attraktiver Mietrenditen aus. Insbesondere in wirtschaftlichen Metropolregionen wie Hamburg, München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder Berlin wird die Nachfrage nach Wohnraum weiter steigen - wie die Prognosen seit 2010 zeigten, so dass das Leerstandsrisiko in Wohn- und Geschäftshäusern äußerst gering ist.

Die erwarteten Veränderungen in der Haushalts- und Altersstruktur führt jedoch auch an den anderen Standorten wie Aachen, Baden-Baden, Bielefeld, Münster, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bochum, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Konstanz, Leipzig, Lüdenscheid, Ludwigshafen, Mannheim, Mönchengladbach, Nürnberg, Potsdam, Wiesbaden oder Wuppertal zu einer anhaltenden Wohnungsnachfrage in funktionierenden Lagen.

Andere Lexika

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Erster Autor: Pfefferti angelegt am 14.06.2010 um 15:49, weitere Autoren: Drahreg01, Sisal13, Gaga1995, Knergy, Wo st 01, 100 Pro