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Wirtschaftskreislauf

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Der Wirtschaftskreislauf ist ein Modell in der Volkswirtschaftslehre.[1] Geld- und Güterströme innerhalb eines Wirtschaftsraumes bzw. einer Volkswirtschaft werden seitens der Wirtschaftswissenschaft üblicherweise als Kreislauf dargestellt, wie dies etwa bei der Geldmenge geschieht. Wesensmerkmal eines geschlossenen Kreislaufes ist, dass ein Stoffes in einem von der Umwelt abgeschlossenen Raum umläuft.

Kritik

In vielen Volkswirtschaften sind die Geld- und Güterströme nicht konstant, sondern wachsen ständig. Einbrüche gibt es nur durch Kriege und Katastrophen. Die Frage, woher diese Zuwächse kommen, wird in den üblichen Darstellungen nicht beantwortet. Zudem sind die Kreisläufe der einzelnen Volkswirtschaft schon seit langer Zeit weltweit durch Warenaustausch miteinander verbunden und spätestens seit der Globalisierung im 20. Jahrhundert kaum noch geschlossen. Für das Wachstum gibt es nach Ansicht vieler Theoretiker keine Grenze, obwohl die Grenzen des Wachstums seit den 1970er Jahren bekannt sind.[2]

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Wirtschaftskreislauf mit Ergänzungen

Aus physikalisch-technischer Sicht könnte die Wirtschaft als eine komplexe Maschine betrachtet werden. Die für Ökonomen interessanten Geld- und Güterströme sind darin lediglich ein Teilbereich.

Damit eine Maschine läuft, muss ihr ständig Energie zugeführt werden. Ein Wirtschaftskreislauf ohne Energiezuführung gleicht einem Perpetuum mobile. Die Vorgänge in der Wirtschaft laufen dagegen grundsätzlich von selbst. Damit die Güterströme in Gang kommen und bleiben können, muss die Wirtschaft mit Rohstoffen versorgt werden. Die Energiezufuhr erfolgt auch durch menschliche Arbeit.

Fast jede Maschine, also auch die Wirtschaft, produziert neben den gewünschten Gütern Unerwünschtes: Abfall, Müll und manchmal Gift (toxisch). Selbst die Güter können nach ihrer Nutzung zu Müll und Gift werden. Energiezufuhr, Rohstoffströme und unerwünschte Nebenprodukte müssen deshalb in das Wirtschaftsschaubild mit einbezogen werden, um Funktion und Wirkung der Wirtschaft umfassend darzustellen.

Das vollständige Schema eines Wirtschaftskreislaufes zeigt nun, dass die Wirtschaft kein Kreislauf ist, sondern ein gerichteter Stofftransfer mit Schleife: Aus Rohstoffen wird in bisherigen Wirtschaftssystemen nach einer gewissen Nutzungsdauer in hergestellten Gütern eine nicht weiter nutzbare Müllansammlung. Die Antriebsenergie kommt ursprünglich von der Sonne und ist in Holz, Kohle, Erdgas und Erdöl zwischengespeichert. Bei deren Nutzung entstehen neben der Energie wiederum Müll und Gift. Energie wird auch durch Kernenergie gewonnen, die wiederum als unbegrenzte Quelle gilt.

Fatal an vielen Theorien ist, dass die Wirtschaft zwar insgesamt von Menschen in Gang gehalten wird, der Leitstand - nämlich die Politik - jedoch oft gering besetzt oder zerstritten ist. Lediglich einige Betriebsparameter werden ab und zu nachjustiert. Allerdings ist die Wirtschaft ein zu großes und komplexes, miteinander vernetztes System, als dass es von einem Leitstand zentral von wenigen Menschen zu steuern wäre.

Lösungsansätze

Mit der Lebenszyklusanalyse gibt es einen Ansatz in der Mikroökonomie. Um diesen in einem größeren Maßstab anzuwenden, müsste ein entsprechendes Computerprogramm entwickelt werden.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Wikipedia: Wirtschaftskreislauf
  2. siehe der Bericht Die Grenzen des Wachstums des Club of Rome (1972)