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Bernhard Rachwalski
Bernhard Rachwalski (* 23. Dezember 1933 in Breslau) ist ein deutscher katholischer Geistlicher.
Leben und Wirken
Rachwalski wuchs nach der Vertreibung seiner Familie aus Schlesien im Jahre 1945 in Thüringen auf. Nach dem Abitur in Stadtroda studierte er Theologie in Erfurt [1] und wurde am 20.12.1958 im Bautzener Dom von Bischof Otto Spülbeck zum Priester für das Bistum Dresden-Meißen geweiht [2].
Nach Jahren als Kaplan in den katholischen Pfarreien in Annaberg und Leipzig-Reudnitz war er als Domvikar und Ordinariatsassessor in Bautzen tätig. 1968 wurde er Pfarrvikar in Bautzen, 1971 bis 1974 Diözesanerwachsenenseelsorger des Bistums Dresden-Meißen. 1972 bis 1993 war Rachwalski Pfarrer der katholischen Pfarrei Leipzig-Reudnitz [3].
Der Bischof des Bistums Meißen, Otto Spülbeck, wollte die Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils [4] mit einer Synode in seinem Bistum umsetzen. Dieses fand in den Jahren 1969 bis 1971 statt. Rachwalski gehörte der „Kommission für die Vorbereitung und die ordnungsgemäße Durchführung der Diözesansynode“ an [5]. Er war während der Synode Mitglied der Fachkommissionen „Klerus“ sowie „Kirche und Welt“.[6]
Nach der Wende und friedliche Revolution in der DDR übernahm er 1991 bis 1994 neben seiner Tätigkeit als Pfarrer das Amt des Polizeiseelsorgers für den Regierungsbezirk Leipzig.
1994 wurde Bernhard Rachwalski zum Direktor der Katholischen Akademie Dresden[7] ernannt, 1995 erfolgte seine Berufung zum Ordinariatsrat. Von 1995 bis 1997 leitete er zugleich das Katholische Büro Sachsen, das die Verbindungsstelle der katholischen Kirche zur sächsischen Landesregierung darstellt[8]. 1997 wurde er zum Leiter der Abteilung Personal des Bischöflichen Ordinariats ernannt. 2001 bis 2012 war er Pfarrer der katholischen Pfarrei in Leipzig-Wiederitzsch[9] .
Seit 1975 bis zur Wende 1989/1990 unterhielt Rachwalski Kontakte zur tschechischen katholischen Untergrundkirche und unterstützte diese mit theologischer Literatur. In den Jahren 1994 bis 2001 ließ er Sprachkurse für Studenten aus Litauen in Dresden und Leipzig zur Vorbereitung von Auslandsstudien durchführen. Er setzte sich nach der Wende dafür ein, dass Theologen aus Polenim Bistum Dresden-Meißen tätig wurden und so dem Priestermangel entgegengewirkt werden konnte.[10]
Er gehört als Domkapitular [11] dem Domkapitel St. Petri zu Bautzen an und trägt den Titel Päpstlicher Ehrenprälat[12].
- ↑ https://www.uni-erfurt.de/katholisch-theologische-fakultaet/fakultaet/profil/geschichte; alle Links abgerufen am 29.11.2020
- ↑ Bericht anlässlich des 50. Priesterjubiläums; dort auch die weiteren Angaben zu den beruflichen Stationen: https://www.bistum-dresden-meissen.de/static/archiv/archiv-2008/seit-50-jahren-priester.html
- ↑ Ebd.
- ↑ https://de.wikipedia.org/wiki/Zweites_Vatikanisches_Konzil
- ↑ https://www.tag-des-herrn.de/50-jahre-meissner-synode
- ↑ Dieter Grande, Peter-Paul Straube: Die Synode des Bistums Meißen 1969-1971, Leipzig 2005
- ↑ https://www.katholische-akademie-dresden.de/
- ↑ https://www.bistum-dresden-meissen.de/wir-sind/katholisches-buero/katholisches-buro
- ↑ https://www.wiederitzsch-im-blick.de/100-jahre-katholische-gottesdienste-wiederitzsch/
- ↑ https://www.tag-des-herrn.de/content/kamil-pawel-czapla; https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_1996_bis_2007/artikel/2850.php#gsc.tab=0
- ↑ https://www.bistum-dresden-meissen.de/wir-sind/leitung/domkapitel/domkapitel
- ↑ https://www.bistum-dresden-meissen.de/static/archiv/archiv-2008/seit-50-jahren-priester.html