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Wirtschaft Luxemburgs: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Wirtschaft [[Luxemburg]]s''' ist aufgrund seiner günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen vor allem durch [[Dienstleistung]]en für internationale Unternehmen als Firmensitz, aber auch durch Banken und Versicherungen  - ähnlich wie in der [[Schweiz]] - geprägt. Der Sektor [[Finanzdienstleistung]]en hatte 2008 einen Anteil von 24,9 % an der nationalen [[Bruttowertschöpfung]] der Sektor Immobilien, Vermietung und sonstige Unternehmensdienstleistungen“ 20,6 %; dabei ist eine Zunahme gegenüber dem Jahr 1995 zu verzeichnen,<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg#Dienstleistungen</ref> was auch auf die sogenannte [[Freizügigkeit]] innerhalb der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) zurückzuführen ist. 1951 war Luxemburg bereits Gründungsstaat der [[Montanunion]]. Die italienische [[Banco Ambrosiano]] eröffnete 1963 eine [[Holding]]gesellschaft in Luxemburg.
Die '''Wirtschaft [[Luxemburg]]s''' ist aufgrund seiner günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen vor allem durch [[Dienstleistung]]en für internationale Unternehmen als Firmensitz, aber auch durch Banken und Versicherungen  - ähnlich wie in der [[Schweiz]] - geprägt. Der Sektor [[Finanzdienstleistung]]en hatte 2008 einen Anteil von 24,9 % an der nationalen [[Bruttowertschöpfung]] der Sektor Immobilien, Vermietung und sonstige Unternehmensdienstleistungen“ 20,6 %; dabei ist eine Zunahme gegenüber dem Jahr 1995 zu verzeichnen,<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg#Dienstleistungen</ref> was auch auf die sogenannte [[Freizügigkeit]] innerhalb der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) zurückzuführen ist. 1951 war Luxemburg bereits Gründungsstaat der [[Montanunion]]. Die italienische [[Banco Ambrosiano]] eröffnete 1963 eine [[Holding]]gesellschaft in Luxemburg, die [[Deutsche Bank]] gründete 1970 die Auslandstochter ''Deutsche Bank Luxembourg S.A.'' und weitere Geldinstitute wie die [[Postbank]] folgten.


Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in diesem Land ist auch die [[Landwirtschaft]], die aber mehr der eigenen Versorgung dient. Das [[Gutland]] umfasst im Süden und der Mitte des Großherzogtums etwa 68 % des Staatsgebiets.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Gutland</ref>
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in diesem Land ist auch die [[Landwirtschaft]], die aber mehr der eigenen Versorgung dient. Das [[Gutland]] umfasst im Süden und der Mitte des Großherzogtums etwa 68 % des Staatsgebiets.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Gutland</ref> Die landwirtschaftliche Anbaufläche von 133.008 Hektar (Stand 2023) umfasst auch Flächen, die von Betrieben in den Nachbarstaaten bewirtschaftet werden.<ref>Luxemburg in Zahlen 2024, Seite 48</ref> Zu berücksichtigen ist bei der [[Statistik]], dass im Großherzogtum Luxemburg circa die Hälfte aller Beschäftigten Grenzgänger und somit Nicht-Einwohner sind, die zusammen mit den Einwohnern das [[Bruttoinlandsprodukt]] Luxemburgs erwirtschaften und teilweise die gleichen Steuern und Sozialabgaben wie die Einwohner zahlen.<ref>dies ist jeweils im Wohnsitz abhängig, da z.B. in Deutschland die Veranlagung von dem Finanzamt erfolgt, das für den Hauptwohnsitz zuständig ist.</ref>


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== Literatur ==
*STATEC - Information Office: ''Luxemburg in Zahlen 2024'', 92 Seiten, Belvaux September 2024, [[PDF]] mit 5,1 MB auf der Seite [https://statistiques.public.lu/en/publications/series/luxembourg-en-chiffres/2024/luxembourg-en-chiffres-2024.html der STATEC] abgerufen am 25. Januar 2025


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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise und Anmerkungen==
<references />
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[[Kategorie:Wirtschaft (Luxemburg)| ]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Luxemburg)| ]]

Aktuelle Version vom 25. Januar 2025, 16:10 Uhr

Die Wirtschaft Luxemburgs ist aufgrund seiner günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen vor allem durch Dienstleistungen für internationale Unternehmen als Firmensitz, aber auch durch Banken und Versicherungen - ähnlich wie in der Schweiz - geprägt. Der Sektor Finanzdienstleistungen hatte 2008 einen Anteil von 24,9 % an der nationalen Bruttowertschöpfung der Sektor Immobilien, Vermietung und sonstige Unternehmensdienstleistungen“ 20,6 %; dabei ist eine Zunahme gegenüber dem Jahr 1995 zu verzeichnen,[1] was auch auf die sogenannte Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zurückzuführen ist. 1951 war Luxemburg bereits Gründungsstaat der Montanunion. Die italienische Banco Ambrosiano eröffnete 1963 eine Holdinggesellschaft in Luxemburg, die Deutsche Bank gründete 1970 die Auslandstochter Deutsche Bank Luxembourg S.A. und weitere Geldinstitute wie die Postbank folgten.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in diesem Land ist auch die Landwirtschaft, die aber mehr der eigenen Versorgung dient. Das Gutland umfasst im Süden und der Mitte des Großherzogtums etwa 68 % des Staatsgebiets.[2] Die landwirtschaftliche Anbaufläche von 133.008 Hektar (Stand 2023) umfasst auch Flächen, die von Betrieben in den Nachbarstaaten bewirtschaftet werden.[3] Zu berücksichtigen ist bei der Statistik, dass im Großherzogtum Luxemburg circa die Hälfte aller Beschäftigten Grenzgänger und somit Nicht-Einwohner sind, die zusammen mit den Einwohnern das Bruttoinlandsprodukt Luxemburgs erwirtschaften und teilweise die gleichen Steuern und Sozialabgaben wie die Einwohner zahlen.[4]