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== Mitglieder ==
== Mitglieder ==
Die Wählergemeinschaft wurde von unzufriedenen Mitgliedern der [[SPD]], aber auch aus anderen politischen Parteien und Gruppierungen gegründet. Viele wollten ihre Mitgliedschaft in der SPD beibehalten, weshalb zunächst die Organisationsform des Vereins gewählt und die Bezeichnung als politische Partei vermieden wurde. Landesvorsitzender war der ehemalige Sparkassendirektor [[Friedrich Rebers]], ab 1999 Hartmut Frenzel, ehemals Bezirkssekretär der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] (DAG).<ref>https://taz.de/!1713529</ref><ref>https://taz.de/Das-Vaterland-am-Kraterrand/!1683803</ref>
Die Wählergemeinschaft wurde von unzufriedenen Mitgliedern der [[SPD]], aber auch aus anderen politischen Parteien und Gruppierungen gegründet. Viele wollten ihre Mitgliedschaft in der SPD beibehalten, weshalb zunächst die Organisationsform des Vereins gewählt und die Bezeichnung als politische Partei vermieden wurde. Landesvorsitzende waren der ehemalige Sparkassendirektor [[Friedrich Rebers]] und ab 1999 Hartmut Frenzel, ehemals Bezirkssekretär der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] (DAG).<ref>https://taz.de/!1713529</ref><ref>https://taz.de/Das-Vaterland-am-Kraterrand/!1683803</ref>


Die Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft waren 1995-1999:
Die Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft waren 1995-1999:


*[[Klaus Bernbacher]], Musiker und Dirigent, ehemals SPD
*[[Klaus Bernbacher]], Musiker und Dirigent, ehemals SPD
*[[Gerold Fuchs]], Biologielehrer am [[Gymnasium]], Vorsitzender des „Vereins Park links der Weser e.V.“
*[[Gerold Fuchs]] (nachgerückt), Biologielehrer am [[Gymnasium]], Vorsitzender des „Vereins Park links der Weser e.V.“
*[[Brigitte Ginda]], Medizinerin
*[[Brigitte Ginda]], Medizinerin
*[[Karla Hense-Brosig]], Mitarbeiterin der [[Stadtwerke Bremen]]  
*[[Karla Hense-Brosig]], Mitarbeiterin der [[Stadtwerke Bremen]]  
*[[Ludwig Hettling]], ehemals SPD, 1983-1987 Mitglied des Deutschen Bundestages  
*[[Ludwig Hettling]], ehemals SPD, 1983-1987 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]
*[[Elke Kröning]], ehemals SPD, Ehefrau des SPD-Politikers [[Volker Kröning]]
*[[Elke Kröning]], ehemals SPD, Ehefrau des SPD-Politikers [[Volker Kröning]], (verzichtete im März 1999 auf ihr Mandat)
*[[Werner Lenz (Politiker)|Werner Lenz]], ehemals SPD, Bremer Wirtschaftssenator
*[[Werner Lenz (Politiker)|Werner Lenz]], ehemals SPD, Bremer Wirtschaftssenator
*[[Andreas Lojewski]], deutscher Rechtsanwalt, ehemals SPD  
*[[Andreas Lojewski]], deutscher Rechtsanwalt, ehemals SPD  
*[[Albert Marken]]
*[[Albert Marken]]
*[[Horst Ochs]]
*[[Horst Ochs]]
*[[Lutz H. Peper]], Bremer Kaufmann  
*[[Lutz H. Peper]], Bremer Kaufmann (verzichtete im Januar 1998 auf sein Mandat)
*Friedrich Rebers, Sparkassendirektor, ehemals SPD
*Friedrich Rebers, Sparkassendirektor, ehemals SPD
*[[Rolf Reimers]] (Organisator der [[Musikschau der Nationen]])
*[[Rolf Reimers]] (Organisator der [[Musikschau der Nationen]])
*[[Uwe Siefert]], Bremer Unternehmer, ehemals [[CDU]]
*[[Uwe Siefert]], Bremer Unternehmer, ehemals [[CDU]], ab 1999
*[[Gerhard Thielemann]]  
*[[Gerhard Thielemann]]  
*[[Patrick Wendisch]], Bremer Unternehmer, Präses der [[Handelskammer Bremen]]
*[[Patrick Wendisch]], Bremer Unternehmer, Präses der [[Handelskammer Bremen]]
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Aktuelle Version vom 30. Mai 2024, 17:58 Uhr

Arbeit für Bremen und Bremerhaven (Kurzbezeichnung AFB und AfB) war eine 1995 gegründete Wählergemeinschaft, die bis 2002 existierte und ausschließlich im Bundesland Bremen aktiv war. Sie konstituierte sich Anfang 1995 als eingetragener Verein (e.V.) und nahm an der Bürgerschaftswahl in Bremen jeweils 1995 und 1999 teil. Sie erreichte 1995 auf Anhieb 10,7 % der Stimmen und 12 Abgeordnetenmandate. Durch einen Übertritt aus der CDU wuchs die Zahl auf 13 Sitze im Parlament. 1999 scheiterte sie mit 2,4 % an der Fünf-Prozent-Hürde.

Mitglieder

Die Wählergemeinschaft wurde von unzufriedenen Mitgliedern der SPD, aber auch aus anderen politischen Parteien und Gruppierungen gegründet. Viele wollten ihre Mitgliedschaft in der SPD beibehalten, weshalb zunächst die Organisationsform des Vereins gewählt und die Bezeichnung als politische Partei vermieden wurde. Landesvorsitzende waren der ehemalige Sparkassendirektor Friedrich Rebers und ab 1999 Hartmut Frenzel, ehemals Bezirkssekretär der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG).[1][2]

Die Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft waren 1995-1999:

Literatur

  • Hans-Jörg Dietsche: Arbeit für Bremen und Bremerhaven (AFB). In: Frank Decker & Viola Neu: Handbuch der deutschen Parteien. VS Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 3-531-15189-4, S. 151–154.

Einzelnachweise

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