PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Die Templer und das Judentum (Kryobob)

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Ritterorden der Templer bestand von 1118 bis 1312. Ein Zusammenhang zwischen den Templern und dem Judentum wird aufgrund verschiedener Anhaltspunkte vermutet. Inhalt dieses Artikels ist, die Herleitung der These, dass die Gründer des Templerordens getaufte Juden (Kryptojuden) waren. Dieser Artikel gibt somit nicht den Stand der Wissenschaft wieder.

Vorgeschichte

Wappen der Manesse in der Zürcher Wappenrolle (ca. 1340)

Ein wichtiger Aspekt in der europäischen Kulturgeschichte ist, dass Juden als getaufte Juden (Kryptojuden) in Europa gelebt haben. Aufgrund der Tatsache, dass das Kryptojudentum bis dato nur in New Mexiko (USA) [1] und Portugal[2] ansatzweise geschichtlich aufgearbeitet wurde, besteht keine Möglichkeit zu datieren, ab wann sich in Europa ein Kryptojudentum etabliert hat. Aber aufgrund der Verordnungen des ost-römischen Kaisers Justinian I. (482–565) kann geschlussfolgert werden, dass Juden aufgrund, z. B. des drohenden Verlusts der römischen Bürgerrechte, sich taufen ließen. Durch ein Netzwerk von getauften Juden, einem kryptojüdischen Netzwerk, konnte nach der Völkerwanderung (ab dem 5. Jahrhundert) das europäische Judentum am Fernhandel mit dem Nahen Osten teilhaben und Reichtum erlangen.

Jüdische Ritterschaft

Es ist bekannt, dass die jüdische Familie Lindauer Besitzer der Burg von Bommersheim[3][4] (Sigfried von Lindau, erwähnt um 1336) und in der Schweiz adelig waren.[5] Die Schweizer Manesse (wahrscheinlich vom Stamm Manasse) waren ein ritterliches Geschlecht:[6] Sie waren Inhaber der Burg Manegg bei Zürich. Weiterhin wird noch behauptet, dass die jüdische Familie Katzenellenbogen Inhaber der Burg Katzenelnbogen im Rhein-Lahn-Kreis war.[7] Zudem zeigt das Wappen der Familie Kuchenbecker einen Ritter mit einem Davidstern. Dieses Wappen wird aber erst im Siebmachers Wappenbuch von 1890 aufgelistet. Grund einer jüdischen Ritterschaft war der Zerfall der staatlichen Ordnung des weströmischen Reiches im späten 4. bis 5. Jahrhundert, so dass die Notwendigkeit bestand, den Handel über eine Heerschar abzusichern. Somit ist es naheliegend, dass dieses über eine getaufte jüdische Ritterschaft (kryptojüdische Ritterschaft) geschah.

Gab es unter den Templern jüdische Ritter?

Aufgrund der Tatsache, dass es eine jüdische Ritterschaft gab, kann vermutet werden, dass die Gründer des Tempelordens getaufte Juden waren. Nach den Quellen haben 9 französische Ritter nach dem Ersten Kreuzzug in Jerusalem angeblich 9 Jahre nach dem Heiligen Gral im Bereich des salomonischen Tempel gegraben. (Bedeutung der ) in der Kaballa: Die Neun entspricht der höchsten Schwingung, die es geben kann und steht für die Vollkommenheit und göttliches Bewusstsein. Sie enthält die 3 x 3. Zahlen, die die 3 und die 9 enthalten, haben immer einen sehr göttlichen Bezug.) Einige Quellen sprechen nicht von einem Gral, sondern von der Bundeslade. Geht man davon aus, dass diese 9 französischen Ritter keine christlichen Ritter waren sondern jüdische Ritter, so erlaubt dieses über eine Indizienkette herzuleiten, dass der Templerorden von Kryptojuden gegründet würde. Aufgrund der wissenschaftlichen Quellenlage zum Thema „europäisches Kryptojudentum“ kann dieses nicht wissenschaftlich Quellen belegt werden.

Hinweise drauf, dass die Gründer des Templerordens getaufte Juden waren

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Die Propagandisten der Kreuzzüge in Toyres

Neben den christlichen Propagandisten der Kreuzzugidee wird auch der wichtigste mittelalterliche Rabbi, Rabbi Raschi (1040 – 1105), der in lehrte Toyres, ein wichtiger Propagandist der Kreuzzugidee gewesen sein.[8] Unter anderen lehrte er, dass die Bundeslade sich in einer versteckten Höhle unter dem Tempelberg befände. Nach einer jüdischen Legende ließ sogar der Kreuzritter Gottfried von Bouillon Rabbi Raschi rufen,[9] um sich von ihm den Ausgang des Ersten Kreuzzuges vorhersagen zu lassen. Als Raschi nicht bei dem Fürsten erschien, suchte dieser ihn im Lehrhaus in Begleitung eines bedrohlichen Heeres auf. Raschi soll ihm einen unglücklichen Ausgang des Kreuzzuges prophezeit haben, wie er später tatsächlich eintraf.[10]

Ein weiterer Propagandisten des II Kreuzzuges ist der Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux. Auf einer Propagandareise für den 2. Kreuzzug in Deutschland erfuhr er von den Pogromen des Jahres 1096 gegen Juden in Mainz, Worms und Speyer. Diese verurteilte er aufs schärfste. Zudem erwähnen Quellen, dass Bernhard von Clairvaux auch Honigsüß hieß.[11] Eventuell ist dieses ein Hinweis darauf, dass Bernhard von Clairvaux ein Nachfahre des jüdischen Stammes der Manasse ist. Der Grund hierfür ist, dass sich der jüdische Stamm Manasse über Zucker kodierte hat. Zudem, dass neben dem jüdischen Familiennamen Süss auch der Familienname Honig jüdisch ist. Des Weiteren existiert der jüdische Name Manasses Hönigbaum (Krakow, 1841)[12] und Menashe Honigstein (Dabrowa Gornicza (Dombrowa), Polen)[13]

--> siehe auch Jüdische Namenskodierung

Zudem gründete Bernhard von Clairvaux (1090–1153), in der Nähe von Toyres, das Kloster Clairvaux. Das Land auf dem dieses Kloster an 1115 gebaut würde, war eine Schenkung des Grafen Hugo Bernard de Fontane, eines Templers, dessen Residenzstadt Troyer war. Zudem soll Graf Graf Hugo de Champagne bereits vor der Gründung des Templerordens um 1119 von 1104 -1108 nach Jerusalem gereist sein. Er ging wie Rabbi Raschi davon aus, dass sich die Bundeslade in einer versteckten Höhle unter Tempelberg befände. Zudem ist bekannt, dass beim Konzil von Troyes am 13. Januar 1129 die Regeln des Templerordens festgelegt wurden. Von Bedeutung ist, dass das Konzil dem Templerorden bestätigte sich „Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel“ zu benennen. König Salomo war − nach der Darstellung der Bibel − im 10. Jahrhundert v. Chr. Herrscher des vereinigten Königreichs Israel.[14] In den Erzählungen der Bibel gilt er als der Erbauer des ersten Tempels in Jerusalem und als der dritte König in Israel nach Saul und David. Somit deutet dieses darauf hin, dass eines der Ziele der Templer war, den Tempel, der durch die Römer im Jahre 66 n. Chr. zerstört wurde, wieder zu errichten.

Dieses zeigt, dass Troyes das Zentrum der Gründungsbewegung des Templerorden war.

Grund des wirtschaftlichen Aufstieges der Templer

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Die Niederlassungen des Templerordens in Europa um 1300 sowie die jüdischen Gemeinden in Frankreich im 19. Jahrhundert

Des weiteren besteht über die These, dass der Templerorden ein kryptojüdischer Orden war, den ökonomischen Erfolg des Templerordens zu erklären. Zudem, die Legenden und Mythen über den Tempelorden.

Viele Christen hatten nach der Vertreibung der Juden aus Frankreich von 1182 bis 1198 durch Philipp II. keine Möglichkeit mehr, sich bei Juden Geld zu leihen. Zudem mussten die Juden ihre Immobilien und ihren Grundbesitz vor der Ausweisung innerhalb von 3 Monaten verkaufen.[15] Somit kann dieses Edikt der Judenausweisung aus Frankreich der Grund dafür gewesen sein, dass der Templerorden innerhalb einiger Jahrzehnten zum mächtigsten Orden in Frankreich wurde. Vergleicht man die Besitzungen der Templer in Frankreich mit den jüdischen Gemeinden in Frankreich des 19. Jahrhunderts, so zeigt sich, dass viele Besitzungen der Templer sich mit den Siedlungsgebieten der französischen Juden im 19. Jahrhundert überschneiden. Somit besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Templer einige Geschäfte im Sinne der jüdischen Vorbesitzer weiterführten. Grund dieser Herleitung ist, dass die Templer nach ihren Idealen der persönlichen Armut verpflichtet waren. Aber laut der Autoren Gisela Graichen und Alexander Hesse spielten wirtschaftliche Fragen für die Templer von Anfang an eine wichtige Rolle.[16]

Das Wappen des Templer-Großmeisters ​Guillaume de Sonnac hat 12 Rauten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Wappen des Templer-Großmeisters ​Guillaume de Sonnac mit 12 Rauten

Beim Abgleich der Großmeister des Tempelordens mit der Datenbank Ancestry.com finden sich bei fast allen ihren Vorfahren jüdische Familiennamen. Hierüber kann nicht abgeleitet werden, dass diese Großmeister getaufte Juden waren. Jüdische Familien haben sich nach Orten benannt, um ihren Stammbaum dort zu verankern.

Aber ein Hinweis darauf, dass der Templer-Großmeister ​Guillaume de Sonnac getaufter Jude gewesen sein könnte, ist das Wappen dieses Großmeisters. Es ist ein Wappen mit jeweils 12 Rauten in zwei Feldern. Dies könnte ein Synonyme für die Zwölf Stämme Israels sein.

Weblinks

  • Blogeinträge vom 10. bis zum 12. Mai 2017, Robert Lindauer-Kramer-Brockmann[7]
  • Familie Lindauer, geografischer Datensatz, Robert Lindauer-Kramer-Brockmann[8]

Literatur

  • Genealogisches Handbuch zur Dekodierung von jüdischen Namen, sowie die Bedeutung der Rekonstruierung der jüdischen Stammeslinien für die Wissenschaft[17]

Einzelnachweise

  1. Auf dem Heimweg, Immer mehr Menschen hispanischer Herkunft entdecken ihre jüdischen Wurzeln[1] Jüdische Allgemeine, Amy Klein, 03.12.2009
  2. siehe Wikipedia
  3. siehe Wikipedia
  4. nicht zu 100% valide, Quellen der jüdischen Lindauers berichten von den Kauf einer Burg, ob es die Burg Bommersheim war, ist die Ableitung des Autors Robert Linauer-Kramer-Brockmann
  5. Lindauers in der Schweiz[2] Robert Lindauer-Kramer-Bockmann, abgerufen am 12. Mai 2017
  6. siehe Wikipedia
  7. Quelle Ventas Simón Keller aus Chile, E-Mail: ventas@simonkeller.cl
  8. siehe Wikipedia
  9. siehe Wikipedia
  10. Quelle Wikipedia: Raschi, textliche Übernahmen
  11. Zweiter Kreuzzug & Bernhard von Clairvaux - Verlauf[3], Peter Milger, Youtube, 02:30, abgerufen am 12. Mai 2017
  12. Suchergebnisse für Manasses Hönigbaum[4] Ancestry.com
  13. Suchergebnisse für Manasses Honigstein[5] Ancestry.com
  14. Quelle Wikipedia: textliche Übernahmen
  15. Quelle Wikipedia: Geschichte der Juden in Frankreich
  16. Gisela Graichen/Alexander Hesse, Geheimbünde: Freimaurer und Illuminaten, Opus Dei und Schwarze Hand: Kapitel: Grund und Boden, Handel und Bankgeschäfte
  17. ISBN: 9783745055856[6]