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SZA Schilling, Zutt & Anschütz: Unterschied zwischen den Versionen
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angesichts der Bedeutung ist das schon peinlich für die Wikipedia |
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* Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Cyve Cyve] angelegt am 28.09.2010 um 00:31, weitere Autoren: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Brodkey65 Brodkey65], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Okmijnuhb Okmijnuhb], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:WWSS1 WWSS1] | * Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Cyve Cyve] angelegt am 28.09.2010 um 00:31, weitere Autoren: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Brodkey65 Brodkey65], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Okmijnuhb Okmijnuhb], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:WWSS1 WWSS1] | ||
Version vom 14. Februar 2026, 21:35 Uhr
| SZA Schilling, Zutt & Anschütz | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1. Mai 2008 |
| Standorte | Mannheim, Frankfurt am Main, Brüssel, München |
| Hauptstandort | Mannheim |
| Partner | 45 |
| Anwälte | 130 |
| Schwerpunkt | Gesellschaftsrecht, M&A, Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht, Kartellrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht, Unternehmensnachfolge, Stiftungsrecht, Öffentliches Recht [1] |
| Homepage | www.sza.de |
| Stand | 2010 |
Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG mit Sitz in Mannheim ist eine Anwaltskanzlei, die ihren Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht hat. Die rund 130 Rechtsanwälte (davon 45 Partner) arbeiten hauptsächlich in Mannheim und Frankfurt am Main.
Geschichte
Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG wurde am 1. Mai 2008 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis Jahr 1900 zurück. In jenem Jahr nahmen Ernst Bassermann und Anton Lindeck ihre gemeinsame Kanzleitätigkeit in Mannheim auf.[2] 1909 trat Karl Geiler, der spätere, von der US-amerikanischen Militärregierung eingesetzte erste hessische Ministerpräsident, der Sozietät bei. Wichtige Mandate der Sozietät waren 1925 die juristische Beratung bei der Gründung der I.G. Farben und 1926 die Fusion von Daimler und Benz. Zu der Zeit ließ sich Wilhelm Zutt als Rechtsanwalt in Mannheim nieder und trat 1928 als Partner in eine von Heinrich Kronstein gegründete Kanzlei ein. Da Kronstein jüdische Verwandte hatte, musste er in der Zeit des Nationalsozialismus die Kanzlei verlassen. Als auch Lindeck als „jüdischer Mischling ersten Grades“ erheblichen Diskriminierungen ausgesetzt war,[2] ging Zutt 1937 mit Karl Geiler und Wolfgang Schilling eine neue Sozietät ein. Johanna Schilling kam nach Abschluss ihres Assessorexamens zunächst als sogenannte „Kriegsvertreterin“ in die Kanzlei ihres Mannes. Nach Kriegsende wurde sie 1945 als eine der ersten Frauen zur Rechtsanwältin in Mannheim zugelassen. Ab 1946 firmierte die Kanzlei unter Geiler Zutt Schilling. Auch Lindeck trat wieder der Kanzlei bei. In den späten 1950er und 1960er Jahren vertrat die Sozietät Friedrich Flick in juristischen Auseinandersetzungen mit dessen Sohn Otto-Ernst Flick.[2] Zu Beginn der 1970er Jahre wurde Klaus Anschütz, der seit 1965 Partner der Kanzlei war, Namenspartner der sich nun Schilling Zutt & Anschütz nennenden Kanzlei. Die Kanzlei galt in dieser Zeit als eine der angesehensten führenden deutschen Wirtschaftskanzleien.[3] Kurz nach der Wiedervereinigung wurde ein Büro in Dresden und 1995 einen Standort in Frankfurt am Main eröffnet. Ende der 1990er Jahre wurden Fusionsgespräche mit der US-amerikanischen Kanzlei Shearman & Sterling geführt. Zu dieser bestanden seit der gemeinsamen Betreuung der Fusion von Daimler und Chrysler gute Beziehungen. Anfang 2000 schlossen sich 16 Partner, vor allem aus dem Büro in Frankfurt am Main, der britischen Kanzlei Allen & Overy an. Ein gutes halbes Jahr später schloss sich das Mannheimer Büro Shearman & Sterling an. 2008, acht Jahre nach der Fusion, verließ das Mannheimer Büro den Kanzleiverbund und gründete die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG. Die Kanzlei machte daraufhin mit medienwirksamen Mandaten wie unter anderem der Beratung des Siemens-Vorstandes in der Siemens-Korruptionsaffäre auf sich aufmerksam und wurde 2009 durch den JUVE Verlag für juristische Information als "Kanzlei des Jahres im Südwesten" ausgezeichnet.[4] Im Sommer 2010 wurde in Frankfurt am Main wieder ein zweiter Standort eröffnet. Nach dem Zusammenbruch von Qimonda, der zum Verlust der über 10.000 Arbeitsplätze des Unternehmens führte, machte der Insolvenzverwalter Dr. Jaffé mit der Unterstützung von SZA gegen Infineon Haftungsansprüche geltend. Im Herbst 2013 wurde das erste internationale Büro in Brüssel und im Frühjahr 2019 ein weiteres in München eröffnet.[2]
Struktur
Nach der Gründung der Schilling Zutt & Anschütz VermögensverwaltungsGmbH und der SZA Steuerberatungsgesellschaft mbH wurde SZA Schilling, Zutt & Anschütz als Aktiengesellschaft organisiert, wobei die Partner der Kanzlei den Vorstand bilden. Vorstandsvorsitzender ist der Gesellschaftsrechtler Jochem Reichert. Den Aufsichtsrat der Kanzlei bilden die Professoren Peter Ulmer, Uwe Hüffer und Kristian Fischer.
Zu Ehren Wolfgang Schillings wurde mit der Universität Mannheim die Wolfgang Schilling-Stiftung gegründet, welche wissenschaftliche Symposien zu aktuellen gesellschaftsrechtlichen Themen veranstaltet.[5]
Einzelnachweise
Andere Lexika
- Dieser Artikel wurde in der Wikipedia gelöscht.
- Löschdiskussion bei Wikipedia
- Erster Autor: Cyve angelegt am 28.09.2010 um 00:31, weitere Autoren: Brodkey65, Okmijnuhb, WWSS1