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Marienburg: Unterschied zwischen den Versionen

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die Brücken sind eher technische Denkmäler
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Sie wurde durch die [[Marienburg (Ordensburg)|gleichnamige Ordensburg]] bekannt, die als das größte Werk der [[Backsteingotik]] und als größte noch erhaltene Burganlage gilt. Die Burganlage war von 1309 bis 1457 Sitz der [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Im Rahmen der ersten polnischen Teilung kam Marienburg 1772 zum Staat [[Preußen]] und lag in der neugeschaffenen [[Provinz Westpreußen]]. Von 1920 bis 1945 gehörte die Stadt zu [[Ostpreußen]].
Sie wurde durch die [[Marienburg (Ordensburg)|gleichnamige Ordensburg]] bekannt, die als das größte Werk der [[Backsteingotik]] und als größte noch erhaltene Burganlage gilt. Die Burganlage war von 1309 bis 1457 Sitz der [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Im Rahmen der ersten polnischen Teilung kam Marienburg 1772 zum Staat [[Preußen]] und lag in der neugeschaffenen [[Provinz Westpreußen]]. Von 1920 bis 1945 gehörte die Stadt zu [[Ostpreußen]].


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich östlich der Stadt ein Zweigwerk des [[Bremen|Bremer]] Flugzeugbauers [[Focke-Wulf]], das die Hälfte aller Jagdflugzeuge des Typs [[Focke-Wulf Fw 190]] fertigte. Gegen Ende dieses Krieges eroberte im Zuge ihrer [[Ostpreußische Operation (1945)|Ostpreußischen Operation]] die [[Rote Armee]] am 25. Januar 1945 das Marienburger Umland. Die Kämpfe um Burg und Stadt dauerten bis zum 9. März 1945, dabei wurde die Altstadt zu 80 % zerstört. Bekannte zerstörte Kulturdenkmäler sind:
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich östlich der Stadt ein Zweigwerk des [[Bremen|Bremer]] Flugzeugbauers [[Focke-Wulf]], das die Hälfte aller Jagdflugzeuge des Typs [[Focke-Wulf Fw 190]] fertigte. Gegen Ende dieses Krieges eroberte im Zuge ihrer [[Ostpreußische Operation (1945)|Ostpreußischen Operation]] die [[Rote Armee]] am 25. Januar 1945 das Marienburger Umland. Die Kämpfe um Burg und Stadt dauerten bis zum 9. März 1945, dabei wurde die Altstadt zu 80 % zerstört. Bekannte zerstörte Kultur- und Technikdenkmäler sind:
[[Datei:Die beiden Nogat-Brücken bei Marienburg, Brücke mit Pfeilertürmen und Portalen von August Stüler, vorne; sowie Brücke mit Portalen von Johann Eduard Jacobsthal, hinten.jpg|thumb|Die beiden Nogat-Brücken bei Marienburg vor 1945]]
* [[Haus M. Conitzer & Soehne, Marienburg]]
* [[Haus M. Conitzer & Soehne, Marienburg]]
* [[Schlosskirche, Deutschordensburg Marienburg]]
* [[Schlosskirche, Deutschordensburg Marienburg]]
* Zwei [[Nogatbrücken bei Marienburg]] (Eisenbahnbrücken)
* Zwei [[Nogatbrücken bei Marienburg]]
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Nogat-Brücke bei Marienburg, Pfeilertürme und Portal von August Stüler (b).jpg|Portal der Brücke über die Nogat, 1850 bis 1859 erbaut
Die beiden Nogat-Brücken bei Marienburg, Brücke mit Pfeilertürmen und Portalen von August Stüler, vorne; sowie Brücke mit Portalen von Johann Eduard Jacobsthal, hinten.jpg|Die beiden Nogat-Brücken bei Marienburg vor 1945
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''Malbork'' wurde nach der [[Völkerrecht|völkerrechtswidrigen]] Abtrennung Ostpreußens von Deutschland nach 1945 die Kreisstadt des Powiat Malborski, der seit 1999 zur polnischen [[Woiwodschaft Pommern]] gehört.
''Malbork'' wurde nach der [[Völkerrecht|völkerrechtswidrigen]] Abtrennung Ostpreußens von Deutschland nach 1945 die Kreisstadt des Powiat Malborski, der seit 1999 zur polnischen [[Woiwodschaft Pommern]] gehört.

Version vom 25. November 2025, 10:37 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Marienburg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Marienburg
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Marienburg (Polen)

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Marienburg
Basisdaten
7

Vorlage:Infobox Ort/Wartung/ISO ISO 3166-2:
PL

Staat Polen
Fläche 17,2 km²
Einwohner 36.709 (01.01.2024)
Dichte 2.140,5 Ew./km²

Marienburg (polnisch Malbork, lateinisch Mariaeburgum und Mariae castrum) ist eine im 13. Jahrhundert gegründete Stadt an der Nogat, südlich der Danziger Bucht in Westpreußen, etwa 45 Kilometer südöstlich von Danzig. Am 27. April 1276 stellte Landmeister Konrad von Tyrberch der Ansiedlung von Kaufleuten und Handwerkern in Marienburg die Handfeste als Stadt zu Kulmischem Recht aus.

Sie wurde durch die gleichnamige Ordensburg bekannt, die als das größte Werk der Backsteingotik und als größte noch erhaltene Burganlage gilt. Die Burganlage war von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens. Im Rahmen der ersten polnischen Teilung kam Marienburg 1772 zum Staat Preußen und lag in der neugeschaffenen Provinz Westpreußen. Von 1920 bis 1945 gehörte die Stadt zu Ostpreußen.

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich östlich der Stadt ein Zweigwerk des Bremer Flugzeugbauers Focke-Wulf, das die Hälfte aller Jagdflugzeuge des Typs Focke-Wulf Fw 190 fertigte. Gegen Ende dieses Krieges eroberte im Zuge ihrer Ostpreußischen Operation die Rote Armee am 25. Januar 1945 das Marienburger Umland. Die Kämpfe um Burg und Stadt dauerten bis zum 9. März 1945, dabei wurde die Altstadt zu 80 % zerstört. Bekannte zerstörte Kultur- und Technikdenkmäler sind:

Malbork wurde nach der völkerrechtswidrigen Abtrennung Ostpreußens von Deutschland nach 1945 die Kreisstadt des Powiat Malborski, der seit 1999 zur polnischen Woiwodschaft Pommern gehört.

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