PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Codex Manesse: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
anderes Bild, das den Text zeigt |
||
| (22 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei: | [[Datei:Trimberg-4.jpg|thumb|260px|Anfang der Sprüche Süßkinds im Codex Manesse]] | ||
'''Codex Manesse''' ist die [[latein]]ische Bezeichnung für die '''Manessische Liederhandschrift'''. Es handelt sich um eine Sammlung dichterischer Werke aus dem [[Mittelalter]]. Das Original befindet sich seit 1888<ref>Nachdem die Liederhandschrift zur Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] auf nicht mehr rekonstruierbaren Wegen nach [[Paris]] gelangt war, kam sie 1888 im Austausch gegen eine größere Anzahl wertvoller Manuskripte aus der [[Pariser Nationalbibliothek]] nach Heidelberg. (Karl Clausberg: ''Die Manessische Liederhandschrift'', DuMont Buchverlag, Köln, 1978, Seite 9)</ref> unter der Signatur ''cod. pal. germ. 848'' in der [[Universitätsbibliothek]] [[Heidelberg]], für die Öffentlichkeit zugänglich ist jedoch nur ein Faksimiledruck. Inzwischen ist eine vollständige Ausgabe auch im Internet verfügbar. | |||
Die Manessische Liederhandschrift enthält [[Dichtung|dichterische Werke]] in [[Mittelhochdeutsch|mittelhochdeutscher Sprache]] und Abbildungen der Autoren. Ihr Grundstock wurde nicht vor 1300 in [[Zürich]] hergestellt, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit der Zürcher [[Patrizier]]familie [[Manesse]], und umfasste die Werke von rund 110 Dichtern.<ref>Karl Clausberg: ''Die Manessische Liederhandschrift'', DuMont Buchverlag, Köln, 1978, Seite 13</ref> | |||
In der folgenden Tabelle ist die Seitenangabe des Bildes, die das Werk eines Dichters in der Handschrift einleitet, angegeben, soweit eine solche vorhanden ist. In der Spalte ''Inhalt'' sind Angaben zum Text zu finden. | |||
{|class="wikitable" | {|class="wikitable" | ||
| Zeile 11: | Zeile 10: | ||
! Seite !! Dichter/Titel !! Inhalt | ! Seite !! Dichter/Titel !! Inhalt | ||
|--- | |--- | ||
|4v || | |4v, 5r, 5v || Inhaltsverzeichnis<ref>Die Reihenfolge der Texte weicht von der Reihenfolge der Bilder ab</ref> || Namen der Dichter | ||
|--- | |--- | ||
|6r || Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich]] || | |6r || Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich]] || | ||
| Zeile 17: | Zeile 16: | ||
|7r || König [[Konradin von Hohenstaufen|Konrad der Junge]] || | |7r || König [[Konradin von Hohenstaufen|Konrad der Junge]] || | ||
|--- | |--- | ||
|8r || ''König [[Tyro von Schotten]]'' | |8r || ''König [[Tyro von Schotten]]'' || Epos | ||
|--- | |--- | ||
|10r || König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel von Böhmen]] | |10r || König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel von Böhmen]] || | ||
|--- | |--- | ||
|11v || Herzog [[Heinrich IV. (Schlesien)|Heinrich von Breslau]] | |11v || Herzog [[Heinrich IV. (Schlesien)|Heinrich von Breslau]] || | ||
|--- | |--- | ||
|13r || Markgraf [[Otto IV. (Brandenburg)|Otto von Brandenburg]] | |13r || Markgraf [[Otto IV. (Brandenburg)|Otto von Brandenburg]] || | ||
|--- | |--- | ||
|14v || Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich von Meißen]] | |14v || Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich von Meißen]] || | ||
|--- | |--- | ||
|17r || Der [[Heinrich I. (Anhalt)|Herzog von Anhalt]] || | |17r || Der [[Heinrich I. (Anhalt)|Herzog von Anhalt]] || | ||
| Zeile 283: | Zeile 282: | ||
|413v || Meister [[Rumslant]] || | |413v || Meister [[Rumslant]] || | ||
|--- | |--- | ||
|415v || [[Spervogel]] || | |415v || Meister [[Spervogel]] || | ||
|--- | |--- | ||
|418r || [[Boppe]] || | |418r || [[Boppe]] || | ||
| Zeile 292: | Zeile 291: | ||
|} | |} | ||
== Anmerkungen == | == Einzelnachweise und Anmerkungen == | ||
<references /> | <references /> | ||
== Literatur == | |||
* Karl Clausberg: ''Die Manessische Liederhandschrift'', DuMont Buchverlag, Köln, 1978 | |||
* Gaby Herchert: ''Einführung in den Minnesang'', Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2010 | |||
* Anna Kathrin Bleuler: ''Der Codex Manesse - Geschichte, Bilder, Lieder'', C. H. Beck, 2018 | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
| Zeile 307: | Zeile 310: | ||
[[Kategorie:Spruchdichtung]] | [[Kategorie:Spruchdichtung]] | ||
[[Kategorie:Wappenbuch]] | [[Kategorie:Wappenbuch]] | ||
[[Kategorie:Codex Manesse| ]] | |||
Aktuelle Version vom 25. Dezember 2024, 19:37 Uhr
Codex Manesse ist die lateinische Bezeichnung für die Manessische Liederhandschrift. Es handelt sich um eine Sammlung dichterischer Werke aus dem Mittelalter. Das Original befindet sich seit 1888[1] unter der Signatur cod. pal. germ. 848 in der Universitätsbibliothek Heidelberg, für die Öffentlichkeit zugänglich ist jedoch nur ein Faksimiledruck. Inzwischen ist eine vollständige Ausgabe auch im Internet verfügbar.
Die Manessische Liederhandschrift enthält dichterische Werke in mittelhochdeutscher Sprache und Abbildungen der Autoren. Ihr Grundstock wurde nicht vor 1300 in Zürich hergestellt, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit der Zürcher Patrizierfamilie Manesse, und umfasste die Werke von rund 110 Dichtern.[2]
In der folgenden Tabelle ist die Seitenangabe des Bildes, die das Werk eines Dichters in der Handschrift einleitet, angegeben, soweit eine solche vorhanden ist. In der Spalte Inhalt sind Angaben zum Text zu finden.
Einzelnachweise und Anmerkungen
- ↑ Nachdem die Liederhandschrift zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges auf nicht mehr rekonstruierbaren Wegen nach Paris gelangt war, kam sie 1888 im Austausch gegen eine größere Anzahl wertvoller Manuskripte aus der Pariser Nationalbibliothek nach Heidelberg. (Karl Clausberg: Die Manessische Liederhandschrift, DuMont Buchverlag, Köln, 1978, Seite 9)
- ↑ Karl Clausberg: Die Manessische Liederhandschrift, DuMont Buchverlag, Köln, 1978, Seite 13
- ↑ Die Reihenfolge der Texte weicht von der Reihenfolge der Bilder ab
- ↑ Am wahrscheinlichsten Kraft I. († 1253) oder Kraft II. († 1261). Vgl. Günther Schweikle: Graf Kraft von Toggenburg. In: Verfasserlexikon. Band V, Sp. 330–332.
Literatur
- Karl Clausberg: Die Manessische Liederhandschrift, DuMont Buchverlag, Köln, 1978
- Gaby Herchert: Einführung in den Minnesang, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2010
- Anna Kathrin Bleuler: Der Codex Manesse - Geschichte, Bilder, Lieder, C. H. Beck, 2018
Weblinks
Vergleich zu Wikipedia