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Heike Block: Unterschied zwischen den Versionen

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Hintergrund: an Gymnasien heißt er Direktor
 
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'''Heike Block''' (* [[1972]] oder [[1973]] geb. Hamburg) war eine Lehrerin auf einem Gymnasium in [[Osterholz-Scharmbeck]]. Sie wurde zu einem Stalkingopfer von Gero S, der sie 2008 mit 20 Messerstichen tötete.
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== Quelle ==
'''Heike Block''' (* Juli [[1974]] in [[Hamburg]]; † 18. Dezember [[2009]] in [[Bremen]])<ref name="spiegel1" /> war Lehrerin an einem [[Gymnasium]] in [[Osterholz-Scharmbeck]]. Sie wurde Mordopfer eines ehemaligen, 21jährigen Schülers, der sie mit zahlreichen Messerstichen tötete. Sie wurde nur 35 Jahre alt. Heike Block war eine engagierte Lehrerin.  
* '''23.08.2010''' [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,713379,00.html Fall Gero S. "Sie sind gefährlich, Sie bleiben gefährlich"] - Spiegel Online
* '''20.08.2010''' [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712906,00.html Angeklagter Gero S. sorgt mit Schlusswort für Eklat] - SpiegelOnline
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712298,00.html Lehrerin als Stalking-Opfer - "Gero war eine tickende Zeitbombe"] - Spiegel Online
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,700906,00.html Erstochene Lehrerin - 21-Jähriger bereut lange geplanten Mord nicht] - Spiegel Online
* [http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/mord-mit-vorgeschichte-1/ Jenseits der juristischen Schuld] - Taz


== Hintergrund ==
Unklar ist, inwieweit der Täter [[Psychische Störung|psychisch gestört]] war. [[Stalking]] ist zwar eine [[Straftat]], doch kam es in diesem Fall zu keiner [[Sicherheitsverwahrung]] des Täters. Gleichwohl hätte zum Beispiel in [[Niedersachsen]] ein [[Unterbindungsgewahrsam]] nach §§ 18, 19, 21 ''Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetz'' (NPOG) erfolgen können.<ref>Bei Wohnsitz des Täters in Bremen wäre das dortige [[Amtsgericht]] zuständig gewesen, zudem greift dann der § 14 im Bremer ''Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten''</ref> Heike Block offenbarte sich ihrem Schuldirektor, beschwerte sich und erzählte von ihrer Angst. Auch eine weitere Lehrerin erkannte die kritische Situation. Die Schulbehörde wurde niemals tätig, sondern vertraute dem Direktor, ohne wirkliches Interesse an dieser Geschichte zu zeigen. Es war bekannt, dass der Täter seit langem verhaltensauffällig war.
Es gab zwar nach einer [[Hausdurchsuchung]] bei Gero Sch. Hinweise, aber der Richter ließ Gero Sch. laufen, da er keine Gefährlichkeit sah. Der Rektor unterschätzte offenbar die Gefahr, die von Gero Sch. ausging. Er verpflichtete die Lehrerin sogar, dem Schüler Einzelunterricht zu erteilen.


Gero Sch. hatte seine Lehrerin zuvor zwei Jahre lang mit Kameras beobachtet und mehrfach belästigt.<ref name="spiegel1">[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,731831,00.html Stalking - Tod einer Lehrerin] - Spiegel, 30. November 2010</ref>
== Täter und Tathergang ==
Der Täter lauerte seiner ehemaligen Lehrerin vor ihrer Wohnung in Bremen auf. Er wollte sie verhören und anschließend töten. Das zeigt, dass Gero Sch. sehr planvoll vorging.<ref>15.06.2010 [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,700906,00.html Erstochene Lehrerin - 21-Jähriger bereut lange geplanten Mord nicht] - Spiegel Online</ref> Er stach 20mal auf sie ein. Sie starb noch vor Ort. Ihre letzten Worte waren: "Ich sterbe", danach stach Gero Sch. noch einmal zu.
== Weblinks ==
* 15.06.2010 [http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/mord-mit-vorgeschichte-1/ Jenseits der juristischen Schuld] - Kommentar in der [[taz]]
* 18.08.2010 [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712298,00.html Lehrerin als Stalking-Opfer - "Gero war eine tickende Zeitbombe"] - Spiegel Online
* 20.08.2010 [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712906,00.html Angeklagter Gero S. sorgt mit Schlusswort für Eklat] - SpiegelOnline
* 23.08.2010 [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,713379,00.html Fall Gero S. "Sie sind gefährlich, Sie bleiben gefährlich"] - Spiegel Online
* 23.08.2010 [http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Gero-S-ist-krank-und-gefaehrlich-article1332231.html Video] von ntv
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==
<references />
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[[Kategorie:Frau]]
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[[Kategorie:Mordfall]]
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Aktuelle Version vom 14. Juni 2024, 15:23 Uhr

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Heike Block (* Juli 1974 in Hamburg; † 18. Dezember 2009 in Bremen)[1] war Lehrerin an einem Gymnasium in Osterholz-Scharmbeck. Sie wurde Mordopfer eines ehemaligen, 21jährigen Schülers, der sie mit zahlreichen Messerstichen tötete. Sie wurde nur 35 Jahre alt. Heike Block war eine engagierte Lehrerin.

Hintergrund

Unklar ist, inwieweit der Täter psychisch gestört war. Stalking ist zwar eine Straftat, doch kam es in diesem Fall zu keiner Sicherheitsverwahrung des Täters. Gleichwohl hätte zum Beispiel in Niedersachsen ein Unterbindungsgewahrsam nach §§ 18, 19, 21 Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) erfolgen können.[2] Heike Block offenbarte sich ihrem Schuldirektor, beschwerte sich und erzählte von ihrer Angst. Auch eine weitere Lehrerin erkannte die kritische Situation. Die Schulbehörde wurde niemals tätig, sondern vertraute dem Direktor, ohne wirkliches Interesse an dieser Geschichte zu zeigen. Es war bekannt, dass der Täter seit langem verhaltensauffällig war. Es gab zwar nach einer Hausdurchsuchung bei Gero Sch. Hinweise, aber der Richter ließ Gero Sch. laufen, da er keine Gefährlichkeit sah. Der Rektor unterschätzte offenbar die Gefahr, die von Gero Sch. ausging. Er verpflichtete die Lehrerin sogar, dem Schüler Einzelunterricht zu erteilen.

Gero Sch. hatte seine Lehrerin zuvor zwei Jahre lang mit Kameras beobachtet und mehrfach belästigt.[1]

Täter und Tathergang

Der Täter lauerte seiner ehemaligen Lehrerin vor ihrer Wohnung in Bremen auf. Er wollte sie verhören und anschließend töten. Das zeigt, dass Gero Sch. sehr planvoll vorging.[3] Er stach 20mal auf sie ein. Sie starb noch vor Ort. Ihre letzten Worte waren: "Ich sterbe", danach stach Gero Sch. noch einmal zu.

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Stalking - Tod einer Lehrerin - Spiegel, 30. November 2010
  2. Bei Wohnsitz des Täters in Bremen wäre das dortige Amtsgericht zuständig gewesen, zudem greift dann der § 14 im Bremer Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten
  3. 15.06.2010 Erstochene Lehrerin - 21-Jähriger bereut lange geplanten Mord nicht - Spiegel Online

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Heike Block) vermutlich nicht.

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