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Anna Seghers: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Anna Seghers''' (* 19. November [[1900]] in [[Mainz]]; † 1. Juni [[1983]] in [[Ost-Berlin]]) war das Pseudonym einer deutschen [[Schriftsteller]]in.


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1928 trat sie der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und im folgenden Jahr war sie Gründungsmitglied des [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]]. 1930 reiste sie erstmals in die [[Sowjetunion]]. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Anna Seghers kurzzeitig von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet; ihre Bücher wurden in Deutschland verboten und [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|verbrannt]]. Wenig später konnte sie in die [[Schweiz]] fliehen, von wo aus sie sich nach [[Paris]] begab. 1941 gelang es Anna Seghers, mit ihrer Familie von [[Marseille]] aus über [[Martinique]], [[New York City|New York]], [[Veracruz (Veracruz)|Veracruz]] nach [[Mexiko-Stadt]] auszuwandern. Ihr Mann fand dort eine Anstellung. 1947 verließ Seghers Mexiko und kehrte nach Berlin zurück. 1952 wurde sie Präsidentin des [[Schriftstellerverband der DDR|Schriftstellerverbandes der DDR]] und blieb es bis 1978. Im Jahre 1979 schwieg Anna Seghers zu den Ausschlüssen von neun kritischen Autoren aus dem Schriftstellerverband.
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[[Kategorie:Schriftsteller (20. Jahrhundert)]]
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[[Kategorie:Bewegung Freies Deutschland]]
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[[Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit]]
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]
[[Kategorie:Träger der Johannes-R.-Becher-Medaille]]
[[Kategorie:Träger des Internationalen Stalin-Friedenspreises]]
[[Kategorie:Mitglied des Heinrich-Heine-Klubs]]
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]
[[Kategorie:SED-Mitglied]]
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]
[[Kategorie:Emigrant nach Frankreich]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:DDR-Bürger]]
[[Kategorie:Geboren 1900]]
[[Kategorie:Gestorben 1983]]
[[Kategorie:Frau]]

Aktuelle Version vom 11. Februar 2022, 23:09 Uhr

😃 Profil: Seghers, Anna
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Namen Netty Reiling (Geburtsname), verheiratet als Netty Radványi'
Beruf Schriftstellerin
Persönliche Daten
19.11.1900
Mainz
01.06.1983
Berlin-Adlershof


Anna Seghers (* 19. November 1900 in Mainz; † 1. Juni 1983 in Ost-Berlin) war das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin.

1928 trat sie der KPD bei und im folgenden Jahr war sie Gründungsmitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. 1930 reiste sie erstmals in die Sowjetunion. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Anna Seghers kurzzeitig von der Gestapo verhaftet; ihre Bücher wurden in Deutschland verboten und verbrannt. Wenig später konnte sie in die Schweiz fliehen, von wo aus sie sich nach Paris begab. 1941 gelang es Anna Seghers, mit ihrer Familie von Marseille aus über Martinique, New York, Veracruz nach Mexiko-Stadt auszuwandern. Ihr Mann fand dort eine Anstellung. 1947 verließ Seghers Mexiko und kehrte nach Berlin zurück. 1952 wurde sie Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR und blieb es bis 1978. Im Jahre 1979 schwieg Anna Seghers zu den Ausschlüssen von neun kritischen Autoren aus dem Schriftstellerverband.

Ihre späteren, in der DDR erschienenen Romane sind dem Sozialistischen Realismus verpflichtet. Sie zeigen eine schematische Figurenführung und Parteitreue zur SED.

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