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Geschichte der Juden in Winnenden: Unterschied zwischen den Versionen
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* Am Bogen links der alten Straße nach ''Breuningsweiler'' hieß eine Flur früher ''Judenkirchhof''. Vermutlich befand sich hier ein jüdischer [[Friedhof]]. | * Am Bogen links der alten Straße nach ''Breuningsweiler'' hieß eine Flur früher ''Judenkirchhof''. Vermutlich befand sich hier ein jüdischer [[Friedhof]]. | ||
* Nach dem Mittelalter | * Nach dem Mittelalter scheint es keine Juden mehr im [[Remstal]] gegeben zu haben. | ||
* I der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden wieder in Winnenden wohnhafte Juden genannt. | * I der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden wieder in Winnenden wohnhafte Juden genannt. | ||
* Bis [[1923]] bestanden die zwei jüdischen Viehhandlungen der Brüder ''Alfred'' und ''Jakob Kaufmann''. Außerdem existierte um das Jahr [[1910]] die jüdische Viehhandlung von ''Benno Buxbaum''. | * Bis [[1923]] bestanden die zwei jüdischen Viehhandlungen der Brüder ''Alfred'' und ''Jakob Kaufmann''. Außerdem existierte um das Jahr [[1910]] die jüdische Viehhandlung von ''Benno Buxbaum''. | ||
* Die jüdischen Bewohner von Winnenden gehörten der ''Synagogengemeinde Cannstatt'' an. | * Die jüdischen Bewohner von Winnenden gehörten der ''Synagogengemeinde Cannstatt'' an. | ||
* In der ''Paulinenpflege Winnenden'' waren bis [[1921]] bzw. [[1924]] zwei jüdische Patienten untergebracht. | * In der ''Paulinenpflege Winnenden'' waren bis [[1921]] bzw. [[1924]] zwei jüdische Patienten untergebracht. | ||
* In der ehemaligen ''Anstalt Winnenden'' (heute ein [[PLK]]) waren seit 1875 auch jüdische Patienten untergebracht. Im Jahr [[1940]] wurden alle sieben damals dort befindlichen jüdischen Patienten im Zuge der [[Euthanasie]]-Aktionen in ''Grafeneck'' ermordet. <ref>Joachim Hahn: ''Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg'', herrausgegeben von der ''Kommission für geschichtliche Landeskunde und dem Innenministerium Baden-Württemberg'', Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1988, S. 452</ref> | * In der ehemaligen ''Anstalt Winnenden'' (heute ein [[PLK]]) waren seit 1875 auch jüdische Patienten untergebracht. Im Jahr [[1940]] wurden alle sieben damals dort befindlichen jüdischen Patienten im Zuge der [[Euthanasie]]-Aktionen in ''Grafeneck'' ermordet. <ref>Joachim Hahn: ''Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg'', herrausgegeben von der ''Kommission für geschichtliche Landeskunde und dem Innenministerium Baden-Württemberg'', Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1988, S. 452</ref> <ref>[https://www.lpb-bw.de/publikationen/euthana/Euthanasie.pdf Infos auf ''www.lpb-bw.de'']</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 13. Juni 2020, 05:30 Uhr
Die Geschichte der Juden in Winnenden reicht vom 15. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert.
Details
- Schon im Mittelalter lebten in Winnenden Juden. Sie werden u.a. im Jahr 1418 in einer Steuerliste Konrads von Weinsbergs genannt.
- Am Bogen links der alten Straße nach Breuningsweiler hieß eine Flur früher Judenkirchhof. Vermutlich befand sich hier ein jüdischer Friedhof.
- Nach dem Mittelalter scheint es keine Juden mehr im Remstal gegeben zu haben.
- I der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden wieder in Winnenden wohnhafte Juden genannt.
- Bis 1923 bestanden die zwei jüdischen Viehhandlungen der Brüder Alfred und Jakob Kaufmann. Außerdem existierte um das Jahr 1910 die jüdische Viehhandlung von Benno Buxbaum.
- Die jüdischen Bewohner von Winnenden gehörten der Synagogengemeinde Cannstatt an.
- In der Paulinenpflege Winnenden waren bis 1921 bzw. 1924 zwei jüdische Patienten untergebracht.
- In der ehemaligen Anstalt Winnenden (heute ein PLK) waren seit 1875 auch jüdische Patienten untergebracht. Im Jahr 1940 wurden alle sieben damals dort befindlichen jüdischen Patienten im Zuge der Euthanasie-Aktionen in Grafeneck ermordet. [1] [2]
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Quellen
Literatur
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Einzelnachweise
- ↑ Joachim Hahn: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, herrausgegeben von der Kommission für geschichtliche Landeskunde und dem Innenministerium Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1988, S. 452
- ↑ Infos auf www.lpb-bw.de
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Geschichte der Juden in Winnenden) vermutlich nicht.
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