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Katholisches Priesterseminar
Ein Katholisches Priesterseminar ist eine Ausbildungsstätte in der römisch-katholischen Kirche für deren Priesteramtskandidaten. Die Ausbildung findet dort ergänzend zum Studium der Theologie statt und soll vor allem praktische Bereiche im Beruf sicherstellen.
Geschichte
Urspünglich sollte es in jedem Bistum mindestens ein Priesterseminar geben. Diese Zielsetzung ließ sich allerdings nicht in Bistümern der katholischen Kirche erreichen, so dass es unter Papst Gregor XIII. (1572–1585) zu einer Neuorganisation kam. Die römisch-katholische Theologie als Studium entwickelte sich zunächst unabhängig davon und galt zeitweise als zu theoretisch, führte aber zur Gründung einiger Universitäten. So hatten die Jesuiten in mehreren Ländern etwa 370 Einrichtungen geschaffen, die der Aus- und Weiterbildung von eigenen Ordenspriestern aber auch externen Studenten dienten; 1629 entstand in Osnabrück die Academia Carolina Osnabrugensis. 1917 erhielt Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., den Auftrag, sich um die Priesterausbildung und das Theologiestudium zu kümmern. Hinsichtlich der Priesterbildung „wurde bemängelt, dass die theologische Ausbildung nicht im eigenen Haus […] erfolge. Deshalb seien die Alumnen den heterodoxen Lehren sowie den gefährlichen Kontakten mit den Studenten anderer Fakultäten ausgesetzt.“[1] Seitdem erhalten die Priesteramtskandidaten ihre geistliche und theologische Ausbildung überwiegend in kirchlichen Bildungseinrichtungen. Deutschland und Österreich gehören zu den wenigen Ländern, die an ihren staatlichen Hochschulen oder Universitäten auch entsprechende theologische Fakultäten unterhalten.
Siehe auch
Weblinks
Andere Lexika
- ↑ Erich Garhammer: Die Priesterausbildung – ein Zwischenruf! Warum völlig neue Wege notwendig sind. In: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche. 2020-07-08, S. 5. Abgerufen am 10. Juli 2020. (pdf; 29 kB)