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Religionskritik
Religionskritik stellt einzelne Religionen, ihre Glaubensaussagen, Konzepte, Institutionen und Erscheinungsformen rational beziehungsweise moralisch-ethisch in Frage. Sie begleitet die Religionen durch ihre ganze Geschichte und richtet sich teilweise auch gegen Religiosität insgesamt.[1] Meist wird die Kritik negativ formuliert:
„Denn es ist leider immer noch so, daß neun Zehntel der Menschheit die Religon statt als Freiheit, als Furcht eingepflanzt und eingeflößt wird und es zeitlebens bleibt.“(Quelle: Psychiatrisch-Neurologische Wochenschrift, Buchbesprechung aus dem Jahr 1930)
Bekannt ist vor allem René Descartes (1596–1650), der sich nicht nur zum Christentum kritisch äußerte, sondern auch die Trennung zwischen Philosophie und Theologie in Europa vorantrieb. Demgegenüber hatte sich Martin Luther noch mit seiner Kritik innerhalb des Christentums bewegt. Spätere umfassende Religionskritik findet sich vor allem im Marxismus in negativer Form und bei Martin Heidegger in positiver Weise.
In der heutigen Zeit spielt die Kritik am Islam im Westen, nicht aber der islamischen Welt, eine große Rolle.
Andere Lexika
Einzelbelege
- ↑ Günther Rohrmoser: Die Religionskritik des 19. Jahrhunderts und ihre Überwindung im Denken Martin Heideggers, in: Jörg Baur: Die Unausweichlichkeit des Religiösen und die Unableitbarkeit des Evangeliums: Religionskritik als theologische Herausforderung; München 1972, S. 57 ff.