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Hürth: Unterschied zwischen den Versionen
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Amtliche Unterlagen der Gemeinde Hürth geben für das Jahr 1933 insgesamt 91 gemeldete Personen jüdischer Herkunft an. Die Nachkriegserhebungen erbrachten, dass von diesen lediglich noch 5 Personen in der Gesamtgemeinde lebten. Dem beliebten Bürgermeister [[Werner Disse]] ([[Deutsche Zentrumspartei]]), der 1933 sein Amt räumen musste, folgte bis 1944 [[Hermann Goß]]. Es gibt eine Gedenktafel am Ort der ehemaligen, kleinen [[Synagoge]] der jüdischen Gemeinde in Hürth (1935-1937); wahrscheinlich wurde der jüdische Friedhof in Brühl genutzt. Materielle, die Bausubstanz betreffende Kriegsschäden im Ort, hielten sich in Grenzen. Die Kirche wurde bei einem Luftangriff der Alliierten getroffen, sodass ihr Dach beschädigt und die Kommunionbank zerstört wurde. Eine neue Schule an der Gennerstraße 74/76, diese unterrichtete parallel zur alten Schule (neben der ehemaligen Gaststätte Nolden, der heutigen Trattoria) an der Gemmerstraße 46/48, wurde durch eine Luftmine vernichtet und nicht wieder aufgebaut. | Amtliche Unterlagen der Gemeinde Hürth geben für das Jahr 1933 insgesamt 91 gemeldete Personen jüdischer Herkunft an. Die Nachkriegserhebungen erbrachten, dass von diesen lediglich noch 5 Personen in der Gesamtgemeinde lebten. Dem beliebten Bürgermeister [[Werner Disse]] ([[Deutsche Zentrumspartei]]), der 1933 sein Amt räumen musste, folgte bis 1944 [[Hermann Goß]]. Es gibt eine Gedenktafel am Ort der ehemaligen, kleinen [[Synagoge]] der jüdischen Gemeinde in Hürth (1935-1937); wahrscheinlich wurde der jüdische Friedhof in Brühl genutzt. Materielle, die Bausubstanz betreffende Kriegsschäden im Ort, hielten sich in Grenzen. Die Kirche wurde bei einem Luftangriff der Alliierten getroffen, sodass ihr Dach beschädigt und die Kommunionbank zerstört wurde. Eine neue Schule an der Gennerstraße 74/76, diese unterrichtete parallel zur alten Schule (neben der ehemaligen Gaststätte Nolden, der heutigen Trattoria) an der Gemmerstraße 46/48, wurde durch eine Luftmine vernichtet und nicht wieder aufgebaut. [[Hermülheim]] war mit dem ehemaligen Rathaus an der Luxemburger Straße das politische Zentrum der Gemeinde. | ||
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Version vom 27. April 2025, 10:38 Uhr
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| Wappen oder Bild | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 50° 52′ N, 6° 52′ O
| ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Köln | |
| Kreis: | Rhein-Erft-Kreis | |
| Höhe: | 90 m ü. NN | |
| Einwohner: |
57.922 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Postleitzahl: | 50354 | |
| Vorwahl: | 02233 | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 62 028 | |
| Stadtgliederung: | 12 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Friedrich-Ebert-Straße 40 50354 Hürth | |
| Webpräsenz: | ||
Hürth ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen nördlich von Brühl (Rheinland). Der Ort verdankt seine Entstehung der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung der Region durch die Erschließung der Braunkohlevorkommen zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts.
Geschichte
Amtliche Unterlagen der Gemeinde Hürth geben für das Jahr 1933 insgesamt 91 gemeldete Personen jüdischer Herkunft an. Die Nachkriegserhebungen erbrachten, dass von diesen lediglich noch 5 Personen in der Gesamtgemeinde lebten. Dem beliebten Bürgermeister Werner Disse (Deutsche Zentrumspartei), der 1933 sein Amt räumen musste, folgte bis 1944 Hermann Goß. Es gibt eine Gedenktafel am Ort der ehemaligen, kleinen Synagoge der jüdischen Gemeinde in Hürth (1935-1937); wahrscheinlich wurde der jüdische Friedhof in Brühl genutzt. Materielle, die Bausubstanz betreffende Kriegsschäden im Ort, hielten sich in Grenzen. Die Kirche wurde bei einem Luftangriff der Alliierten getroffen, sodass ihr Dach beschädigt und die Kommunionbank zerstört wurde. Eine neue Schule an der Gennerstraße 74/76, diese unterrichtete parallel zur alten Schule (neben der ehemaligen Gaststätte Nolden, der heutigen Trattoria) an der Gemmerstraße 46/48, wurde durch eine Luftmine vernichtet und nicht wieder aufgebaut. Hermülheim war mit dem ehemaligen Rathaus an der Luxemburger Straße das politische Zentrum der Gemeinde.
Andere Lexika
- ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)