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Religionen in Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Bild der '''Religionen in Deutschland''' war um das Jahr 2020 von je etwa 28 % [[römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Protestantismus|Protestanten]]. In den [[Westdeutsche Länder|alten Bundesländern]] gibt es, von den Stadtstaaten [[Hamburg]] und [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]] abgesehen, in allen Bundesländern mehr Christen als Nichtchristen. In Hamburg und noch deutlicher in den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] sind jeweils eine absolute Mehrheit [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] und die Minderheit der Christen fast ausschließlich protestantisch. Die [[Orthodoxe Kirchen in Deutschland|orthodoxen Kirchen]] bilden mit 1,9 bis 2,7 Prozent (1,5–2,2 Millionen Gläubigen)<ref>''[http://remid.de/orthodoxie Mitgliederzahlen: Orthodoxe, Orientalische und Unierte Kirchen]'', in: Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. (REMID), abgerufen am 4. Februar 2016</ref> die drittgrößte christliche Konfession in Deutschland. Die Zahl der [[Muslim]]e wurde zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf 4,4 bis 4,7 Millionen geschätzt, was 5,4 bis 5,7 % der Gesamtbevölkerung entspricht.<ref name="bamf-muslime">[http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp71-zahl-muslime-deutschland.pdf?__blob=publicationFile Studie des BAMF vom 14. Dezember 2016], abgerufen 15. Dezember 2016</ref> Alle anderen Religionsgemeinschaften stellten knapp 1 % der Bevölkerung in Deutschland, davon 270.000 [[Buddhismus|Buddhisten]]<ref>''[http://remid.de/buddhismus Mitgliederzahlen: Buddhismus]'', in: REMID, abgerufen am 4. Februar 2016</ref> und 200.000 [[Juden in Deutschland|Juden]]. Insbesondere die Zahl der Juden hat sich jedoch bis 2023 durch Abwanderung halbiert.  
Das Bild der '''Religionen in Deutschland''' war um das Jahr 2020 von je etwa 28 % [[römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Protestantismus|Protestanten]] geprägt. In den [[Westdeutsche Länder|alten Bundesländern]] gibt es, von den Stadtstaaten [[Hamburg]] und [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]] abgesehen, in allen Bundesländern mehr Christen als Nichtchristen. In Hamburg und noch deutlicher in den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] sind jeweils eine absolute Mehrheit [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] und die Minderheit der Christen fast ausschließlich protestantisch. Die [[Orthodoxe Kirchen in Deutschland|orthodoxen Kirchen]] bilden mit 1,9 bis 2,7 Prozent (1,5–2,2 Millionen Gläubigen)<ref>''[http://remid.de/orthodoxie Mitgliederzahlen: Orthodoxe, Orientalische und Unierte Kirchen]'', in: Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. (REMID), abgerufen am 4. Februar 2016</ref> die drittgrößte christliche Konfession in Deutschland. Die Zahl der [[Muslim]]e wurde zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf 4,4 bis 4,7 Millionen geschätzt, was 5,4 bis 5,7 % der Gesamtbevölkerung entspricht.<ref name="bamf-muslime">[http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp71-zahl-muslime-deutschland.pdf?__blob=publicationFile Studie des BAMF vom 14. Dezember 2016], abgerufen 15. Dezember 2016</ref> Alle anderen Religionsgemeinschaften stellten knapp 1 % der Bevölkerung in Deutschland, davon 270.000 [[Buddhismus|Buddhisten]]<ref>''[http://remid.de/buddhismus Mitgliederzahlen: Buddhismus]'', in: REMID, abgerufen am 4. Februar 2016</ref> und 200.000 [[Juden in Deutschland|Juden]]. Insbesondere die Zahl der Juden hat sich jedoch bis 2023 durch Abwanderung halbiert.  


Nach Angaben des [[Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland|Zentralinstituts Islam-Archiv]] in [[Soest]] gab es im Jahre 2008 bundesweit 206 [[Moschee]]n und etwa 2600 Bethäuser sowie ungezählte so genannte „Hinterhofmoscheen“. Weitere 120 Moscheen sollen in Bau oder in Planung sein.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/article2606235/Wie-viel-Moschee-vertraegt-das-Land.html |titel=Superbau Merkez: Wie viel Moschee verträgt das Land? – WELT |sprache=de |zugriff=2023-05-12}}</ref> Im Juli 2016 gab es nach Schätzung und Darstellung der deutschen Zeitung ''[[Die Zeit]]'' rund 2.750 Moscheen und muslimische Gebetshäuser in Deutschland. Im Vergleich gibt nur rund 130 [[Synagoge]]n in Deutschland.<ref>[https://www.zeit.de/2016/30/muslime-in-deutschland-moschee-glauben-staat/seite-2 ''Muslime in Deutschland: Das ist eine Moschee.''] In: ''[[Die Zeit]]'', Nr. 30/2016, 14. Juli 2016, Online-Version vom 25. Juli 2016, abgerufen am 9. November 2018</ref>
Nach Angaben des [[Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland|Zentralinstituts Islam-Archiv]] in [[Soest]] gab es im Jahre 2008 bundesweit 206 [[Moschee]]n und etwa 2600 Bethäuser sowie ungezählte so genannte „Hinterhofmoscheen“. Weitere 120 Moscheen sollen in Bau oder in Planung sein.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/article2606235/Wie-viel-Moschee-vertraegt-das-Land.html |titel=Superbau Merkez: Wie viel Moschee verträgt das Land? – WELT |sprache=de |zugriff=2023-05-12}}</ref> Im Juli 2016 gab es nach Schätzung und Darstellung der deutschen Zeitung ''[[Die Zeit]]'' rund 2.750 Moscheen und muslimische Gebetshäuser in Deutschland. Im Vergleich gibt nur rund 130 [[Synagoge]]n in Deutschland.<ref>[https://www.zeit.de/2016/30/muslime-in-deutschland-moschee-glauben-staat/seite-2 ''Muslime in Deutschland: Das ist eine Moschee.''] In: ''[[Die Zeit]]'', Nr. 30/2016, 14. Juli 2016, Online-Version vom 25. Juli 2016, abgerufen am 9. November 2018</ref>

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Das Bild der Religionen in Deutschland war um das Jahr 2020 von je etwa 28 % Katholiken und Protestanten geprägt. In den alten Bundesländern gibt es, von den Stadtstaaten Hamburg und Bremen abgesehen, in allen Bundesländern mehr Christen als Nichtchristen. In Hamburg und noch deutlicher in den neuen Bundesländern sind jeweils eine absolute Mehrheit konfessionslos und die Minderheit der Christen fast ausschließlich protestantisch. Die orthodoxen Kirchen bilden mit 1,9 bis 2,7 Prozent (1,5–2,2 Millionen Gläubigen)[1] die drittgrößte christliche Konfession in Deutschland. Die Zahl der Muslime wurde zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf 4,4 bis 4,7 Millionen geschätzt, was 5,4 bis 5,7 % der Gesamtbevölkerung entspricht.[2] Alle anderen Religionsgemeinschaften stellten knapp 1 % der Bevölkerung in Deutschland, davon 270.000 Buddhisten[3] und 200.000 Juden. Insbesondere die Zahl der Juden hat sich jedoch bis 2023 durch Abwanderung halbiert.

Nach Angaben des Zentralinstituts Islam-Archiv in Soest gab es im Jahre 2008 bundesweit 206 Moscheen und etwa 2600 Bethäuser sowie ungezählte so genannte „Hinterhofmoscheen“. Weitere 120 Moscheen sollen in Bau oder in Planung sein.[4] Im Juli 2016 gab es nach Schätzung und Darstellung der deutschen Zeitung Die Zeit rund 2.750 Moscheen und muslimische Gebetshäuser in Deutschland. Im Vergleich gibt nur rund 130 Synagogen in Deutschland.[5]

Vergleich zu Wikipedia




Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliederzahlen: Orthodoxe, Orientalische und Unierte Kirchen, in: Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. (REMID), abgerufen am 4. Februar 2016
  2. ↑ Studie des BAMF vom 14. Dezember 2016, abgerufen 15. Dezember 2016
  3. ↑ Mitgliederzahlen: Buddhismus, in: REMID, abgerufen am 4. Februar 2016
  4. ↑ Superbau Merkez: Wie viel Moschee verträgt das Land? – WELT. Abgerufen am 12. Mai 2023. (de)
  5. ↑ Muslime in Deutschland: Das ist eine Moschee. In: Die Zeit, Nr. 30/2016, 14. Juli 2016, Online-Version vom 25. Juli 2016, abgerufen am 9. November 2018