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Doping: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Doping''' (von {{enS}} ''to dope'' „hinters Licht führen“, „Drogen nehmen“) bedeutet die Einnahme verschiedener Substanzen durch Menschen und Tiere, die zur Leistungssteigerung und Erhöhung der Ausdauer im [[Sport]], vor allem im [[Leistungssport]] dienen sollen. Neben den Substanzen zur Leistungssteigerung werden auch [[Schmerzmittel]], [[Droge]]n, [[Anabolikum|Anabolika]], [[Peptidhormon]]e oder sogar spezielle Mischungen eingesetzt. Eine spezielle [[Ernährung]] zur Verbesserung der [[Fitness]] oder bestimmte Flüssigkeiten (z.B. [[Isotonische Flüssigkeit|Isotonische Getränke]] oder solche mit [[Alkohol]]) sowie viele natürliche Substanzen wie [[Marihuana]] gelten nicht als Doping. Wegen des häufigen Missbrauchs und der damit verbundenen Gesundheitsgefahren haben die meisten Staaten und fast alle internationalen Sportverbände den Einsatz bestimmter Substanzen im Sport verboten. Die Definition | '''Doping''' (von {{enS}} ''to dope'' „hinters Licht führen“, „Drogen nehmen“) bedeutet die Einnahme verschiedener Substanzen durch Menschen und Tiere, die zur Leistungssteigerung und Erhöhung der Ausdauer im [[Sport]], vor allem im [[Leistungssport]] dienen sollen. Neben den Substanzen zur Leistungssteigerung werden auch [[Schmerzmittel]], [[Droge]]n, [[Anabolikum|Anabolika]], [[Peptidhormon]]e oder sogar spezielle Mischungen eingesetzt. Eine spezielle [[Ernährung]] zur Verbesserung der [[Fitness]] oder bestimmte Flüssigkeiten (z.B. [[Isotonische Flüssigkeit|Isotonische Getränke]] oder solche mit [[Alkohol]]) sowie viele natürliche Substanzen wie [[Marihuana]] gelten nicht als Doping. Wegen des häufigen Missbrauchs und der damit verbundenen Gesundheitsgefahren haben die meisten Staaten und fast alle internationalen Sportverbände den Einsatz bestimmter Substanzen im Sport verboten. Die Definition erfolgte zunächst durch das [[Internationale Olympische Komitee|Internationale Olympische Komitee]] (IOK) und wurde später der [[Welt-Anti-Doping-Agentur]] (WADA) übertragen. Zudem werden entsprechende Kontrollen vor und nach den Wettkämpfen durchgeführt. | ||
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* Nachdem in den 1960er Jahren der stark gedopte Brite [[Tom Simpson]] während einer Bergetappe der [[Tour de France]] tot vom Rad gefallen war, wurden später dem US-Amerikaner [[Lance Armstrong]] mehrere Siege dieser weltweit renommiertesten Rad-Rundfahrt wegen nachgewiesenem Doping aberkannt. | * Nachdem in den 1960er Jahren der stark gedopte Brite [[Tom Simpson]] während einer Bergetappe der [[Tour de France]] tot vom Rad gefallen war, wurden später dem US-Amerikaner [[Lance Armstrong]] mehrere Siege dieser weltweit renommiertesten Rad-Rundfahrt wegen nachgewiesenem Doping aberkannt. | ||
* In [[Westdeutschland]] flammte die Diskussion vor allem nach dem Tod von [[Birgit Dressel]] im Jahr 1987 auf | * In [[Westdeutschland]] flammte die Diskussion vor allem nach dem Tod von [[Birgit Dressel]] im Jahr 1987 auf | ||
* Auch [[Russland]] geriet nach dem Ende der [[Sowjetunion]] unter erhärteten Verdacht, eine Art Staatsdoping zu betreiben, und wurde, obwohl es die russischen Behörden abstritten, von mehreren großen, internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. | * Auch [[Russland]] geriet nach dem Ende der [[Sowjetunion]] unter erhärteten Verdacht, eine Art Staatsdoping zu betreiben, und wurde, obwohl es die russischen Behörden abstritten, von mehreren großen, internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Der Ausschluss ist aber im Einzelfall umstritten.<ref>https://www.sportintegrity.ch/news/iok-delegiert-die-verantwortung-stellungnahme</ref> | ||
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Version vom 21. Juni 2024, 15:58 Uhr
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Doping (von englisch to dope „hinters Licht führen“, „Drogen nehmen“) bedeutet die Einnahme verschiedener Substanzen durch Menschen und Tiere, die zur Leistungssteigerung und Erhöhung der Ausdauer im Sport, vor allem im Leistungssport dienen sollen. Neben den Substanzen zur Leistungssteigerung werden auch Schmerzmittel, Drogen, Anabolika, Peptidhormone oder sogar spezielle Mischungen eingesetzt. Eine spezielle Ernährung zur Verbesserung der Fitness oder bestimmte Flüssigkeiten (z.B. Isotonische Getränke oder solche mit Alkohol) sowie viele natürliche Substanzen wie Marihuana gelten nicht als Doping. Wegen des häufigen Missbrauchs und der damit verbundenen Gesundheitsgefahren haben die meisten Staaten und fast alle internationalen Sportverbände den Einsatz bestimmter Substanzen im Sport verboten. Die Definition erfolgte zunächst durch das Internationale Olympische Komitee (IOK) und wurde später der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) übertragen. Zudem werden entsprechende Kontrollen vor und nach den Wettkämpfen durchgeführt.
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Geschichte des Dopings
- Bereits aus der Antike wird von wundersamen Substanzen berichtet, die bei Menschen und Tieren übernatürliche Kräfte erzeugt hätten. Die sogenannten Berserker etwa hätten die aus dem Fliegenpilz gewonnene Droge Muskarin eingenommen.
- In der Neuzeit wurde das Doping vor allem für Pferden bei Pferderennen eingesetzt. Das erste bekannte Antidoping-Gesetz für Pferde wurde am 14. Juni 1666 in England erlassen.
- 1910 gelang es dem russischen Chemiker Bukowski, aus dem Pferdespeichel mehrere Alkaloid-Substanzen zu isolieren. Er gilt auch als der Erfinder der Doping-Kontrollen.
- Einen Höhepunkt erreichte das Pferde-Doping in den 1920er-Jahren im Zusammenhang mit den Pferdewette, bei denen es um hohe Geldbeträge in den USA ging. Man sprach dabei ironisch sogar statt vom "Wettkampf der Pferde" vom "Wettkampf der Doping-Rezepte".
- Selbst Taubenzüchter waren für ihre Brieftauben-Wettfliegen damals bereits in Doping-Skandale verstrickt.
- Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne (Australien) verwendeten Top-Athleten aus Ost und West Steroid-Hormone, auch Anabolika genannt.
- Sowohl im Pferdesport wie beim Humansport nahmen nach dem zweiten Weltkrieg auch Amphetamine einen Aufschwung. Das Internationale Olympische Komitee verbot sie 1972 generell.
- Wenngleich auch viele westliche und westdeutsche Sportler auf privater Ebene ebenfalls dopten, sorgte das staatlich geförderte Doping im damaligen Ostblock und darin vor allem der DDR nachträglich für größere Aufmerksamkeit. In der DDR führte das teilweise staatlich erzwungene Doping bei vielen Sportlern nach dem Karriere-Ende zu massiven Gesundheitsschäden.
- Nachdem in den 1960er Jahren der stark gedopte Brite Tom Simpson während einer Bergetappe der Tour de France tot vom Rad gefallen war, wurden später dem US-Amerikaner Lance Armstrong mehrere Siege dieser weltweit renommiertesten Rad-Rundfahrt wegen nachgewiesenem Doping aberkannt.
- In Westdeutschland flammte die Diskussion vor allem nach dem Tod von Birgit Dressel im Jahr 1987 auf
- Auch Russland geriet nach dem Ende der Sowjetunion unter erhärteten Verdacht, eine Art Staatsdoping zu betreiben, und wurde, obwohl es die russischen Behörden abstritten, von mehreren großen, internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Der Ausschluss ist aber im Einzelfall umstritten.[1]
Literatur
- Pfeffer im Hintern, Artikel aus der Zeitschrift Natürlich (Schweiz)
Vergleich zu Wikipedia
- Pschyrembel, 259. Auflage 2002, Seite 379f.