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Johann Sebastian Bach: Unterschied zwischen den Versionen
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Zu Lebzeiten fand Bachs kompositorisches Schaffen verglichen mit dem von populären Kollegen wie [[Georg Friedrich Händel]] oder [[Georg Philipp Telemann]] etwas weniger Beachtung. Europaweit bekannt war er zu Lebzeiten vor allem als Organist und | Zu Lebzeiten fand Bachs kompositorisches Schaffen verglichen mit dem von populären Kollegen wie [[Georg Friedrich Händel]], [[Antonio Vivaldi]] oder [[Georg Philipp Telemann]] etwas weniger Beachtung. Europaweit bekannt war er zu Lebzeiten vor allem als [[Orgel|Organist]] und [[Cembalo]]virtuose sowie als Improvisateur. Ab 1720/1730 wurde seine Musik, bedingt durch den neuen "empfindsamen Stil", zunehmend unmodern.<ref>Hans-Günter Klein: ''Vorbilder und Zeitgenossen''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 107 und 108</ref> | ||
Bachs Musik war nach seinem Tod niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das ''Wohltemperierte Klavier''.<ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159</ref> In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber [[Baron van Swieten]] aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde Haydn und Mozart. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die Wiener Klassik ein. <ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> [[Beethoven]] war mit Bachs ''Wohltemperiertem Klavier'' vertraut.<ref>Malte Korff: ''Ludwig van Beethoven'', Suhrkamp Basisbiographie 46, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010, S. 14</ref><ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> Um 1800 entstand bereits der Plan zu einer Edition des kompletten Werkes von Bach. Erschienen sind dann aber nur einige Hefte mit Klavierwerken durch [[Johann Nikolaus Forkel]], der im Jahr 1802 auch die erste Bach-Biographie veröffentlichte. <ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159 und 160</ref> | Bachs Musik war nach seinem Tod niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das ''Wohltemperierte Klavier''.<ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159</ref> In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber [[Baron van Swieten]] aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde [[Joseph Haydn|Haydn]] und [[Mozart]]. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die [[Wiener Klassik]] ein. <ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> [[Beethoven]] war mit Bachs ''Wohltemperiertem Klavier'' vertraut.<ref>Malte Korff: ''Ludwig van Beethoven'', Suhrkamp Basisbiographie 46, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010, S. 14</ref><ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> Um 1800 entstand bereits der Plan zu einer Edition des kompletten Werkes von Bach. Erschienen sind dann aber nur einige Hefte mit Klavierwerken durch [[Johann Nikolaus Forkel]], der im Jahr 1802 auch die erste Bach-Biographie veröffentlichte. <ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159 und 160</ref> | ||
== Würdigung == | == Würdigung == | ||
Version vom 27. September 2021, 14:15 Uhr
| 😃 Profil: Bach, Johann Sebastian | ||
|---|---|---|
| Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt | ||
| Beruf | Komponist, Organist und Cembalist | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 31. März 1685 | |
| Geburtsort | Eisenach | |
| Sterbedatum | 28. Juli 1750 | |
| Sterbeort | Leipzig | |
Johann Sebastian Bach (* 1685 in Eisenach; † 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist der Barockzeit. Sein Wohltemperiertes Klavier gehört zu den grundlegenden Werken der Musikgeschichte.
Privates
Im Jahre 1703 verbrachte er 6 Monate in Weimar und von 1708 bis 1717 lebte er dort mit seiner Familie. Von den sechs Kindern, die in Weimar geboren wurden, starben zwei bereits im Säuglingsalter.
Rezeption
Zu Lebzeiten fand Bachs kompositorisches Schaffen verglichen mit dem von populären Kollegen wie Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi oder Georg Philipp Telemann etwas weniger Beachtung. Europaweit bekannt war er zu Lebzeiten vor allem als Organist und Cembalovirtuose sowie als Improvisateur. Ab 1720/1730 wurde seine Musik, bedingt durch den neuen "empfindsamen Stil", zunehmend unmodern.[1]
Bachs Musik war nach seinem Tod niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das Wohltemperierte Klavier.[2] In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber Baron van Swieten aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde Haydn und Mozart. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die Wiener Klassik ein. [3] Beethoven war mit Bachs Wohltemperiertem Klavier vertraut.[4][5] Um 1800 entstand bereits der Plan zu einer Edition des kompletten Werkes von Bach. Erschienen sind dann aber nur einige Hefte mit Klavierwerken durch Johann Nikolaus Forkel, der im Jahr 1802 auch die erste Bach-Biographie veröffentlichte. [6]
Würdigung
Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an J. S. Bach und das Wirken seiner Familie, so etwa das Bach-Festival-Arnstadt.
Werke (Auswahl)
- h-Moll-Messe
- Das Wohltemperierte Klavier
- Goldberg-Variationen
Einzelnachweise
- ↑ Hans-Günter Klein: Vorbilder und Zeitgenossen; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken, Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 107 und 108
- ↑ Wolfgang Dömling: Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken, Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159
- ↑ William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart, Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96
- ↑ Malte Korff: Ludwig van Beethoven, Suhrkamp Basisbiographie 46, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010, S. 14
- ↑ William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart, Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96
- ↑ Wolfgang Dömling: Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken, Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159 und 160
Weblinks
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Commons: Johann Sebastian Bach – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
- Wikiquote: Johann Sebastian Bach – Zitate
- Wikisource: Johann Sebastian Bach – Quellen und Volltexte
- Bach-Archiv Leipzig
- Website der Neuen Bachgesellschaft
- Bachhaus Eisenach
- bach.de: Sehr gut aufbereitete Beschreibung von Leben und Werk Johann Sebastian Bachs
- Privates Schweizer Johann Sebastian Bach Portal
- Piano Society – Bach – Freie Aufnahmen, teils auch Noten
- Classic Cat – Bach – Verzeichnis mit freien Aufnahmen
- Das gesamte Orgelwerk
- Johann Sebastian Bach in der Internet Movie Database (englisch)
Klangbeispiele
Orgelwerke
- Toccata und Fuge d-Moll, BWV 565 auf Youtube
- Passacaglia und Fuge in c-Moll, BWV 582 auf Youtube
Chorwerke
- Messe in b-Moll, Dirignet John Eliot Gardiner 2015 auf Youtube
Orchesterwerke
- Violinkonzerte auf Youtube
Siehe auch
Vergleich zu Wikipedia
- Johann Sebastian Bach
- Komponist (Barock)
- Komponist (18. Jahrhundert)
- Deutscher Komponist
- Komponist (Kirchenmusik)
- Thomaskantor
- Klassischer Organist
- Kapellmeister
- Person (Arnstadt)
- Person (Eisenach)
- Person (Mühlhausen/Thüringen)
- Person (Weimar)
- Person (Lüneburg)
- Kantor
- Geboren 1685
- Gestorben 1750
- Mann
- Walhalla
- PPA-Silber