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Rudolf Gräff: Unterschied zwischen den Versionen
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→Biografie: Die Herkunft aus Sachsen ist korrekt. Diese seriös recherchierte Information ist schließlich von mir. Alles Weitere ist Dichtung. |
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Rudolf Gräffs väterliche Vorfahren kamen um 1800 in das heutige Österreich. Sie stammten aus [[Sachsen]] | Rudolf Gräffs väterliche Vorfahren kamen um 1800 in das heutige Österreich. Sie stammten aus [[Sachsen]]. Rudolf Gräff wurde als Sohn des Einzelunternehmers und Nebenerwerbslandwirtes Josef Gräff (1886-1950) und der Franziska Gräff (ledige Fuchs, 1889-1980) geboren. Seine Mutter entstammte einer Liason einer inkognito gebliebenen, hochgestellten Wiener Persönlichkeit und einer Dienstmagd. Josef und Franzika erbauten 1927 ihr Haus Am Graben. In seiner Schulzeit lernte Rudolf Herma Sorger, die zukünfige Ehefrau des späteren Bundespräsidenten [[Rudolf Kirchschläger]], kennen. Mit dem Ehepaar Kirchschläger verband ihm und seine zukünftige Ehefrau Leopoldine eine jahrzehntelange Bekanntschaft. Nach seiner Schulzeit ging Rudolf in die Lehre und avancierte zum Bau-, Möbeltischler und Zimmerer. | ||
1939 wurde Rudolf in die deutsche Wehrmacht eingezogen. 1941 verbrachte er seinen Militärdienst u.a. in Wien-Schwechat. Dort ehelichte Rudolf Leopoldine Kimmerl (* 1923) aus der [[Kimmerl|Kimmerl-Familie]]. Die Trauung erfolgte durch Schwechats Dechant und Stadtpfarrer [[Anton Rauch]]. Rudolfs militärische Stationen führten ihn nach Russland wo er als Eisenbahnpionier tätig war. Im Mai/Juni 1942 war er Mitglied einer deutschen Fußballauswahl die im Stadion von Dynamo Kiev inoffizielle Länderspiele gegen eine ungarische, eine rumänische und eine [[Kiev]]er Auswahl bestritt. Rudolf wurde dabei auf der Verteidigerposition eingesetzt. Als Mitglied der deutschen [[6. Armee]] war er mit seiner Pioniereinheit in die Gefechte rund um [[Stalingrad]] involviert. Kurz vor der Schließung des Stalingrader Kessels wurde er mittels eines Granatsplitters an der Hand verwundet und sodann von der Front abgezogen. Seine letzte Kriegsstation verbrachte Rudolf im Brückenbaupionierdienst im damaligen Jugoslawien. | 1939 wurde Rudolf in die deutsche Wehrmacht eingezogen. 1941 verbrachte er seinen Militärdienst u.a. in Wien-Schwechat. Dort ehelichte Rudolf Leopoldine Kimmerl (* 1923) aus der [[Kimmerl|Kimmerl-Familie]]. Die Trauung erfolgte durch Schwechats Dechant und Stadtpfarrer [[Anton Rauch]]. Rudolfs militärische Stationen führten ihn nach Russland wo er als Eisenbahnpionier tätig war. Im Mai/Juni 1942 war er Mitglied einer deutschen Fußballauswahl die im Stadion von Dynamo Kiev inoffizielle Länderspiele gegen eine ungarische, eine rumänische und eine [[Kiev]]er Auswahl bestritt. Rudolf wurde dabei auf der Verteidigerposition eingesetzt. Als Mitglied der deutschen [[6. Armee]] war er mit seiner Pioniereinheit in die Gefechte rund um [[Stalingrad]] involviert. Kurz vor der Schließung des Stalingrader Kessels wurde er mittels eines Granatsplitters an der Hand verwundet und sodann von der Front abgezogen. Seine letzte Kriegsstation verbrachte Rudolf im Brückenbaupionierdienst im damaligen Jugoslawien. | ||
Version vom 22. Juli 2015, 21:32 Uhr
Rudolf Gräff * 2. Juli 1919 in Gars am Kamp; † 2. Januar 2006), war ein österreichischer Tischler, Gemeinderat und Fußballamateur.
Biografie
Rudolf Gräffs väterliche Vorfahren kamen um 1800 in das heutige Österreich. Sie stammten aus Sachsen. Rudolf Gräff wurde als Sohn des Einzelunternehmers und Nebenerwerbslandwirtes Josef Gräff (1886-1950) und der Franziska Gräff (ledige Fuchs, 1889-1980) geboren. Seine Mutter entstammte einer Liason einer inkognito gebliebenen, hochgestellten Wiener Persönlichkeit und einer Dienstmagd. Josef und Franzika erbauten 1927 ihr Haus Am Graben. In seiner Schulzeit lernte Rudolf Herma Sorger, die zukünfige Ehefrau des späteren Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger, kennen. Mit dem Ehepaar Kirchschläger verband ihm und seine zukünftige Ehefrau Leopoldine eine jahrzehntelange Bekanntschaft. Nach seiner Schulzeit ging Rudolf in die Lehre und avancierte zum Bau-, Möbeltischler und Zimmerer.
1939 wurde Rudolf in die deutsche Wehrmacht eingezogen. 1941 verbrachte er seinen Militärdienst u.a. in Wien-Schwechat. Dort ehelichte Rudolf Leopoldine Kimmerl (* 1923) aus der Kimmerl-Familie. Die Trauung erfolgte durch Schwechats Dechant und Stadtpfarrer Anton Rauch. Rudolfs militärische Stationen führten ihn nach Russland wo er als Eisenbahnpionier tätig war. Im Mai/Juni 1942 war er Mitglied einer deutschen Fußballauswahl die im Stadion von Dynamo Kiev inoffizielle Länderspiele gegen eine ungarische, eine rumänische und eine Kiever Auswahl bestritt. Rudolf wurde dabei auf der Verteidigerposition eingesetzt. Als Mitglied der deutschen 6. Armee war er mit seiner Pioniereinheit in die Gefechte rund um Stalingrad involviert. Kurz vor der Schließung des Stalingrader Kessels wurde er mittels eines Granatsplitters an der Hand verwundet und sodann von der Front abgezogen. Seine letzte Kriegsstation verbrachte Rudolf im Brückenbaupionierdienst im damaligen Jugoslawien.
1946 wurde Rudolf Mitbegründer des Garser Fußballklubs SCU Gars am Kamp dessen Funktionär und Spieler er auch war. Einer seiner Mitspieler war der nachmalige österreichische Nationalspieler und WM-3. von 1954, Leopold Barschandt. Rudolf wirkte neben seinem Beruf als Tischler und seiner Tätigkeit als geschäftsführender SPÖ-Gemeinderat für Bauwesen als Schöffe beim Gericht in Krems an der Donau mit. 1972 musste Rudolf aufgrund eines fortgeschrittenen Asthmas in Frühpension gehen. 1985 trat das Ehepaar Gräff anlässlich ihres 44. Hochzeitsjahres in Vera Russwurms TV-Show Hallo Fernsehen auf. 2006 verstarb Rudolf; das Ehepaar Gräff war über 64 Jahre lang verheiratet gewesen.
Galerie
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Matthias Laurenz Gräff "Bildnis Rudolf Gräff" (2003)[1]
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Helmuth Gräff. Teil aus dem Zyklus "Visionen eines Verstorbenen". Dieses Bild zeigt ein Portrait nach dem Leben des sterbenden Vaters, dem dieser Zyklus gewidmet ist (2006)
Kinder
Der Ehe von Rudolf und Leopoldine Gräff entstammen sieben Kinder:
- Rudolf Gräff, junior (* 1942), Frischdienstleiter einer Großhandelsfirma; niederösterreichischer Fußballverbandsschiedsrichter, leitete 1987 ein Freundschaftsspiel von UFC Hadres-Markersdorf gegen die Nationalmannschaft der DDR (1:12), Sektionschef des SCU Union Buhl Gars am Kamp
- Leopold Josef Gräff (* 1944), Zimmerer, Autobuschauffeur, Wünschelroutengeher
- Karl Ferdiand Gräff (* 1948), Baumeister[2]
- Herbert Ernst Gräff (* 1955), gelernter Kaufmann
- Helmuth Gräff (* 1958), akademischer Maler[3]
- Ingrid Theresia Gräff (* 1959), Chefsekretärin
- Karin Johanna Franziska Gräff (* 1963), Geschäftsfrau, Verkäuferin, Angestellte
Nachkommensübersicht
- Rudolf Gräff (* 1942) ∞ Christine (* 1942)
- Barbara Gräff ∞ Spiros Alexopoulos
- Alexandros Alexopoulos
- Christina Alexopoulou
- Thanasis Alexopoilos
- Andreas Gräff (* 1968) ∞ Luzia Leodolter
- Paul Gräff (2001)
- Martina Gräff ∞ Thomas Klimond
- Rafael Klimond
- Saskia Klimond
- Barbara Gräff ∞ Spiros Alexopoulos
- Leopold Josef Gräff (* 1944) ∞ Elfriede Wuzel
- Günther Gräff
- Rainer Gräff (* 1975)
- Leopold Josef Gräff (*1944) aus einer Beziehung mit Frau Gnauer
- Nadja Gnauer (* 1979)
- Karl Ferdiand Gräff (* 1948) ∞ Angelika Buhl
- Doris Gräff (* 1969) ∞ Harald Bogner
- Jan Bogner
- Ben Bogner
- Doris Gräff (* 1969) ∞ Harald Bogner
- Herbert Ernst Gräff (* 1955) ∞ Anna
- Alexandra Gräff
- Christian Gräff
- Helmuth Gräff (* 1958) ∞ Martina Maria Gach (* 1957)
- Matthias Laurenz Gräff (* 1984)
- Ingrid Theresia Gräff (* 1959) ∞ Karl Heili
- Claudia Heili
- Birgit Heili
- Astrid Heili
- Doris Heili
- Karin Johanna Franziska Gräff (* 1963) ∞ Wilhelm Hannesschläger
- Cornelia Hannesschläger
- Petra Hannesschläger
- Kathrin Hannesschläger
- Nico Hannesschläger
- Timo Hannesschläger
Literatur
- Matthias Laurenz Gräff. Erlebtes meines Großvaters, 2006.