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SZA Schilling, Zutt & Anschütz: Unterschied zwischen den Versionen
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Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG wurde am 1. Mai 2008 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis Jahr | Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG wurde am 1. Mai 2008 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis Jahr 1900 zurück. In jenem Jahr nahmen Ernst Bassermann und Anton Lindeck ihre gemeinsame Kanzleitätigkeit in Mannheim auf.<ref name="geschichte">https://www.sza.de/de/profil/unsere-geschichte</ref> 1909 trat [[Karl Geiler]], der spätere, von der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Militärregierung]] eingesetzte erste [[hessischer Ministerpräsident|hessische Ministerpräsident]], der Sozietät bei. Wichtige Mandate der Sozietät waren 1925 die juristische Beratung bei der Gründung der [[I.G. Farben]] und 1926 die Fusion von Daimler und Benz. Zu der Zeit ließ sich Wilhelm Zutt als Rechtsanwalt in Mannheim nieder und trat 1928 als Partner in eine von Heinrich Kronstein gegründete Kanzlei ein. Da Kronstein jüdische Verwandte hatte, musste er in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] die Kanzlei verlassen. Als auch Lindeck als „jüdischer Mischling ersten Grades“ erheblichen Diskriminierungen ausgesetzt war,<ref name="geschichte" /> ging Zutt 1937 mit Karl Geiler und [[Wolfgang Schilling]] eine neue Sozietät ein. Johanna Schilling kam nach Abschluss ihres Assessorexamens zunächst als sogenannte „Kriegsvertreterin“ in die Kanzlei ihres Mannes. Nach Kriegsende wurde sie 1945 als eine der ersten Frauen zur Rechtsanwältin in Mannheim zugelassen. Ab 1946 firmierte die Kanzlei unter ''Geiler Zutt Schilling''. Auch Lindeck trat wieder der Kanzlei bei.<ref name="geschichte" /> Zu Beginn der 1970er Jahre wurde Klaus Anschütz, der seit 1965 Partner der Kazlei war, Namenspartner der sich nun ''Schilling Zutt & Anschütz'' nennenden Kanzlei. Die Kanzlei galt in dieser Zeit als eine der angesehensten führenden deutschen Wirtschaftskanzleien.<ref>[http://community.beck.de/kanzleiprofile/sza-schilling-zutt-anschuetz Kanzleiprofil auf der Website des C.H. Beck Verlages]</ref> Kurz nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde ein Büro in [[Dresden]] und 1995 einen Standort in Frankfurt am Main eröffnet. Ende der 1990er Jahre wurden Fusionsgespräche mit der US-amerikanischen Kanzlei [[Shearman & Sterling]] geführt. Zu dieser bestanden seit der gemeinsamen Betreuung der Fusion von [[Daimler AG|Daimler]] und [[Chrysler]] gute Beziehungen. Anfang 2000 schlossen sich 16 Partner, vor allem aus dem Büro in Frankfurt am Main, der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Kanzlei [[Allen & Overy]] an. Ein gutes halbes Jahr später schloss sich das Mannheimer Büro Shearman & Sterling an. 2008, acht Jahre nach der Fusion, verließ das Mannheimer Büro den Kanzleiverbund und gründete die ''SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG''. Die Kanzlei machte daraufhin mit medienwirksamen Mandaten wie unter anderem der Beratung des [[Siemens]]-Vorstandes in der [[Siemens#Korruptionsaffäre und Skandale|Siemens-Korruptionsaffäre]] auf sich aufmerksam und wurde 2009 durch den [[JUVE Verlag für juristische Information]] als "Kanzlei des Jahres im Südwesten" ausgezeichnet.<ref>[http://www.juve.de/handbuch/de/2009/eintrag/13157 Auszeichnung im JUVE Handbuch 2009]</ref> Im Sommer 2010 wurde in Frankfurt am Main ein zweiter Standort eröffnet. | ||
== Struktur == | == Struktur == | ||
Version vom 14. Februar 2026, 20:53 Uhr
| SZA Schilling, Zutt & Anschütz | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1. Mai 2008 |
| Standorte | Mannheim, Frankfurt am Main |
| Hauptstandort | Mannheim |
| Partner | 13 |
| Anwälte | 41 |
| Schwerpunkt | Gesellschaftsrecht, M&A, Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht, Kartellrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht, Unternehmensnachfolge, Stiftungsrecht, Öffentliches Recht [1] |
| Homepage | www.sza.de |
| Stand | 2010 |
Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG mit Sitz in Mannheim ist eine Anwaltskanzlei, die ihren Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht hat. Die 41 Rechtsanwälte (davon 13 Partner) arbeiten in Büros in Mannheim und Frankfurt am Main.
Geschichte
Die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG wurde am 1. Mai 2008 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis Jahr 1900 zurück. In jenem Jahr nahmen Ernst Bassermann und Anton Lindeck ihre gemeinsame Kanzleitätigkeit in Mannheim auf.[2] 1909 trat Karl Geiler, der spätere, von der US-amerikanischen Militärregierung eingesetzte erste hessische Ministerpräsident, der Sozietät bei. Wichtige Mandate der Sozietät waren 1925 die juristische Beratung bei der Gründung der I.G. Farben und 1926 die Fusion von Daimler und Benz. Zu der Zeit ließ sich Wilhelm Zutt als Rechtsanwalt in Mannheim nieder und trat 1928 als Partner in eine von Heinrich Kronstein gegründete Kanzlei ein. Da Kronstein jüdische Verwandte hatte, musste er in der Zeit des Nationalsozialismus die Kanzlei verlassen. Als auch Lindeck als „jüdischer Mischling ersten Grades“ erheblichen Diskriminierungen ausgesetzt war,[2] ging Zutt 1937 mit Karl Geiler und Wolfgang Schilling eine neue Sozietät ein. Johanna Schilling kam nach Abschluss ihres Assessorexamens zunächst als sogenannte „Kriegsvertreterin“ in die Kanzlei ihres Mannes. Nach Kriegsende wurde sie 1945 als eine der ersten Frauen zur Rechtsanwältin in Mannheim zugelassen. Ab 1946 firmierte die Kanzlei unter Geiler Zutt Schilling. Auch Lindeck trat wieder der Kanzlei bei.[2] Zu Beginn der 1970er Jahre wurde Klaus Anschütz, der seit 1965 Partner der Kazlei war, Namenspartner der sich nun Schilling Zutt & Anschütz nennenden Kanzlei. Die Kanzlei galt in dieser Zeit als eine der angesehensten führenden deutschen Wirtschaftskanzleien.[3] Kurz nach der Wiedervereinigung wurde ein Büro in Dresden und 1995 einen Standort in Frankfurt am Main eröffnet. Ende der 1990er Jahre wurden Fusionsgespräche mit der US-amerikanischen Kanzlei Shearman & Sterling geführt. Zu dieser bestanden seit der gemeinsamen Betreuung der Fusion von Daimler und Chrysler gute Beziehungen. Anfang 2000 schlossen sich 16 Partner, vor allem aus dem Büro in Frankfurt am Main, der britischen Kanzlei Allen & Overy an. Ein gutes halbes Jahr später schloss sich das Mannheimer Büro Shearman & Sterling an. 2008, acht Jahre nach der Fusion, verließ das Mannheimer Büro den Kanzleiverbund und gründete die SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG. Die Kanzlei machte daraufhin mit medienwirksamen Mandaten wie unter anderem der Beratung des Siemens-Vorstandes in der Siemens-Korruptionsaffäre auf sich aufmerksam und wurde 2009 durch den JUVE Verlag für juristische Information als "Kanzlei des Jahres im Südwesten" ausgezeichnet.[4] Im Sommer 2010 wurde in Frankfurt am Main ein zweiter Standort eröffnet.
Struktur
SZA Schilling, Zutt & Anschütz ist als Aktiengesellschaft organisiert, wobei die Partner der Kanzlei den Vorstand bilden. Vorstandsvorsitzender ist der Gesellschaftsrechtler Jochem Reichert. Den Aufsichtsrat der Kanzlei bilden die Professoren Peter Ulmer, Uwe Hüffer und Kristian Fischer.
Zu Ehren Wolfgang Schillings gründeten SZA Schilling, Zutt & Anschütz und die Universität Mannheim die Wolfgang Schilling-Stiftung, welche wissenschaftliche Symposien zu aktuellen gesellschaftsrechtlichen Themen veranstaltet.[5]
Einzelnachweise
Andere Lexika
- Dieser Artikel wurde in der Wikipedia gelöscht.
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- Erster Autor: Cyve angelegt am 28.09.2010 um 00:31, weitere Autoren: Brodkey65, Okmijnuhb, WWSS1