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Geisteskrankheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Begriff der '''Geisteskrankheit''' oder '''Geistesstörung''' wird in der [[Wissenschaft]] heute kaum noch verwendet.<ref name=":0">[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel klinisches Wörterbuch]], Verlag deGruyter, 267. Auflage 2017 (ISBN 978-3-11-049497-6). ([https://www.pschyrembel.de/GEISTESKRANKHEIT/P0037/doc/ Stichwort Geisteskrankheit, online])</ref> Früher wurden darunter unterschiedliche Verhaltensbilder und [[Krankheit]]en zusammengefasst, die sich durch Verhaltensformen ausdrücken, die in der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] nicht akzeptiert werden. Eine Geisteskrankheit wurde je nach Diagnose von einem [[Psychotherapeut]]en oder einem [[Psychiater]] behandelt. Oft kamen [[Medikament]]e zum Einsatz.
Die Begriff der '''Geisteskrankheit''' oder '''Geistesstörung''' wird in der [[Wissenschaft]] heute kaum noch verwendet.<ref name=":0">[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel klinisches Wörterbuch]], Verlag deGruyter, 267. Auflage 2017 (ISBN 978-3-11-049497-6). ([https://www.pschyrembel.de/GEISTESKRANKHEIT/P0037/doc/ Stichwort Geisteskrankheit, online])</ref> Früher wurden darunter unterschiedliche Verhaltensbilder und [[Krankheit]]en zusammengefasst, die sich durch Verhaltensformen ausdrücken, die in der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] nicht akzeptiert werden. Eine Geisteskrankheit wurde je nach Diagnose von einem [[Psychotherapeut]]en oder einem [[Psychiater]] behandelt. Oft kamen [[Medikament]]e zum Einsatz.



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Die Begriff der Geisteskrankheit oder Geistesstörung wird in der Wissenschaft heute kaum noch verwendet.[1] Früher wurden darunter unterschiedliche Verhaltensbilder und Krankheiten zusammengefasst, die sich durch Verhaltensformen ausdrücken, die in der Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Eine Geisteskrankheit wurde je nach Diagnose von einem Psychotherapeuten oder einem Psychiater behandelt. Oft kamen Medikamente zum Einsatz.

Im juristischen Sprachgebrauch und insbesondere in der forensischen Psychiatrie findet der Begriff weiterhin Verwendung für psychische Störungen von erheblichem Ausmaß (wie Schizophrenie oder auch für geistige Behinderung) und bestimmte Persönlichkeitsstörungen, so etwa im Betreuungsrecht, bei der Entmündigung und der Schuldunfähigkeit.

Andere Lexika





Einzelnachweise

  1. Pschyrembel klinisches Wörterbuch, Verlag deGruyter, 267. Auflage 2017 (ISBN 978-3-11-049497-6). (Stichwort Geisteskrankheit, online)