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Geist: Unterschied zwischen den Versionen

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Markus Deing (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Geist''' (von idg. ''*gheis-'', „erregt, aufgebracht sein, schaudern“; {{ELSalt|πνεῦμα}} ''pneuma'' oder {{polyt…“
 
Markus Deing (Diskussion | Beiträge)
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[[Gott]] ist Geist, wie nach dem [[Johannesevangelium]] der [[Christus]] zur [[Wikipedia:Samariter|Samariter]]in am [[Wikipedia:Jakobsbrunnen|Jakobsbrunnen]] sagt:
[[Gott]] ist Geist, wie nach dem [[Johannesevangelium]] der [[Christus]] zur [[Wikipedia:Samariter|Samariter]]in am [[Wikipedia:Jakobsbrunnen|Jakobsbrunnen]] sagt:


{{Zitat|vor=|nach=|Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.|[[Johannes-Evangelium]]|{{BB|Joh|4|24|LUT}}}}
{{Zitat|vor=|nach=|Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.|Joh. 4,24|}}


Solange der Mensch in seinem [[Bewusstsein]] nur das passive mentale Spiegelbild des Geistes erlebt, bleibt er in seiner [[Subjektivität]] gefangen und sieht sich vor prizipielle Erkenntnisgrenzen gestellt. Das [[An sich]] der Dinge - das [[Ding an sich]], wie es [[Kant]] formulierte - bleibt im verschlossen. Durch das aktive, [[Lebendiges Denken|lebendige Denken]] vermag der Mensch aber, wie [[Rudolf Steiner]] bereits in seinen philosophischen Grundlagenwerken gezeigt hat, in die [[Wirklichkeit]] des Geistes einzutauchen und dadurch die Dinge so zu erkennen, wie sie ihrem eigenen, göttlichen [[Wesen]] nach sind.
Solange der Mensch in seinem [[Bewusstsein]] nur das passive mentale Spiegelbild des Geistes erlebt, bleibt er in seiner [[Subjektivität]] gefangen und sieht sich vor prizipielle Erkenntnisgrenzen gestellt. Das [[An sich]] der Dinge - das [[Ding an sich]], wie es [[Kant]] formulierte - bleibt im verschlossen. Durch das aktive, [[Lebendiges Denken|lebendige Denken]] vermag der Mensch aber, wie [[Rudolf Steiner]] bereits in seinen philosophischen Grundlagenwerken gezeigt hat, in die [[Wirklichkeit]] des Geistes einzutauchen und dadurch die Dinge so zu erkennen, wie sie ihrem eigenen, göttlichen [[Wesen]] nach sind.

Version vom 6. Juni 2019, 22:50 Uhr

Geist (von idg. *gheis-, „erregt, aufgebracht sein, schaudern“; altgriechisch πνεῦμα pneuma oder νοῦς nous; lat. spiritus; englisch spirit) ist die Quelle aller schöpferischen Tätigkeit und seine Grundtätigkeit besteht darin, sich selbst beständig aus sich selbst heraus neu als Geist zu erschaffen, wie es symbolisch etwa durch das Bild des Vogels Phönix angedeutet wird. Von wirklichem, d.h. tatsächlich wirkendem Geist kann daher nur gesprochen werden, insofern er unmittelbar in der Realität (im weitesten Sinn) schaffend und gestaltend tätig ist. Was im angelsächsischen Sprachraum hingegen als „Mind“ bezeichnet und meist fälschlich dem Geist gleichgesetzt wird, ist nur dessen kraftloses, gehirngebundenes irreales mentales Spiegelbild. Das Gehirn selbst jedoch ist - wie der ganze menschliche Organismus - ein Produkt des Geistes.

Gott ist Geist, wie nach dem Johannesevangelium der Christus zur Samariterin am Jakobsbrunnen sagt:

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Joh. 4,24

Solange der Mensch in seinem Bewusstsein nur das passive mentale Spiegelbild des Geistes erlebt, bleibt er in seiner Subjektivität gefangen und sieht sich vor prizipielle Erkenntnisgrenzen gestellt. Das An sich der Dinge - das Ding an sich, wie es Kant formulierte - bleibt im verschlossen. Durch das aktive, lebendige Denken vermag der Mensch aber, wie Rudolf Steiner bereits in seinen philosophischen Grundlagenwerken gezeigt hat, in die Wirklichkeit des Geistes einzutauchen und dadurch die Dinge so zu erkennen, wie sie ihrem eigenen, göttlichen Wesen nach sind.

Siehe auch

Zitierte Quelle

Der Artikel Geist bei AnthroWik