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Johann Jacobs (Unternehmer)

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Johann Jacobs (* 20. Mai 1869 in Borgfeld; † 21. Februar 1958 in Bremen) war ein deutscher Unternehmer und der Gründer des Unternehmens Jacobs, das auf die Herstellung von Kaffee spezialisiert war. Unter der Führung seines Neffen Walther J. Jacobs wurde die Firma in ganz Deutschland erfolgreich.

Werdegang

J. Jacobs machte ab 1884 eine Ausbildung als Kaufmann in einem Bremer Kolonialwarenladen, der von Carl Ferdinand Lahusen betrieben wurde. Er wechselte danach zum Bremer Handelshaus J. Würdemann, wo er nach einem Jahr - gerade 23jährig - die Prokura bekam. Am 15. Januar 1895 eröffnete er im Haus Domshof 17/18, nahe der Ecke zur Bischofsnadel, einen Kaffee- und Teeladen, was er in den Bremer Nachrichten bekannt gab. 1897 verlegte er sein Ladengeschäft in die Sögestraße und 1902 schließlich in die Obernstraße. Dort erhielt er am 1. März 1907 die offizielle Genehmigung zur Einrichtung der eigenen Kaffee-Rösterei. 1913 erhielt er sein eigenes Warenzeichen. Im Ersten Weltkrieg kam es zur Regulierung durch ein staatliches Monopol, das durch die GmbH für Kaffee, Tee und deren Ersatzmittel ausgeübt wurde. Daraufhin entstand ein Schwarzmarkt für Kaffee. Erst im Laufe des Jahres 1920 wurde der Kaffeehandel wieder freigegeben. Fortschritte gab es durch den zuvor schon bestehenden Versandhandel und vor allem durch die Gründung der Joh. Jacobs & Co. am 7. Dezember 1926, in die sein Neffe Walther J. Jacobs 1929 eintrat.

Literatur

  •  Louise Jacobs: Cafe Heimat. Ullstein, 2006.
  • Svenja Kunze und Alexander Schug: Jacobs Kaffee ...wunderbar – Eine Bremer Kaffeegeschichte. Edition Temmen, Bremen 2012, ISBN 978-3-8378-4015-5 (online, die ersten 25 Seiten als PDF, 939 kB).

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