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Besteigung und Erforschung des Chimborazo durch Alexander von Humboldt
Der in Ecuador gelegene inaktive Vulkan Chimborazo wurde im erstmalig am 23. Juni 1802 von Alexander von Humboldt, Aimé Bonpland und Carlos Montúfar bestiegen.
Ende 1801 reiste Humboldt per Schiff von Kuba nach nach Cartagena im heutigen Kolumbien. Von dort aus reisten sie auf dem Landweg nach Quito, welches er zusammen mit seinen Begleitern am 9. Juni 1802 Richtung Lima verließ. Auf dem Weg dorthin wollten sie aber noch den circa 150 Kilometer südlich von Quito gelegenen, fast 6300 Meter hohen Chimborazo besteigen und erforschen.
Auf ihrem Weg zum Vulkan kamen Humboldt und seine Begleiter durch dichte tropische Vegetation. In den Tälern bewunderten sie die großen orangefarbenen Blüten der Daturen, die Trompeten ähnelten, und die knallroten Fuchsien mit ihren fast unwirklich geformten Blütenblättern. Als die Männer langsam emporstiegen, wurde diese verschwenderische Blütenpracht von offenen Grasflächen abgelöst, auf denen kleiner, lamaähnliche Vikunjas weideten. Dann erblickten sie den den als einzelnen Berg auf einem Plateu gelegenen Chimborazo. Die schneebedeckten Hänge und Regionen rund um den Berg wirkten kahl und trostlos. So weit das Auge reichte, bedeckten Felsbrocken und Steine den Boden. Am 22. Juni kamen sie am Fuß des Berges an, wo sie in einem kleinen Dorf übernachteten. Früh am nächsten Morgen begannen sie dann, begleitet von einer Gruppe eingeborener Träger mit dem Aufstieg. Auf Maultieren überquerten sie die grasbewachsenen Ebenen und Hänge bis sie eine Höhe von circa 4100 Metern erreichten. Als die Felsen dann dann steiler wurden, ließen sie die Tiere zurück und gingen zu Fuß weiter. Dann schlug das Wetter um und es wurde kalt. Anders als die Tage zuvor hüllte sich der Gipfel des Chimborazo in Dunst. Auf 4750 Metern Höhe weigerten sich die Träger weiterzugehen.