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Abstammung der Graeff Familien von Wolfgang von Graben

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Über das Geschlecht (De) Graeff in der niederländischen DBNL

Die genealogische Schrift über die Abstammung der Graeff Familien von Wolfgang von Graben wurde erstmals 1652 in den Werken von Gabriel Bucellini publiziert. Das Werk basiert auf alte Familiengenealogien- und überlieferungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die aber auch durch die Wirren des 30-jährigen Krieges verloren gingen.

Geschichte

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Familiengenealogie Op den Graeff/Updegraff aus dem Haus der Von Graben
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Wappen der Herren von Graben (Kornberger Linie, Steiermark)
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Wappen De Graeff, Adel der Niederlande
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Wappen De Graeff nach der kaiserlichen Wappenbesserung und Erhebung in den Reichsritterstand, 16. Juli 1677. Original im Haus- Hof- und Staatsarchiv zu Wien

Wolfgang von Graben (1465-1521) aus dem Haus der Herren von Graben zählt gemäß der Graeffschen Familientradition als Stammherr beider, noch heutztage blühenden, Graeff Familien. Von Graben war um 1483 von Österreich nach Holland gekommen und hatte laut diverser Quellen mit einer oder zwei Frauen unbekannten Standes zwei Söhne, Pieter und Abraham, die laut der Familientradition als Stammherren beider Graeff Familien zählen. Von Pieter (geb. 1484) entstammt die niederländische (De) Graeff Linie, von Abraham (um 1485-1561) die deutsche (Op den) Graeff Linie. Beide Linien konnten sich in weiterer Folge ausbreiten; deren Nachkommenschaft ist heutzutage weltweit verstreut. Schon der Stammherr Pieter führte das Graeffsche Stammwappen mit der Schaufel (Spaten) der Herren von Graben.[1]

Die Werke von Gabriel Buccelini

Buccelini chronologisierte mit seinem 1652 oder 1662 erschienenen Werk Die Werke von Gabriel Bucelini (auch Die Werke von Gabriel Bucelin aus seinem Werk Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana; auch Genealogica Germaniae Notitia einerseits die Abstammung der klevischen Familie Op den Graeff aus dem Haus der alt-österreichischen Von Graben, andererseits die Verwandtschaft zum niederländischen Geschlecht De Graeff.

Der für die Verwandtschaft der beiden Graeffschen Familien relevante Textauszug (die genealogischen Fehler betreff der Herren von Graben geht auf die Studien des altösterreichischen Freiherren von Stadl zurück):

1339 Frederikus De Groben ehelichte Catherina De Sommeroch

  • 1441 Lennardes De Groben ehelichte Marie De Norhelm (Northein). Sie hatten drei Kinder.
    • a. Ernetua De Groben, ehelichte 1508 Margarethe De Ritsches (Margarita de Ritonen), starb 1510
    • b. Virgilina De Groben geboren 1467. Gestorben 1507.
    • c. Wolfgang De Groben ehelichte 1483, kam nach Holland wo er verblieb, erneut heiratete und von wo die beiden Op den Graeffs - Pieter Op den Graeff (ehelichte Grietz Pieters Berents (Grieta Pietirz) und Abraham Graeff, geboren 1490 - niederländisch Reformierter, emegrierte 1561 nach Düsseldorf wo er einige Jahre später verstarb.[2]

Pieter de Graeff

Annähernd zeitgleich beschäftigte sich auch der Amsterdamer Pieter de Graeff (1638-1707) mit der Genealogie seiner Familie. Ein nicht durch Quellen belegter, abgeschriebener, Text besagt (unsicher ob englischsprachig): "Made up from genuine document by Pieter de Graeff, Baron van Zuid Polsbrook (Polsbroek) Purmerland in Ilpendam, living 1661, continued by Pieter Gerritsz de Graeff and after that by Dirk de Graeff van Polsbroek (Holland). In the Diploma of Nobility loaned to Andries de Graeff it was affirmed that the family de Graeff was formerly called von Graben, which is the same as de Graeff. This family today shows the same Coat of Arms as the De Graeff family."[3]

Andries de Graeff

Pieters Onkel Andries de Graeff (1611-1678) beschäftigte sich zeitlebens ebenfalls mit der Geschichte seiner Familie. Durch die Zusammenarbeit mit Amsterdamer Genealogen stellte er ein Werk über die Genealogie seiner Familie auf, die er dem österreischen Kaiser Leopold I. schickte, mit der Bitte ihm sein althergebrachtes Graben-Graeff Wappen zu bestätigen und ihn gemäß seinen Ahnen in den Reichsritterstand zu erheben. Diese Erhebung für Andries und seinen Sohn Cornelis de Graeff (1650-1678) erfolgte am 19. Juli 1677.[4] Das Original befindet sich im österreichischen Haus- Hof- und Staatsarchiv in Wien.[5]

Auszug aus dem kaiserlichem Diplom zu Wien:

  • Fide digis itegur genealogistarum Amsteldamensium edocti testimoniis te Andream de Graeff non paternum solum ex pervetusta in Comitatu nostro Tyrolensi von Graben dicta familia originem ducere, qua olim per quendam ex ascendentibus tuis ejus nominis in Belgium traducta et in Petrum de Graeff, abavum, Johannem, proavum, Theodorum, avum, ac tandem Jacobum, patrem tuum, viros in civitate, Amstelodamensi continua serie consulatum scabinatus senatorii ordinis dignitabitus conspicuos et in publicum bene semper meritos propagata nobiliter et cum splendore inter suos se semper gessaerit interque alios honores praerogativasque nobilibus eo locorum proprias liberum venandi jus in Hollandia, Frisiaque occidentale ac Ultrajectina provinciis habuerit semper et exercuerit.

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Einzelnachweise