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Nikolaus von Kues

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Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Dieser Artikel behandelt den Gelehrten Nikolaus von Kues, zum nach ihm benannten Mondkrater siehe Cusanus (Mondkrater).
😃 Profil: Nikolaus von Kues
Namen Nikolaus Chrifftz; Nikolaus Cusanus; Nikolaus Krebs
Beruf Kardinal und Universalgelehrter
Persönliche Daten
1401
Kues an der Mosel (heute Bernkastel-Kues)
11. August 1464
Todi, Umbrien


Nikolaus von Kues, lat. Nicolaus Cusanus oder ital. Nicolaus de Cusa (geb. 1401 in Kues an der Mosel, heute Bernkastel-Kues; gest. am 11. August 1464 in Todi, Umbrien), war ein einflussreicher deutscher Theologe und Philosoph.

Er hat z.B. noch vor den berühmten alten Astronomen postuliert, dass die Erde im unendlichen Universum nur ein Planet unter vielen sei. Er galt damit der Kirche pro forma als Ketzer, allerdings blieb er relativ unbehelligt und behielt auch seine Kardinalswürde. Dies war sicherlich auch seinen theologischen Verdiensten geschuldet. Er war etwa der Auffassung, Gott könne nur mit ausserweltlichen Begriffen umschrieben werden. Und lehrte die "Aufhebung aller Gegensätze im Unendlichen, das heisst in Gott".[1]

Kues war Sohn eines Winzers und Schiffers. Er studierte vorerst in Heidelberg und Padua die Rechte, widmete sich aber dann in Köln der Theologie und wurde Priester, später Bischof und sogar Kardinal. Eine wichtige Aufgabe fiel ihm in der Überzeugungsarbeit gegenüber dem byzantinischen Kaiser und seinen Patriarchen zu, angesichts der osmanischen Bedrohung des Abendlandes, den Papst als "Nachfolger des Simon Petrus" und Haupt der gesamten Kirche anzuerkennen, d.h. das Schisma des 11. Jahrhunderts dieser beiden Kirchen rückgängig zu machen. Und tatsächlich schien dies 1439 auf dem Konzil in Ferrara in Form eines Abkommens zu gelingen. Aber dessen Umsetzung scheiterte dann am grossen Volks-Widerstand in Byzanz und Russland, die Kirchen blieben bis heute getrennt. Die türkische Eroberung des bis anhin durch und durch christlichen Konstantinopel im Jahr 1453 scheint Kues stark erschüttert zu haben.[2]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. K. Schib et al.: Weltgeschichte, Band Mittelalter bis Frühneuzeit
  2. ebendort

Andere Lexika





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