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Schon in den 1970er Jahren wollte der Schweizer Politiker James Schwarzenbach mit der nach ihm benannten Schwarzenbach-Initiative die Schweiz vor "Überfremdung" schützen, indem der Anteil ausländischer Bevölkerung in jedem einzelnen Kanton die 10-Prozent-Hürde nicht hätte überschreiten dürfen. [1]
Im November 2009 beschließen die Schweizer in einem Volksentscheid ein Minarettverbot. Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehltSinti und Roma - hier mit Wohnwagen auf einem Gemälde aus dem 19. Jahrhundert - werden in der Schweiz unter anderem als "Dreckszigeuner" beschimpft.
Natalie Rickli, Abgeordnete der konservativen Schweizerischen Volkspartei meinte in rassistischer Weise, dass die Masse der Deutschen in der Schweiz sie störe.
Im April 2012 zeigte die Schweizer Zeitung Weltwoche auf ihrer Titelseite einen vierjährigen dunkelhäutigen Jungen, der eine Pistole auf die Kamera richtet. Darunter stand die Schlagzeile:
Im Jahr 2005 wurde ein jüdischer Friedhof in Vevey bei Montreux geschändet. Auf die Synagoge in Lugano wurde ein Brandanschlag verübt. [6] Zwischen 80 und 100 rechtsextreme Personen marschierten im Jahr 2005 durch den Ort Aarau. In einer Rede verkündete der Schweizer HolocaustleugnerBernhard Schaub u.a., dass sein Feind das "internationale jüdische Hochkapital" sei, welches hinter den Banken stecke und die Welt regiere. [7]Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehltAuch Deutsche in der Schweiz sehen sich zunehmender Diskriminierung ausgesetzt - Ihre kulturellen Werte (wie hier eine Bierdose mit deutscher Flagge) werden oft verächtlich gemacht.
In weiten Kreisen der Schweizer Bevölkerung herrscht eine starke Deutschenfeindlichkeit. [8] Das Schweizer Boulevardblatt BLICK startete im Jahr 2007 eine deutschenfeindliche Artikelserie mit dem Titel "Wie viele Deutsche verträgt die Schweiz?". [9] Deutsche werden oft angefeindet und ihre Autos werden beschädigt. Sie werden u.a. bei der Wohnungssuche diskriminiert und auch in Gaststätten nicht bedient. [10] Immer mehr Deutsche verlassen deshalb inzwischen freiwillig die Schweiz. [11]
Nach dem Absturz eine Schweizer Kampfjets, in dem u.a. auch ein deutscher Arzt saß, hetzte der SVP-Abgeordnete Christoph Mörgeli u.a.:
"Warum fliegen Deutsche in unseren FA-18? Warum arbeiten Deutsche als Fliegerärzte der Schweizer Armee? Sorry, hier hat's einfach Grenzen!"[12]
Der SVP-Politiker Naveen Hofstetter ließ im Jahr 2011 den folgenden rassistischen Spruch los:
"Ich ärgere mich schwarz über die vielen Einbürgerungen mit unaussprechlichen Namen in meiner Heimatgemeinde. Leute, die sich nicht integrieren können, gehören nicht in unsere Gesellschaft. Ich habe es satt, dass wir Schweizer im eigenen Land dauernd die Neger sind."[13]
Die Partei der Schweizer Demokraten (SD) verwendete im Wahlkampf 2011 rassitische Begriffe wie "Neger" und forderte u.a. ein "schweizerisch geprägtes, weisses Zürich erhalten". [14]
Der Schweizer Kabarettist Marco Rima machte im Jahr 2013 des folgenden rassistischen Witz:
"Ich habe kein Problem damit, wenn ein Neger Offizier der Schweizer Armee ist – aber er soll sich dann nicht beschweren, wenn ich ihn während einer Nachtübung nicht sehe."[15]