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Stamm Efraim (Kryobob): Unterschied zwischen den Versionen

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Das Wappen der Gemeinde Tyrstrup in Dänemark zeigt einen roten Stier mit goldenen Hörnern, Hufen und Nasenring in silbernen Feld. Das Wappen ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und wurde einem Siegel entlehnt.<ref>Dänische und deutsche Kommunalwappen, die in ihrer Symbolik Bezug auf den historischen Ochsenweg (Hærvejen) nehmen[http://www.okiwappen.de/Ochsenwegwappen.htm] Tyrstrup (erloschenes Wappen), abgerufen am 05. Juni 2017</ref>
Das Wappen der Gemeinde Tyrstrup in Dänemark zeigt einen roten Stier mit goldenen Hörnern, Hufen und Nasenring in silbernen Feld. Das Wappen ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und wurde einem Siegel entlehnt.<ref>Dänische und deutsche Kommunalwappen, die in ihrer Symbolik Bezug auf den historischen Ochsenweg (Hærvejen) nehmen[http://www.okiwappen.de/Ochsenwegwappen.htm] Tyrstrup (erloschenes Wappen), abgerufen am 05. Juni 2017</ref>


== Wappen mit Stiere ==
== Wappen mit Stieren ==
=== Adelsfamilie Hahót (Ungarn) ===
=== Adelsfamilie Hahót (Ungarn) ===
Der Stammvater der Hahót soll der Graf von Orlamünde<ref>Wikipedia: Grafschaft Weimar-Orlamünde[https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Weimar-Orlam%C3%BCnde] abgerufen am 06. Juni 2017</ref> sein. Nach den Quellen half der Graf von Orlamünde um 1160 König Stephen III von Ungarn die Rebellion der Csáken zu vereiteln. Das erste Mitglied der Familie war Hahold (Hahót), der die Rebellion mit seinen Soldaten unterdrückte.<ref>Wikipedia, Hahót (genus)[https://en.wikipedia.org/wiki/Hah%C3%B3t_(genus)] bgerufen am 05. Juni 2017</ref>
Der Stammvater der Hahót soll der Graf von Orlamünde<ref>Wikipedia: Grafschaft Weimar-Orlamünde[https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Weimar-Orlam%C3%BCnde] abgerufen am 06. Juni 2017</ref> sein. Nach den Quellen half der Graf von Orlamünde um 1160 König Stephen III von Ungarn die Rebellion der Csáken zu vereiteln. Das erste Mitglied der Familie war Hahold (Hahót), der die Rebellion mit seinen Soldaten unterdrückte.<ref>Wikipedia, Hahót (genus)[https://en.wikipedia.org/wiki/Hah%C3%B3t_(genus)] bgerufen am 05. Juni 2017</ref>

Version vom 6. Juni 2017, 09:40 Uhr

Der Stamm Efraim (hebräisch אֶפְרַיִם, auch Ephraim), einer der Zwölf Stämme Israels, wurde nach dem Stammvater Efraim benannt. Efraim soll der Sohn von Josef gewesen sein. Josef war nach den biblischen Quellen Sohn von Jakob, Enkel von Isaak und gilt als Stammvater der zwölf Stämme Israels. Der Bruder von Efraim soll zudem nach den biblischen Quellen der Bruder von Manasse gewesen sein.

Der Stamm Efraim

Efraim ist der zweitälteste Sohn Josefs, also ein Enkel von Jakob. Efraim wird in Ägypten geboren: Seine Mutter ist die Ägypterin Asenat, deren Vater Potifera dort ein Priester war. Sein Bruder heißt Manasse (Gen 46,20 EU).[1] Efraim erhält – wie viele Namen – in der Bibel eine Deutung: „Denn Gott hat mich wachsen lassen im Land meines Elends“, soll Josef bei seiner Geburt gesagt haben (Gen 41,52 EU).[1] Ephraim bedeutet – aus dem Hebräischen übersetzt – wörtlich etwa „doppelt fruchtbar“.

Der Name wurde später Synonym für ein Siedlungsgebiet der Hebräer in Kanaan, das von den Angehörigen des von Ephraim begründeten Volksstammes, einem der zwölf Stämme Israels, bevölkert wurde. Diese zwölf Stämme erscheinen biblisch als Nachkommen der zwölf Söhne Josefs. Tatsächlich werden diese Stämme in zwei Teile geteilt, nachdem Jakob kurz vor seinem Tod die beiden Söhne von Josef und Asenat, Ephraim und Manasse, die vor seiner Ankunft in Ägypten geboren waren, als seine Nachkommen adoptiert. Das Siedlungsgebiet Ephraims gehörte zum Nordreich Israel, das sich um 925 v. Chr. vom Südreich Juda trennte. Manchmal wird Ephraim in der Bibel daher auch als Kurzname für die zehn Nordstämme Israels während der Zeit der Aufteilung in ein Nord- und Südreich verwendet (so z. B. im Buch Hosea, Kapitel 6, Vers 4).[2][3]

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Erklärung der 12-er Symbolik anhand des Wappens der Stadt Güstrow
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Güstrow und der Kanton Uri mit Altdorf und Attinghausen (12-er Symbolik)
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Verortung des Stammes Efraim in Europa und den USA

Das Wappen des Stammes Efraim ist der Stier.

Der Stamm Efraim in Europa und den USA

Die Stadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern

Güstrow ist mit rund 30.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Kreisstadt des Landkreises Rostock. Die Stadt ist als historische Residenzstadt bekannt für ihr Schloss, ihre gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und ihren Dom mit dem „Schwebenden Engel“. 1219 wurde am Standort des jetzigen Schlosses inmitten sumpfiger Wiesen die wendische Burg Güstrowe erbaut und 1236 die Domschule Güstrow gegründet. Sie ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Das Wappen von Güstrow hat eine 12er Symbolik. Des Weiteren enthält das Wappen des Freistaates Mecklenburg-Strelitz (1918–1933) noch das Symbol der heutigen Schweizer Nationalflagge.

Der Stamm Efraim im Kanton Uri (Schweiz)

Die Recherche zeigte, dass neben Güstrow nur noch der Kanton Uri in der Schweiz den Ochsen als Symbol im Wappen trägt. Des Weiteren zeigte sich, dass von 20 Gemeinden zwei Gemeinden eine eindeutige 12-er Symbolik im Wappen haben. Dieses sind die Altdorf und Attinghausen im Kanton Uri.

Das Tal Uri wurde 853 von Ludwig dem Deutschen der von ihm gestifteten Fraumünsterabtei zu Zürich geschenkt. Dadurch gelangte Uri unter die Gewalt der Reichsvogtei von Zürich (siehe Adelsgeschlecht Montforter in Zürich). Nach dem Aussterben der Zähringer, welche dieselbe besessen hatten (1218), verlieh Friedrich II. die hoheitlichen Rechte über Uri den Habsburgern; aber schon 1231 erwirkten sich die Urner von seinem Sohn König Heinrich VII. die Reichsunmittelbarkeit, welche ihnen 1274 auch von Rudolf von Habsburg bestätigt wurde. Dennoch fühlten sich die Urner von den Habsburgern bedroht und schlossen mit Schwyz und Unterwalden das ewige Bündnis vom 1. August 1291. 1309 empfing Uri die Bestätigung seiner Reichsfreiheit. In der Folge half Uri, den Sieg bei Morgarten zu erkämpfen. In dieser Zeit spielt die Sage von Wilhelm Tell.

Der Name des heutigen Kantons Uri ist in seiner lateinischen Gestalt seit dem 8./9. Jahrhundert belegt; die älteste erhaltene Original-Urkunde stammt aus dem Jahre 853. Ab dem 13. Jahrhundert ist die Form Ure(n) belegt, die bald auch in deutschsprachigen Urkunden erscheint. Der Name, der zunächst für die Gegend um Altdorf gilt, mag auf eine Ableitung zu lat. ora/orum ‹Rand› oder zur indogermanischen Wurzel u̯er ‹Wasser, Regen, Fluss› mit einem n-haltigen Suffix zurückgehen.[4]

Der Stamm Efraim in der USA (Tell City)

Des Weiteren gründeten evangelische Lindauers, die getaufte Juden waren und aus dem Kanton Schwyz (Schweiz) stammten, die Stadt Tell City[5] am Ohio Fluss in Indiana.[6][7]

Somit sollte es naheliegend sein, dass die Stadt Tell City von Nachfahren von Efraim gegründet wurde (Ist nicht zu validieren)

Der Stamm Efraim in Dänemark

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Wappen mit Stiere

Das Wappen der Gemeinde Tyrstrup in Dänemark zeigt einen roten Stier mit goldenen Hörnern, Hufen und Nasenring in silbernen Feld. Das Wappen ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und wurde einem Siegel entlehnt.[8]

Wappen mit Stieren

Adelsfamilie Hahót (Ungarn)

Der Stammvater der Hahót soll der Graf von Orlamünde[9] sein. Nach den Quellen half der Graf von Orlamünde um 1160 König Stephen III von Ungarn die Rebellion der Csáken zu vereiteln. Das erste Mitglied der Familie war Hahold (Hahót), der die Rebellion mit seinen Soldaten unterdrückte.[10]

Vils (Tirol, Österreich)

Das Stadtrecht wurde Vils schon 1327 durch König Ludwig IV. (1328 deutsch-römischer Kaiser) verliehen. Die Herren von Hohenegg waren im Mittelalter einflussreiche Adlige, die die Burg Vilsegg in Vils erbauten.[11]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zitat aus dem 1. Buch Mose, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart
  2. Zitat aus der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
  3. siehe auch Wikipedia: Ephraim (Stamm), z.T. textliche Übernahme
  4. Wikipedia: Geschichte des Kantons Uri [1], textliche Übernahme
  5. Leitet sich von Wilhelm Tell ab
  6. Das Projekt Mariah Hill (Indiana) diente dazu den Familiennamen Lindauer in Süsskind zu reführen[2] Dipl.-Ing. Robert Brockmann, abgerufen am 30. Mai 2017
  7. Die jüdische und kryptojüdische Familie Lindauer[3] Dipl.-Ing. Robert Brockmann, abgerufen am 30. Mai 2017
  8. Dänische und deutsche Kommunalwappen, die in ihrer Symbolik Bezug auf den historischen Ochsenweg (Hærvejen) nehmen[4] Tyrstrup (erloschenes Wappen), abgerufen am 05. Juni 2017
  9. Wikipedia: Grafschaft Weimar-Orlamünde[5] abgerufen am 06. Juni 2017
  10. Wikipedia, Hahót (genus)[6] bgerufen am 05. Juni 2017
  11. Wikipedia, Vils (Stadt)[7] bgerufen am 05. Juni 2017