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Ethanol: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alkohol''' (''Ethanol'') ist eine Flüssigkeit. Er findet sich auch in vielen Getränken wieder und gilt als Sucht- und Rauschmittel.
{| class="toccolours float-right" cellpadding="3" cellspacing="3"
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In Polen beliebt ist [[Żubrówka]], in Deutschland kennt man Wodka dieser Gattung als [[Grasovka]]. Ältere Damen bevorzugen [[Likör]], oft als [[Eierlikör]].
[[Datei:Erster_Weihnachtsmarkt_Balve_1995.jpg|mini|Auch Glühwein kann „blau“ machen ([[1995]])]]
 
'''Ethanol''' (auch ''Ethylalkohol'', veraltet ''Äthanol'') wird umgangssprachlich als ''der Alkohol'' bezeichnet, obwohl es aus Sicht der [[Chemie]] viele [[Alkohole]] gibt. Ethanol ist eine Flüssigkeit mit der Formel C<sub>2</sub>H<sub>5</sub>OH. Er findet sich in Getränken mit unterschiedlicher Konzentration und gilt als Sucht- und Rauschmittel mit Hang zum [[Missbrauch]]. Ursprünglich wurde Alkohol von den Menschen – wahrscheinlich schon vor der Sesshaftigkeit – eher zufällig entdeckt, als überreife Früchte nach dem Gärungsprozess verzehrt wurden. Trotz der Bedeutung in der chemischen Industrie und in der [[Pharmazie]] wird die Hauptmenge des produzierten Alkohols für Genusszwecke verwendet.<ref>Römpp, Band 2, 9. Auflage 1990, S. 1246</ref>
 
== Darstellung in den Medien ==
In vielen Staaten wird für Alkohol geworben, allerdings gibt es einige Restriktionen.
Unter dem Titel ''Wie wirkt Alkohol im Gehirn?'' wurde ein Beitrag am 10. Februar 2004 im Rahmen der Sendung [[Quarks & Co]] vom [[WDR]]-Fernsehen ausgestrahlt.
 
== Für und Wider Alkoholkonsum ==
Wenn 90% der Bevölkerung eine bestimmte Kultur pflegen, wird diese eher selten hinterfragt. Bei einer kritischen Betrachtung wird erkennbar, dass man im Rahmen seiner Sozialisation in den Alkoholkonsum eingeführt wurde – das Trinken also nicht nach ausführlicher Auseinandersetzung mit dem Für und Wider begonnen hat. Wer diese rationale Auseinandersetzung nachholt, stellt fest, dass aus medizinischer Sicht vom Trinken von Alkohol abgeraten wird <ref>[https://www.sueddeutsche.de/wissen/ausgetrunken-benebelte-studien-1.835439 ''Benebelte Studien''], Wissensseite vom 17. Mai 2010, [[Süddeutsche Zeitung]]</ref> Auch die von der WHO empfohlenen Trinkmengen werden nicht als ''risikolos'' sondern als ''risikoarm'' bezeichnet. Alkohol ist ein Zellgift, das auf viele Organe auch in kleinen Mengen schädigende Wirkungen hat. Die geringfügigen eventuell positiven Wirkungen werden durch schädliche Nebenwirkungen mehr als aufgehoben. Als Medikament wird Alkohol deshalb nicht mehr eingesetzt,<ref>Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Herausgeber: ''Alkoholabhängigkeit''. O. J. Hamm, S.110 ff.</ref> ist aber als Lösemittel teilweise noch notwendig.
 
Die psychoaktiven Wirkungen des Alkohols können ebenfalls kritisch betrachtet werden. Es ist mit Nebenwirkungen verbunden, seinen Stimmungshaushalt durch Alkohol zu beeinflussen. Eine Suchtgefahr besteht, wenn man das regelmäßig macht: beispielsweise zur „Entspannung“ am Feierabend oder zur „Stimmungsaufhellung“ bei feierlichen Anlässen oder im Urlaub. Nebenwirkungsärmer ist es, die eigene emotionale Intelligenz zu schulen durch Entspannungstraining, Training im Umgang mit Befürchtungen und Sorgen sowie zur Eigenmotivation oder Überwindung von Ängsten.
 
==Siehe auch==
*[[Alkoholische Getränke]]
*[[Alkoholproblem]]
*[[Nichttrinker]]
 
[[Datei:Freiberg in Sachsen 1960-II FDGB-Arbeiterfestspiele, sowjetische Künstler.jpg|thumb|Ein Hoch auf die [[Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] (1960)]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==
{{Commonscat|Ethanol}}
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* [http://www.alkohol-lexikon.de/ Spirituosenkunde, Physiologie, Alkoholismus, Alkoholanalytik, Alkoholgesetzgebung]
* [http://www.alkohol-lexikon.de Alkohol - vom Team Gesundheit and Team Ernährung ] im ZENTRALE Wiki
* [http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/SUCHT/Alkohol.shtml Die Droge Alkohol aus psychologischer Sicht]
* [http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/SUCHT/Alkohol.shtml Bedeutung und Wirkungen von Alkohol], Werner Stangls Arbeitsblätter (Verfasser: Benjamin Stangl, Freiburg)
* [http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Chemie/ch_ethol.htm Wirkung des Ethanols auf den Menschlichen Körper]
* [http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Chemie/ch_ethol.htm Darstellung] auf einer privaten Webseite aus der Schweiz
* [http://www.alkoholpolitik.ch/ Alkoholpolitik – private, unabhängige, kritische Webseite]
* [http://www.alkoholpolitik.ch/ Alkoholpolitik – private, kritische Website] aus der Schweiz
* [http://www.alkomat.net/service/wissenswertes.htm Alkohol am Arbeitsplatz/gesetzliche Bestimmungen]
* [http://www.drugcom.de/?uid=93588149eb69b3ee24c5338600fdf020&id=drinkcheck drugcom.de], Online-Selbsttest zur Risikoeinschätzung des eigenen Alkoholkonsums und weitere Informationen (deutsch)
* [http://www.drugcom.de/?uid=93588149eb69b3ee24c5338600fdf020&id=drinkcheck Check your drinking] (Online-Selbsttest zur Risikoeinschätzung des eigenen Alkoholkonsums)
* [http://www.kabeleins.de/auto/service/artikel/01379/ Promillerechner] <!--dieser Promillerechner ist, wenn man ihn mit wissenschaftlichen Tabellen vergleicht, von vielen der Beste-->
* [http://www.swisseduc.ch/chemie/schwerpunkte/ethanol/docs/ethanol.pdf „Alkohol“ Ethanol] – ein Artikel zum Thema von Peter Bützer (PDF-Datei; 966&nbsp;kB)
* [http://www.swisseduc.ch/chemie/schwerpunkte/ethanol/docs/ethanol.pdf „Alkohol“ Ethanol] – ein Artikel zum Thema von Peter Bützer (PDF-Datei; 966&nbsp;kB)
* [http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2004/0210/003_alkohol.jsp ''Wie wirkt Alkohol im Gehirn?''], Beitrag vom 10. Februar 2004 bei [[Quarks & Co]]
* [http://www.bio-kraftstoffe.info/kraftstoffe/bioethanol.html Basisinfos zu Bioethanol als Kraftstoff] (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.) <!--weitere Weblinks ggf. besser beim Artikel [[Ethanol-Kraftstoff]] oder [[Bioethanol]] einfügen-->
*[http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Drinking_women Galerie: Trinkende Frauen]
*[http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Drinking_men Galerie: Trinkende Männer]
*[http://www.youtube.com/watch?v=6D_Qe2CYm_Y&feature=channel Alkohol in Frankreich]. Unter den Gästen: [[ROX]]


{{PPA-Kupfer}}
*[[Römpp Lexikon Chemie]], Band 1, 9. Auflage 1989, S. 108 f.
*[https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/702 Beschreibung] bei [[PubChem]]
== Einzelnachweise ==
<references />


[[Kategorie:Sedativum]]
[[Kategorie:Sedativum]]
[[Kategorie:Alkohol]]
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[[Kategorie:Mykotoxin]]
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[[Kategorie:Pflanzliche Droge]]
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Aktuelle Version vom 20. April 2026, 17:10 Uhr

Ethanol
Summenformel: C2H6O
Strukturformel:
H    H
|    |
H –  C – C – OH
|    |
H    H
Molare Masse: 46,07
Erscheinungsform: flüssig
Siedepunkt: 78 °C
Schmelzpunkt: −114 °C
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Auch Glühwein kann „blau“ machen (1995)

Ethanol (auch Ethylalkohol, veraltet Äthanol) wird umgangssprachlich als der Alkohol bezeichnet, obwohl es aus Sicht der Chemie viele Alkohole gibt. Ethanol ist eine Flüssigkeit mit der Formel C2H5OH. Er findet sich in Getränken mit unterschiedlicher Konzentration und gilt als Sucht- und Rauschmittel mit Hang zum Missbrauch. Ursprünglich wurde Alkohol von den Menschen – wahrscheinlich schon vor der Sesshaftigkeit – eher zufällig entdeckt, als überreife Früchte nach dem Gärungsprozess verzehrt wurden. Trotz der Bedeutung in der chemischen Industrie und in der Pharmazie wird die Hauptmenge des produzierten Alkohols für Genusszwecke verwendet.[1]

Darstellung in den Medien

In vielen Staaten wird für Alkohol geworben, allerdings gibt es einige Restriktionen. Unter dem Titel Wie wirkt Alkohol im Gehirn? wurde ein Beitrag am 10. Februar 2004 im Rahmen der Sendung Quarks & Co vom WDR-Fernsehen ausgestrahlt.

Für und Wider Alkoholkonsum

Wenn 90% der Bevölkerung eine bestimmte Kultur pflegen, wird diese eher selten hinterfragt. Bei einer kritischen Betrachtung wird erkennbar, dass man im Rahmen seiner Sozialisation in den Alkoholkonsum eingeführt wurde – das Trinken also nicht nach ausführlicher Auseinandersetzung mit dem Für und Wider begonnen hat. Wer diese rationale Auseinandersetzung nachholt, stellt fest, dass aus medizinischer Sicht vom Trinken von Alkohol abgeraten wird [2] Auch die von der WHO empfohlenen Trinkmengen werden nicht als risikolos sondern als risikoarm bezeichnet. Alkohol ist ein Zellgift, das auf viele Organe auch in kleinen Mengen schädigende Wirkungen hat. Die geringfügigen eventuell positiven Wirkungen werden durch schädliche Nebenwirkungen mehr als aufgehoben. Als Medikament wird Alkohol deshalb nicht mehr eingesetzt,[3] ist aber als Lösemittel teilweise noch notwendig.

Die psychoaktiven Wirkungen des Alkohols können ebenfalls kritisch betrachtet werden. Es ist mit Nebenwirkungen verbunden, seinen Stimmungshaushalt durch Alkohol zu beeinflussen. Eine Suchtgefahr besteht, wenn man das regelmäßig macht: beispielsweise zur „Entspannung“ am Feierabend oder zur „Stimmungsaufhellung“ bei feierlichen Anlässen oder im Urlaub. Nebenwirkungsärmer ist es, die eigene emotionale Intelligenz zu schulen durch Entspannungstraining, Training im Umgang mit Befürchtungen und Sorgen sowie zur Eigenmotivation oder Überwindung von Ängsten.

Siehe auch

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Ein Hoch auf die Deutsch-Sowjetische Freundschaft (1960)

Weblinks

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Commons: Ethanol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Andere Lexika





Einzelnachweise

  1. Römpp, Band 2, 9. Auflage 1990, S. 1246
  2. Benebelte Studien, Wissensseite vom 17. Mai 2010, Süddeutsche Zeitung
  3. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Herausgeber: Alkoholabhängigkeit. O. J. Hamm, S.110 ff.