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Blues

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Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Dieser Artikel behandelt die Musikform Blues, zu weiteren Bedeutungen siehe Blues (Begriffsklärung).
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Gitarre mit Bierflasche - Die Texte des Blues handeln häufig von unerwiderter Liebe, Resignation, Arbeitslosigkeit, Hunger, finanzieller Not, Heimweh, Einsamkeit, Untreue und auch Alkoholismus

Blues ist eine Musikform, die sich in den USA im afroamerikanischen Milieu Ende des 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“) ab.

Geschichte

Mit der Expansion der auf Sklavenarbeit beruhenden Baumwollproduktion in den Südstaaten der USA im 19. Jahrhundert wuchs die Population der dortigen afroamerikanischen Bevölkerung auf vier Millionen im Jahr 1860 an. Diese hatten fast gar keine Rechte. Allerdings war ihnen die Religionsausübung im Rahmen des Christentums gestattet, welche sie auch relativ autonom gestalteten. Es gab afroamerikanische Prediger, und es entwickelten sich Formen eines afroamerikanischen Christentums, in denen Praktiken aus afrikanischen Religionen einflossen, zum Beispiel in den sogenannten Ring Shouts. Aber auch in den Arbeitsgesängen (Work Song und Field Hollers) lebten afrikanische Musiktraditionen weiter. Gerade die Field Hollers (engl.: Feldrufe) mit ihren langgezogenen, abwärts gerichteten Melodien können als Vorformen des Blues angesehen werden.

Der Blues entstand vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts nach der Sklavenbefreiung (1863) im Amerikanischen Bürgerkrieg. In den Bluessongs spiegelt sich das Lebensgefühl der nun freien, aber weiterhin armen und rechtlosen Afroamerikaner, die als Saisonarbeiter auf Plantagen, beim Straßen- und Deichbau schufteten oder ihr Glück in den Städten des Südens suchten. Gerade im Süden der USA vermischte sich in einem intensiven, wechselseitigen Prozess euroamerikanische Musik mit afroamerikanischen Musiktraditionen.

Seit Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich die Gitarre zum stilprägenden Instrument. Blues wurde auch häufig von Tanzorchestern gespielt und der Stilrichtung des Swing zugeordnet, wobei der langsame 4/4-Takt bevorzugt wurde. Anfang der 1960er Jahre wurde der Blues als Standardtanz[1] in das Welttanzprogramm aufgenommen.

Als britischer Blues wird eine Musikrichtung bezeichnet, die insbesondere von John Mayall und Alexis Korner entwickelt wurde. Seit 1980 werden Pioniere des Blues durch die Aufnahme in die Blues Hall of Fame für ihre Leistung ausgezeichnet.

Siehe auch

Andere Lexika





Einzelnachweise und Anmerkungen