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Rheinromantik
In Deutschland herrschte besonders im 19. Jahrhundert eine starke Rheinromantik in Literatur und Malerei.
Anfang des 19. Jahrhunderts hatten die Romantiker der Rhein für sich entdeckt: Clemens Brentano und Achim von Arnim sowie Friedrich Schlegel bereisten den Rhein. Letzterer schrieb:
- “Überall belebt durch die geschäftigen Ufer, immer neu durch die Wirkungen des Stroms, und bedeutend verzeirt durch die kühnen, ab Abhange hervorragenden Bruchstücke alter Burgen, scheint diese Gegend mehr ein in sich geschlossenes Gemälde und überlegtes Kunstwerk eines bildenden Geistes zu sein, als einer Hervorbildung des Zufalls zu gleichen.“
Brentano romantisierte den Rhein ab 1810 in seinen Rheinmärchen. Ganz besonders aber prägte die Sage von der Loreley das Bild vom Rhein. Heinrich Heine schreibt 1824 sein Gedicht Ich weiß nicht was soll es bedeuten über die Schöne, welches sich auf dem Felsen ihr Haar kämmt und die Schiffer in den Tod lockt. Die Sage um die Loreley geht auf Clemens Brentanos Gedicht Zu Bacharach am Rhein / Wohnt eine Zauberin aus dem Jahr 1802 zurück. In Joseph von Eichendorffs Waldgespräch von 1812 ist die Loreley eine Hexe, deren Schloß hoch über dem Rhein steht, und die den Menschen Verderben bringt. Der schreckliche aber auch erhabene Fels, die Rückbesinnung auf ein verklärtes Mittelalter und das lockende Düster-Geheimnisvolle gehören zu den Vorstellungen, welche die Romantiker schätzten und die sie inspirierten.
Gegen Ende des ersten Drittel des 19. Jahrhunderts begannen preußische Prinzen mit dem Wiederaufbau von Burgen am Rhein: Friedrich Ludwig von Preußen 1825 bis 1829 mit Burg Rheinstein, König Friedrich Wilhelm IV. 1835 bis 1842 mit Schloß Stolzenfels sowie 1842 bis 1861 Friedrich Wilhelm und seine Brüder mit Burg Sooneck.
Literatur
- Manfred Böckling: Wandern auf Rheinsteig und Rheinburgenweg, DuMont Reiseverlag, 2010, Seite 13