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Nachfolgeregelung

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Nachfolgeregelung ist der geläufige Begriff in der Schweiz für Nachfolgeplanung, Unternehmensnachfolge oder Generationenwechsel. Nachfolge steht auch für Amtsübernahme, Machtübernahme, Nachfolgerschaft. Die Nachfolgeregelung umfasst verschiedene Aspekte mit dem Ziel der Übergabe eines Familienunternehmens vom abtretenden Unternehmer auf den Nachfolger.

Nachfolgeregelung im KMU

Ein Eigentümerwechsel ist absehbar bei jedem vierten Unternehmen, jedes fünfte Unternehmen erwägt einen Verkauf. Wenn sich in der eigenen Familie keine ideale Lösung abzeichnet, wird die Nachfolgeregelung oft hinausgezögert oder bleibt ungelöst. Die Nachfolgeregelung ist ein sensitives Thema und mit Emotionen verbunden, da sie wichtige Fragen rund ums Älterwerden aufwirft. Eine gelungene Nachfolgeregelung berücksichtigt die Erhaltung des Lebenswerkes, des Vermögens sowie des Familienfriedens aber auch die Interessen von weiteren Anspruchsgruppen wie zum Beispiel die Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten[1].

Nachfolgealternativen

Man unterscheidet grundsätzlich drei Übertragungsformen: familienintern, familienextern und weitere Lösungen[2].

Familien intern

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bei KMU nur noch in etwa der Hälfte der Nachfolgeregelungen Familienmitglieder das Unternehmen weiterführen. Dennoch ist eine familieninterne Übertragung nicht immer konfliktfrei oder aus unternehmerischer Sicht die beste Alternative. Bei keinem anderen Unternehmer-Thema spielen Emotionen, Ängste, Ungewissheiten und möglicherweise auch Rivalitäten eine so grosse Rolle wie bei der eigenen Nachfolge. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob in der Familie eine geeignete Nachfolge möglich ist. Alternative Optionen, wie z.B. das Fremdmanagement, sind in jedem Fall zu prüfen.

Familien extern

Familienexterne Nachfolgealternativen umfassen insbesondere:

  • Verkauf an einen strategischen Investor
  • Verkauf an einen Finanzinvestor wie z.B. Private Equity(d.h. ausserbörsliches Eigenkapital)
  • Verkauf an das eigene Management, sogenannte Management-Buy-out (MBO)
  • Verkauf an firmenexternes Management, sogenannte Management-Buy-in (MBI)
  • Börsengang, sogenannte Initial Public Offerings (IPO)

Weitere Lösungen

Ausser den erwähnten Alternativen sind noch weitere Nachfolgeregelungen denkbar, wie:

  • Fremdmanagement, entweder durch Verpachtung des Familienunternehmens an einen Dritten oder Übertragung der Geschäftsführung an Dritte Führungskräfte ohne Eigentümerwechsel. Überführung der Unternehmenswerte in eine Stiftung
  • Liquidation

Referenzen



Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Stephan.hitz angelegt am 22.12.2010 um 18:07,
Alle Autoren: Aveexoo, Michileo, Lutheraner, AHZ, Stephan.hitz


Andere Lexika

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