PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

MERKUR Stahlwaren GmbH & Co. KG

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die MERKUR Stahlwaren GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Solingen. Seit über 125 Jahren stellt das Unternehmen Schneidwaren her, der der internationale Vertrieb beliefert Kunden weltweit.

Geschichte

Das ursprüngliche Unternehmen wurde 1896 von Emil Hermes gegründet.[1] Da bereits andere Solinger Firmen HERMES genannt wurden, entschloss er sich schließlich, seine Marke MERKUR, nach dem römischen Äquivalent zu HERMES, dem griechischen Götterboten, zu nennen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit der Herstellung von zweischneidigen, dünnen und scharfen Rasierklingen begonnen. Damit startete die Produktion von Sicherheitsrasierern, die das Verletzungsrisiko im Vergleich zu offenen Rasiermessern deutlich senkten. Die zweischneidige Rasierklinge war damals eines der ersten Einwegprodukte im Alltag.

Im Laufe der Jahre meldete MERKUR mehrere Designmarken und Patente für Merkmale von Rasierern an.[2] Die zweischneidigen Rasierer wurden mit «Made in Solingen» und «Made in Germany» gestempelt.

In den 1970er Jahren verkaufte die Familie Hermes das Unternehmen in Solingen. In den 1980er Jahren entstanden Designmodelle wie die Serie London, der MII für Doppelklingen[3] und schließlich die 700 002 Duo Clip Serie.[4] Letzteres wird seit 1986 bis heute produziert.[5]

1995 übernimmt die Familie von Markus Kirschbaum das Unternehmen und gründet die heutige MERKUR Stahlwaren GmbH & Co. KG.[6] [7]

2021 erwarb der langjährige Geschäftsführer[8] Ulrich Wiethoff sämtliche Unternehmensanteile.[9]

Produkte

Die Produktpalette umfasst klassische Rasierhobel nach den Gestaltungsmerkmalen der 1920er bis 1950er Jahre.[10] Die bekanntesten Rasierer sind die Klassiker wie 23 001 und 34 001. Es gibt Besonderheiten wie Schrägschnittrasierer und Modelle mit verstellbarem Klingenspalt.

Die Einzelteile der Rasierer sind überwiegend aus Zink-Druckguss und Messing gefertigt. Die überwiegenden Oberflächen sind in drei Schichten galvanisch verchromt (Kupfer, Nickel, Chrom). Vergoldete Rasierer werden schließlich mit 24k Gold galvanisch überzogen. Die Rasierer werden mit Lieferanten aus dem Solinger Raum produziert und sind auch heute noch 100% Made in Germany. Die Rasierklingen der Marke MERKUR sind neben den Rasierern das Herzstück der Produktpalette.[11]

Auszeichnungen

2013 wählte der Weblog Lifehacker, aus über 300 von seinen Lesern nominierten Rasierern, die Top 5 aus. Den ersten Platz belegten die Rasierer 34C und 38C von MERKUR.[12] [13]

Im Rahmen der Plagiarius-Preisverleihung 2020 wurde die MERKUR Stahlwaren GmbH im Februar 2020 für das Modell «Rasierer Futur 700» als Opfer von Produktpiraterie ausgezeichnet.[14] [15]

Weblinks

Einzelnachweise