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Kriegerdenkmal Heldenhain Eberswalde
Das Kriegerdenkmal Heldenhain befindet sich in Eberswalde südöstlich der Heinrich-Heine-Straße in einem alten Buchen-Mischwald.
Das Denkmal bildet mit dem Eberswalder "Drachenkopf", einer Anhöhe, von der aus man die Altstadt und weite periphere Bereiche der Stadt überblicken kann, eine Achse mit der Georg-Herwegh-Straße.
Geschichte
An der Stelle des heutigen Denkmals erstreckte sich bis 1806 eine besinnliche Stätte, der sogannte "Eichenhain", der von durchziehenden französischen Truppen zerstört und 1808 neu errichtet wurde.
Im Jahre 1921 beschloß die Stadtverordnetenversammlung, ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs an dieser Stelle zu errichten. Die Wahl hinsichtlich der Gestaltung des Denkmals fiel nach Ausschreibung an August Keune aus Offenbach. Sein Entwurf stellt eine offene germanische Pfeilerrundhalle dar, in deren Mitte sich ein (unter Bezug auf das Stadtwappen) mit Eberköpfen verzierter und mit einer steinernen Opferschale bekrönter kubischer Altar befindet. Die Innenseiten der acht Pfeiler trugen 24 Bronzetafeln der Abmaße 100 x 30 cm mit den Namen von 796 Eberswaldern, die im Ersten Weltkrieg fielen.
Die Vorderseite der Rotunde trägt die Inschrift: "UNSEREN GEFALLENEN GEWEIHT", die rückwärtige Innenseite der Rotunde trägt die Inschrift: "SIE FIELEN FÜR DAS VATERLAND".
Der Besitzer der Ardelt-Werke spendete 10.000 RM für die Errichtung des Denkmals.
Die Einweihung des Denkmals erfolgte am Totensonntag, den 22. November 1925. Die Bronzetafeln mit einem Gesamtgewicht von rund 300 kg wurden 1942 auf Führerbefehl als "Metallspende des deutschen Volkes" eingeschmolzen und für die Kriegsproduktion verwendet.
Ansichten
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Zuwegung in der gedachten Verlängerung der Georg-Herwegh-Straße.
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Ansicht von Norden.
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Germanische Pfeilerrundhalle.
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Ansicht von Südosten.
Initiativen
Die Namen der Gefallenen werden im Archiv des Kreises Barnim aufbewahrt. Eine private Initiative, der Verein für Heimatkunde zu Eberswalde e.V.[1], wesentlich initiiert vom Ehepaar Wühle aus Eberswalde, arbeitet seit ca. 2008 an der Wiederherstellung des Denkmals. Wurden in den vergangenen Jahren von vielen freiwilligen Helfern die Zuwegung zum Denkmal instand gesetzt und das Umfeld des Denkmals verschönert, ist das Fernziel des Vereins die Wiederherstellung der Bronzetafeln.
Zu diesem Zweck gab der Verein im Sommer 2011 einen Spenden-Barni mit dem Motiv des Kriegerdenkmals heraus, der finanzielle Mittel zum Erhalt des Denkmals erbringen soll.