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Kernkraftwerk Paks
Das ungarische Kernkraftwerk Paks besteht aus vier Druckwasserreaktoren sowjetischer Bauart vom Typ WWER-440 mit je rund 440 Megawatt elektrischer Leistung. Ans Netz gingen sie zwischen 1982 und 1987.
Im Jahr 2003 sorgte dort ein Revisions-Unfall für internationales Aufsehen. Es stand eine Vorrichtung zur Reinigung von jeweils bis zu 30 Brennelementen ausserhalb des Reaktorbehälters zur Verfügung. Plötzlich wurde in der Reaktorhalle eine hohe Krypton-85-Radioaktivität festgestellt. Beim Öffnen des Deckels der Vorrichtung entwich eine grosse Gasblase bei gleichzeitig starkem Anstieg der Dosisleistung. Eine nachfolgende ferngesteuerte Video-Inspektion ergab, dass der obere Teil der Brennelemente teilweise beschädigt oder teils sogar zerstört war. Letzteres ist zwar nicht zu verwechseln mit geschmolzen, aber es bedeutete das Entweichen der Radionuklide, welche sich jeweils beim Reaktorbetrieb gasförmig im schmalen Raum zwischen den Brennstab-Tabletten und dem umgebenden Hüllrohr ansammeln, und zwar hier in der Länge der zerstörten Brennstab-Bereiche. Es kam bei diesem Unfall auch zu einer gewissen Umgebungs-Freisetzung, er wurde auf der Stufe 3 von 7 INES-Stufen eingeordnet.
Quelle
HSK (Schweiz): Jahresbericht 2003