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Integrative Methode
Die integrative Methode ist ein psychotherapeutisches Konzept, das neben den üblichen Vorgehensweisen den von Krisen, seelischen oder körperlichen Einschränkungen betroffenen Menschen die Möglichkeit der Überwindung bietet und Lösungen zur Genesung eröffnet. Angewendet wird sie insbesondere in der ambulanten Beratung und Betreuung, in der stationären Behandlung und Unterbringung sowie im Coaching und in der Seelsorge.[1]
Die integrative Methode wurde im Nachkriegsdeutschland von der Sozialpädagogin Hanna Elisabeth Schumann (1927-2007) auf der Insel Föhr entwickelt und basiert auf einem Modell von fünf therapeutischen Zentralfunktionen, die die Spiegelung (Psychologie) planbar und überprüfbar machen. Grundlage ist die Vorstellung, dass menschliche Entwicklung ein ständiger Integrationsprozess in einem bipolaren Feld zwischen dem Inneren einer Person und der sie umgebenden Welt ist. Hinzu kommt eine Störungslehre, die auf der Phasenlehre der Entwicklungspsychologie basiert, die Klassifikation psychischer Störungen nach dem ICD-10 und damit „den theoretischen Hintergrund von psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erscheinungsbildern erfasst und entsprechende Interventionen nach dem Menschenbild des Konzepts Integrativer Methodik begründet“. Als Drittes kommt ein Symptom– und Musterverständnis hinzu, das „Symptome als Hinweisgeber auf innere Unbalancen sowie als Schutzmechanismus für die Person würdigt, dass es zu verstehen und überflüssig zu machen, aber niemals zu bekämpfen gilt“. Schließlich ist es das Ziel, durch ressourcenorientiertes Arbeiten und konsequentes Einbeziehen der Möglichkeiten der rechten Gehirnhälfte (Intuition, Phantasie, Kreativität, Sinnes-Gedächtnis, Vorbewusstes) in Therapie und Beratung, die Potentiale der Betroffenen zur Mobilisierung der Selbstheilungskräfte und zur Freisetzung von Handlungsfähigkeit zu aktivieren. „Die Kraft der inneren Bilder"[2][3] soll im Heilungs- und Klärungsprozess wirken.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Stefanie Katz: Suche nach Lebendigkeit in der Not. Das Konzept Integrativer Methodik - Erklärt mit einem Fallbeispiel, in: Freie Psychotherapie - Mitgliedermagazin des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V. (VFP), Heft 1/2014, S. 4 (Digitalisat)
- ↑ Gerald Hüther: Die Macht der inneren Bilder – Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern, 9. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-525-46213-3
- ↑ Luise Reddemann: Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren. 2001, ISBN 3-608-89708-9
- ↑ Stefanie Katz: Das Konzept Integrativer Methodik – Entwicklung im bipolaren Feld zwischen „eigentlichem Ich“ und Sinnbezug, in: Freie Psychotherapie - Mitgliedermagazin des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V. (VFP), Heft 3/2009, S. 22 (Digitalisat)
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