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Epikureismus
Der Epikureismus ist die philosophische Denkrichtung, die auf den Lehren des antiken griechischen Philosophen Epikur basiert. Sie entstand im ausgehenden 4. Jahrhundert v. Chr. und war bis ins 3. Jahrhundert in Griechenland und der römischen Welt verbreitet.
Lehre
Der Epikureismus war eine esoterische Alternative zum Stoizismus, eine Philosophie, die auf einer materialistischen Vorstellung des Universums beruhte. Die Epikueer glaubten, dass der Mensch nur aus Atomen bestehe und als Teil eines universalen Zyklus der Anhäufung und Zerstreuung geschaffen sei und wieder verschwinden würde. Ziel des Epikireismus war es, den Menschen die Angst, besonders vor dem Tod, zu nehmen, indem er aufzeigte, dass jeder Religion Aberglaube sei. Das Wissen über die Welt und das Ich könne so Ängste und Leid erleichtern und zu wahrer Ruhe führen. Der Epikureismus war unter den römischen Literaten beleibt, die Fachkundige aus den östlichen Provinzen des Römischen Reiches ermittelten, um ihnen diese geheimnisvolle griechische Philosophie beizubringen. [1]
Literatur
- Malte Hossenfelder (Hrsg.): Antike Glückslehren. Quellen in deutscher Übersetzung (= Kröners Taschenausgabe. Band 424). Kröner, Stuttgart 1996, ISBN 3-520-42401-0.
- Lukrez: Über die Natur der Dinge. Übertragen und kommentiert von Klaus Binder. Berlin 2014.
- Michael Erler, Wolfgang Rother (Hrsg.): Philosophie der Lust. Studien zum Hedonismus. Basel 2012.
- Michael Erler: Epikureismus in der Kaiserzeit. In: Christoph Riedweg u. a. (Hrsg.): Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike (= Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike. Band 5/1). Schwabe, Basel 2018, ISBN 978-3-7965-3698-4, S. 197–211
- Wolfgang Rother: Genießen und Genuss. Annäherungen an ein Phänomen menschlicher Existenz. In: Lothar Kolmer, Michael Brauer (Hrsg.): Hedonismus. Genuss – Laster – Widerstand? Wien 2013, S. 15–28.
- Wolfgang Rother: An den Grenzen hedonistischer Lebenskunst. Leiden, Schmerz, Trauer, Krankheit und Tod. In: Lothar Kolmer, Michael Brauer (Hrsg.): Hedonismus leben. Der „gelungene Tag“ in Geschichte und Gegenwart. Wien 2016, S. 29–40.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Edith Hall: Die Alten Griechen / Eine Erfolgsgeschichte in zehn Auftritten, Random House GmbH, München, 2017, S. 333
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