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A Comparative Study of the Intelligence of East Tennessee Mountain Children

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Das Leben in abgelegenen und isolierten Regionen (wie hier im Bild den Blue Ridge Mountains in Tennessee) ist zwar idyllisch, der Entwicklung der Intelligenz aber nicht gerade förderlich

A Comparative Study of the Intelligence of East Tennessee Mountain Children ist eine Studie des Psychologen L. R. Wheeler aus dem Bereich der Intelligenzforschung.

Details

  • In den 1920er- und 1930er-Jahren gab es in den USA eine rege Forschungstätigkeit und Debatte zur Intelligenz von Menschen aus isolierten Bergregionen der USA (mountaineers). [1]
  • Wheeler veröffentlichte die Studie im Jahr 1942 in der Zeitschrift Educational Psychology.
  • Im Rahmen einer Querschnittsstudie untersuchte er die Intelligenz von Kindern aus Dörfern im Tennessee-Gebirge.
  • Die Kinder waren 6, 10 und 14 Jahre alt.
  • Er führte die Untersuchung im Jahr 1930 und dann noch einmal im Jahr 1940 durch.
  • Ein Vergleich der beiden Untersuchungen ergab, dass die Intelligenz der Kinder mit zunehmendem Alter sank.
  • Wheeler führte dies darauf zurück, dass die intellektuellen Fähigkeiten, die in solch abgelegenen Bergdörfern bevorzugt werden, starkr von denen abweichen, die allgemein in der US-amerikanischen Kultur geschätzt werden, und für die solche Test entwickelt wurden. Es werden also nur Intelligenzfaktoren gemessen, die in einer städtischen Umgebung von Vorteil sind.
  • Wegen diesen Bewertungsmaßstäben sinken die Dorfkinder mitzunehmendem Alter in den Test zunehmend in den unteren Bereich ab.
  • Es sind aber auch andere Interpratationen der Ergebnisse möglich. Denkbar ist, dass die Dorfkinder mit zunehmendem Alter tatsächlich gesitig retardieren, weil ihnen in der isolierten Umgebung intellektuelle Anreize fehlen.
  • Es gibt auch die Erklärung, dass die intelligenteren Kinder so früh wie möglich aus den Dörfern in die Städte ziehen, und so der durchschnittliche IQ der Testgruppen sinkt.
  • Wheelers Ergebnisse lassen Zweifel aufkommen an Intelligenztest, welche die Einflüsse der Kultur und und der konkreten Lebensumstände nicht ausreichend in Betracht ziehen. [2]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Henry D. Shapiro: Appalachia on Our Mind - The Southern Mountains and Mountaineers in the American Consciousmess 1870-1920, University of North Carolina Press, 1978, S. 306
  2. P. G. Zambardo: Psychologie, Springer-Verlag, 4. Aufl., Berlin, 1983, S. 120

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (A Comparative Study of the Intelligence of East Tennessee Mountain Children) vermutlich nicht.

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