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6. Klaviersonate (Alexander Scriabin)
Die 6. Klaviersonate (op. 62) ist ein Werk des russischen Komponisten Alexander Scriabin aus dem Jahr 1911.
Entstehung und Uraufführung
- Scriabin komponierte das Werk hauptsächlich im Sommer 1911 auf dem Landgut Obratsowo-Karpowo 150 Kilometer entfernt von Moskau.
- Ende November des Jahres 1911 vollendete er das Werk in Moskau.
- Es wurde am 6. März 1912 in Moskau von Bekman-Shcherbina uraufgeführt. [1]
Musik
- Das Werk ist einsätzig (Modéré: mysterieux, concentré), ohne Tonartenbezeichnung und dauert etwas 11 bis 12 Minuten.
- Es ist überwiegend atonal.
- Die Sonate ist reich an programmatischen Bezeichnungen im Notentext, wie bsp. "avec une chaleur contenue" oder "l`epouvante surgit, elle se mele a la danse delirante". [2]
- Die Sonate gilt als dunkel und unheimlich. Faubion Bouwers schrieb über das Werk u.a.:
- "Die 6. Sonate ist ein Stern der Unterwelt. Ihr dunkler und böser Aspekt umfaßt Entsetzen, Schrecken und das allgegenwärtig Unbekannte."
- Scriabin selber führte das Werk nie selber öffentlich auf. Wenn er es privat vor Freunden spielte, schien er nachher meist erschreckt und wie erstarrt. Er bezeichnete das Werk u.a. als "beängstigend, voller Ruß, düster, dunkel und geheimnisvoll, verschmutzt und verderblich".
- Musikalisch stützt sich das Werk auf die dem zweiten Modus mit begrenzter Transponierbarkeit Messiaens entsprechende Leiter mit der Intervallfolge Halbton - Ganzton - Halbton, und auf den sogenannten "Prometheus-Akkord" Scriabins, einem Dominantnonenakkord mit tiefalterierter Quinte und großer Sext.
- Obwohl das Werk atonal und ohne Tonartenbezeichnung ist, verwendet es doch gewissen Bauprinzipien der Sonate, wie die Vorstellung zweier Themen in der Exposition und deren Verarbeitung.
Text
Video
Links und Quellen
Siehe auch
Weblinks
Bilder / Fotos
Videos
- Marc-André Hamelin spielt das Werk
- Gustavo Díaz-Jerez spielt das Werk
- Roberto Szidon spielt das Werk
Quellen
Literatur
- Sigfried Schibli: Alexander Skrjabin und seine Musik - Grenzüberschreitungen eines promethischen Geistes, Books on Demand, Nordestedt, Seite 188 ff.
Einzelnachweise
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (6. Klaviersonate (Alexander Scriabin)) vermutlich nicht.