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Medienbeteiligung der CDU
Bei der Medienbeteiligung der CDU handelt es sich um eine starke, indirekte Beteiligung der CDU an mehreren deutschen Medien. Im Gegensatz zur Medienbeteiligung der SPD ist diese Form der politischen Einflussnahme teilweise weniger bekannt. So wurden erst 2008 durch eine Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages die bestehenden Verflechtungen systematisch untersucht.[1] Demnach sind u.a. folgende Publikationen bekannt:
Gleichwohl begegnen sich die Akteure der beiden traditionellen deutschen Parteien CDU und SPD bei maßgebenden Firmen im Sinne eine politischen Parität. Manche Beziehungen sind daher nicht so offensichtlich, etwa beim Weser-Kurier: Ein bekannter Redakteur aus der Anfangszeit war Felix von Eckardt, der 1952 Regierungssprecher von Konrad Adenauer wurde; zum Tod des Kölner Bankier Robert Pferdmenges erschien 1962 zum großen Erstaunen der Leser der Bremer Tageszeitung eine Anzeige, die zunächst nur den Verdacht einer versteckten finanziellen Beziehung - etwa durch einen Kredit - weckte. Bei den Kabinettsprotokollen der deutschen Bundesregierung fand sich mindestens ein Schreiben von Robert Pferdmenges an Konrad Adenauer und Felix von Eckardt aus den 1950er Jahren, dass auf langjährige persönliche Beziehungen schließen lässt.[2] Bekannt ist jedoch die Einflussnahme auf das ZDF.
Einzelnachweise und Anmerkungen
- ↑ https://www.bundestag.de/resource/blob/414760/a71dbccce2cfb7936b327fee6e07b0ca/wd-10-035-08-pdf-data.pdf
- ↑ Dieser Hinweis wurde nachträglich aus der Online-Veröffentlichung des Bundesarchivs entfernt, ist aber in den Akten noch vorhanden
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Medienbeteiligung der CDU) vermutlich nicht.
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