PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Internetkultur

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Internetkultur (auch Netzkultur) ist die Kultur der Kommunikation und Publikation im Internet. Für viele Menschen ist die Nutzung der Kommunikation in Datennetzen ein fester Bestandteil ihres Alltags geworden. Die sozialen Auswirkungen werden auch mit Begriffen wie „Cybergesellschaft“ beschrieben. Zu den politisch relevanten Themen innerhalb der Inter- bzw. Netzkultur gehören vor allem Datenschutz und Informationsfreiheit, sowie die Förderung freier Inhalte und autonomer Informationsinfrastruktur. Statt der strafrechtlichen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen beim Kopieren von Inhalten und durch Filesharing werden alternative Modelle wie z. B. eine Kulturflatrate gefordert.

Der Begriff Netzkultur bezeichnet primär die digitale Form der Kommunikation. Dadurch haben sich jedoch auch inhaltliche Schwerpunkte wie Informationsfreiheit, Datenschutz, Informationstechnik und Popkultur ergeben. Typische Elemente der Netzkultur sind die Blogger- Hacker- und Open-Source-Szene. Verschiedene Organisationen beanspruchen, Interessen der Netzgemeinschaft politisch zu vertreten. Zu ihnen gehören in Deutschland der Chaos Computer Club, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und die Piratenpartei.[1]

Kennzeichnung für die Internetkultur sind zahlreiche Anglizismen, also Wörter aus der englischen Sprache, für die oft aus Bequemlichkeit kein deutsches Wort gesucht wird. Das kann auch zu Missverständnissen führen oder sogar den wahren Informationsgehalt verschleiern. Ein weiteres Problem ist die beliebte Anonymität im Internet gegenüber anderen Nutzern, wobei entweder Pseudonyme oder nur die IP-Adresse genutzt wird. Insbesondere in Diskussionen entsteht dabei manchmal eine Stimmung wie in einem Partisanenkrieg, bei dem die Kämpfer auch ihre Zugehörigkeit verstecken bzw. aus dem Hinterhalt angreifen. Eine neue Erscheinungsform dieser Form des Kampfes sind die Hasskommentare.

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Internetkultur) vermutlich nicht.

---



Einzelnachweise

  1. Dieser Absatz stammt im wesentlichen aus der ehemaligen Enzyklopädie WikiBay