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Mord an der Kaiserin K & K

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Der Mord an der Habsburger Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, der Gemahlin von Kaiser Franz Joseph I., ereignete sich am 10. September 1898 in Genf. Die gelangweilte Kaiserin verlässt ihr Hotel für einen Schiffs-Ausflug, in Begleitung ihrer Hofdame, Gräfin Sztaray aus dem ungarischen Teil der Donaumonarchie. Der in Genf arbeitende, verdeckte italienische Anarchist Luigi Lucceni wollte eigentlich nicht sie ermorden, sondern den Herzog von Orléans, den er aber nicht fand. Er tritt zur Kaiserin und stösst ihre eine Feile 9 Zentimeter in die Brust. Sie fällt hin, kann sich aber mit Hilfe ihrer Hofdame wieder aufrappeln und erreicht noch das Schiff am Genfer Quai. Dort fällt sie in Ohnmacht und stirbt wenige Minuten später. Der Täter flüchtet mittlerweile, kommt aber nicht sehr weit, er wird bereits von Passanten gestellt. Sissi wird mit einem Staatsakt in der Wiener Kapuzinergruft der Habsburger Monarchen beigesetzt.

Das Attentat diente den Schweizer Behörden als Anlass, ihren Staatsschutz besser auszubauen, sie hatten Lucceni nicht auf dem Radar.

Quelle

U.P. Engeler: Grosser Bruder Schweiz