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Unit energy
Unit energy europe AG | |
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Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
ISIN | DE000A0H5ZS |
Gründung | 1996 |
Unternehmenssitz | Bad Homburg vor der Höhe |
Unternehmensleitung | * Walter Felix Beyer Vorstand,
|
Website | www.unit-energy.com |
Die Unit energy europe AG ist eine deutsche Entwicklungs- und Betreibergesellschaft zur Realisierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen war einer der ersten Anbieter von Ökostrom auf dem deutschen Markt. Die Aktivitäten erstreckten sich auf Albanien, Georgien, Griechenland, Italien, Spanien und Tschechien. Das Unternehmen ist seit Februar 2001 an der Börse notiert und europaweit tätig. Die Aktien werden als Namensaktien geführt und an den Börsenplätzen Berlin, Frankfurt am Main und Stuttgart sowie im Xetra gehandelt.
Geschichte
1999 wurde für den Stromhandel die Firma Unit Energy als gemeinsames Unternehmen des niederländischen Stromversorgers Nuon mit 74 % und der Unit energy europe AG mit 26 % gegründet. 2001 übernahm die unit[e] Stromvertrieb GmbH die Kunden der Ökostrom Handels AG, Husum. Unter dem Markennamen unit[e] naturstrom wurde der Ökostrom in den mittel- und süddeutschen Filialen der Deutschen Post AG angeboten.
Im Laufe des Jahres 2004 gab es Schwierigkeiten beim Netzanschluss eines Wasserkraftwerkes bei Ancinale (Italien), worauf sich ein über mehrere Jahre dauernder Rechtsstreit - teilweise mit italienischen Firmen und Behörden - anschloss.[1] Zum 31.12.2004 lautete das buchungsmäßige Grundkapital rund 23 Millionen Euro und wurde durch Verluste auf rund 1,4 Millionen Euro verringert. Demzufolge beschloss die Hauptversammlung der Aktionäre am 05.10.2005 eine Kapitalherabsetzung, so dass 17 Aktien zu dem damaligen Stückwert von rund 1 Euro zu einer Aktie zusammengelegt wurden. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung des Aktienkurses erfüllte sich jedoch nicht.
2006 übernahm Greenpeace energy eG die rund 28.000 Kunden des einstigen Anbieters Unit[e] naturstrom und wurde damit nach Kundenzahl zum zweitgrößten unabhängigen deutschen Ökostromanbieter.
Im Jahre 2007 stellte das Unternehmen einen Insolvenzantrag. Zum Eigenverwalter wurde der Rechtsanwalt Walter Felix Beyer bestellt.[2] Spekulationen hatten den Aktienkurs am 15.02.2007 bis auf 1,80 Euro steigen lassen. In den Folgejahren pendelte der Preis einer Namensaktie zwischen 0,05 und 0,1 Euro, um dann zu Jahresbeginn 2011 wieder das Interesse von Anlegern zu wecken. Kurzzeitig stieg der Kurs Mitte Mai 2011 auf 0,80 Euro. Der Aktienkurs wurde lange Zeit auf der Website der WeserStrom Genossenschaft verfolgt. Im Dezember 2011 wurde beschlossen, die Gesellschaftsanteile in Italien zu verkaufen. Damit sollte auch unter den Streit um das Wasserkraftwerk in Ancinale ein Schlussstrich gezogen werden. Diese Entscheidung erfolgte mit Zustimmung des vom Amstgericht eingesetzten Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Ottmar Hermann und der Gläubigerversammlung.
Kritik
Der früheren Geschäftsführung wird vorgeworfen, in den Jahren 1996 bis 1999 einen Großteil des Kapitals vernichtet zu haben. So wurden für das Wasserkraftwerk in Italien allein 17 Millionen Euro ausgegeben, obwohl hierfür 7 Millionen ausgereicht hätten. Im Jahre 1999 seien allein 6 Millionen DM nur für die Verwaltung ausgegeben worden.[3]
Einzelnachweise
- ↑ http://www.unit-energy.com/node/5 Information an die Aktionäre, März 2007
- ↑ Walter Felix Beyer: Insolvenzverfahren, unit energy europe AG, 28. März 2007
- ↑ Bericht des Vorstandes Walter Felix Beyer vom September 2005
Weblinks
Init-Quelle
Entnommen aus der:
Erster Autor: House1630 angelegt am 22.10.2010 um 12:44,
Alle Autoren: Tom md, House1630, Fmrauch, LangerFuchs, DampflokfanDR, Tetris L
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