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Frei.Wild

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Frei.Wild ist eine im Jahr 2001 gegründete Deutschrock-Band aus Brixen (Südtirol/Italien). Neben eigenen Songs coverte Frei.Wild auch Songs der Böhsen Onkelz, Die Toten Hosen, Dimple Minds und WIZO. Der musikalische Stil von Frei.Wild lehnt sich sehr stark an diese Bands an.

Aktuelle Besetzung

  • Philipp "Fips" Burger (Gesang, E-Gitarre)
  • Jochen "Zegga" Garitter (E-Bass)
  • Christian "Fähre" Fohrer (Schlagzeug)
  • Jonas "Joy" Notdurfter (E-Gitarre)

Alben

  • Eines Tages (2002)
  • Wo die Sonne wieder lacht (2003)
  • Mensch oder Gott (2004)
  • Mitten ins Herz (2006)
  • Gegen alles, gegen nichts (2008)
  • Hart am Wind (2009)
  • Gegengift (2010)
  • Händemeer (live Album) (2011)
  • Feinde deiner Feinde (2012)
  • Still (2013)
  • Opposition (2015)

DVD's

  • 2007: Von Nah und Fern (Live-DVD, New Music Distribution)
  • 2011: Gegengift (10 Jahre Jubiläumsedition) - Frei.Wild Doku (Rookies & Kings)
  • 2011: Durch Straßen, durch Dreck, ins Händemeer (Doku- & Live-DVD; Rookies & Kings)
  • 2012: Die Welt brennt - Live in Stuttgart (Live-DVD; Rookies & Kings)
  • 2013: Feinde deiner Feinde Gold Edition (Doku- & Live-DVD; Rookies & Kings)

Politische Kontroversen

Um die Texte von Frei.Wild ist eine hysterisch aufgeheizte, von linker politischer Seite lancierte Debatte aufgekommen. Initiiert wurde diese Hexenjagd vom linken Politikwissenschaftler Christoph Schulze vom Berliner Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum. [1] Der Band wird Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Neonazitum vorgeworfen. Sie waren ursprünglich für den Echo 2013 nominiert, wurden dann aber (nachdem zwei andere Bands gedroht hatten, nicht zu erscheinen, wenn Frei.Wild anwesend wären) ausgeladen. Eine genaue Betrachtung ihrer Texte offenbart allerdings, dass diese angeblich rechtsextremen Lieder, schlicht von Heimatliebe, südtiroler Nationalbewusstsein und Sezessionstendenzen gegenüber Italien geprägt sind. In ihrem Lied Wahre Werte heißt es z.B.:

"Da, wo wir leben, da wo wir stehen / Ist unser Erbe, liegt unser Segen / Heimat heißt Volk, Tradition und Sprache / Für uns Minderheiten eine Herzenssache / Das, was ich meine und jetzt werft ruhig Steine / Wir sind von keinem Menschen die Feinde / Doch wir sind verpflichtet, dies zu bewahren / Unser Tirol gibt's seit 1200 Jahren." [2]

Der Politologe und radikale Linke Dirk Wilking vom Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung warf der Band vor "rechtsextrem" zu sein, da sie seiner Meinung nach Nazi-Ideologien transportiere. Als Beispiel dafür nannte er das Lied Südtirol und sagte:

"Im Lied "Südtirol" etwa wird eindeutig Italien angegriffen: Südtirol soll nicht mehr zu ­Italien gehören, vielmehr wollen sie etwas Grossdeutsches." [3]

Was Wilking an der rein nationalen Frage, zu welchem Land ein Gebiet nach diversen Meinungen gehören sollte, rechtsextrem findet wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.[4]

Die Band selber meint:

"Ob ganz links oder ganz rechts bedeutet für die Band keinen Unterschied, die Geschichte und auch jüngste Ereignisse zeigen immer wieder, dass sowohl Faschismus, Kommunismus, Anarchismus als auch Nationalismus jeweils Menschenverachtung und Unheil bedeuten." [5]

Der deutsch-türkischer Musikproduzent Mousse T meinte:

"Ich kenn die Jungs privat und weiß, dass der Security-Chef der Band eine dunkle Hautfarbe hat. Das sind alles tolle Typen. Da die Band auf keinem Index steht, weiß ich nicht, ob der ECHO hier die richtige Entscheidung getroffen hat." [6]

Siehe auch

Weblinks

Lieder auf Youtube

Einzelnachweise


Andere Lexika