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The Carnegie Hall Concert (Album von Keith Jarret)
The Carnegie Hall Concert ist ein Live-Album des US-amerikanischen Jazzpianisten Keith Jarret aus dem Jahr 2006.
Details
- Es wurde am 26. September 2006 bei einem Solokonzert von Jarret im Isaac Stern Auditorium der New Yorker Carnegie Hall aufgezeichnet.
- Die Aufnahme wurde dann am 26. September beim Label ECM als Doppel-CD veröffentlicht.
- Jarret überzeugt auf der CD durch eine große musikalische Bandbreite, die von klassischer Jazzmusik über Gospelklänge, seine berühmten gefühlvollen und manchmal impressionistischen Improvisationen wie auf der LP The Köln Concert von 1975 bis zu atonal wirkenden Klängen der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts reicht.
- Das Album wurde von der Kritik sehr gelobt. allmusic meinte u.a.:
- "This is a Jarrett solo set for the ages; it showcases, since his full return in 1997, his renewed and restless commitment to the music and to himself as an artist."
Musik
- Die erste CD enthält fünf Impovisationen mit den Titeln Part I bis Part V.
- Part I erinnert weniger an Jazzmusik als an klassische Musik des 20. Jahrhunderts. Der Titel ist sehr motorisch-hektisch und freitonal. Er erinnert stark an Klavierwerke von Scriabin, Hindemith oder Prokofiew.
- Part II ist mit drei Minuten kürzer, und läuft über eine tiefe Bassfigur, über die Blueseinwürfe gelegt sind die dennoch dunkel wirken.
- Part III ist ein melancholischer Titel bei dem Jarret auf alle pianistischen Effekte verzichtet. Er hat ein leicht "spanisches Feeling".
- Schnelle, auch dissonant wirkende Läufe in sehr hoher Lage bestimmen den Anfang von Part IV. Danach folgen ruhigere, aber dennoch freitonal-modern wirkende Momente.
- Part V ...
- Die zweite CD enthält die Teile Part VI bis Part X und weitere fünf Songs mit den Titeln The Good America, Paint my Heart Red, My Song, True Blues und Time on my Hands.
- Part VI ...
- ** Part VII ist ein gospelartiger Titel mit einem unglaublichen Groove. Hier kommt zum ersten mal ein "Mitschnipp-Gefühl" auf und man fühlt sich an Titel des von südafrikanischer Volksmusik beeinflussten Pianisten Dollar Brand erinnert.
- Part VIII ist wieder ein sehr gelungenes, ruhiges und nachdenkliches Musikstück.
- Rhythmisch bewegter wird es dann wieder in Part IX, der etwas an motorisch bewegte Kompositionen des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera erinnert, aber auch deutlich vom Bebop beeinflusst ist. Das ganze wirkt manchmal wie ein verfremdeter bzw. persiflierter Blues.
- Part X ...
Tracklist
Links und Quellen
Siehe auch
Weblinks
Bilder / Fotos
Videos auf Youtube
Quellen
Literatur
Einzelnachweise
Andere Lexika
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