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Milder Kiefernzapfenrübling
Der Milde Kiefernzapfenrübling (Strobilurus stephanocystis) ist ein Vertreter aus der Gattung der Zapfenrüblinge (Strobilurus). Er kommt nur auf abgefallenen und von Laub- und Nadelstreu überdeckten oder von Gras überwachsenen Zapfen verschiedener Kiefernarten vor.
Beschreibung
Hut
Leicht gewölbter Hut in verschiedenen Brauntönen auftretend (hellbraun, ockerbraun, rötlichbraun) mit matt samtiger trockener Oberfläche. Hutdurchmesser von 0,5 bis 2,5 cm.
Stiel
Relativ dünner weißlicher bis hellbrauner Stiel, Stiellänge 2 bis 8 cm, Stieldurchmesser 1 bis 2,5 mm.
Lamellen
Weiße bis grau-weiße, im Alter cremefarbene Lamellen, mäßig eng stehend, abgerundet bis ausgebuchtet angewachsen, mit zahlreichen Zwischenlamellen. Glatte weißliche bis cremefarbene Lamellenschneiden.
Fleisch
Dünnes, weißliches Fleisch mit schwach wahrnehmbaren Pilzduft, Geschmack angenehm mild pilzartig.
Sporen
cremefarben
-
Stiel und Lamellen
Vorkommen
Im Frühjahr etwa ab April kommt der Saprobiont relativ häufig vor, und fällt aufgrund seiner Kleinheit und der Hutfärbung in der Streu kaum auf. Er ist streng an sein Substrat (in der Streu vergrabene oder überwachsene Kiefernzapfen) gebunden und deshalb nur unter Kiefern zu finden. Beim Ausgraben wird man an der Basis des Pilzes immer einen Kiefernzapfen finden, der von seinem Mycel durchwachsen ist und sich mehr oder weniger in Auflösung befindet.
Ähnliche Arten
- Bitterer Kiefernzapfenrübling (Strobilurus tenacellus), nur mikroskopisch[1] oder durch Geschmacksprobe unterscheidbar (ungenießbar bitter);
- Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus), kommt nur auf Fichtenzapfen vor, eßbar;
Andere Namen
- Milder Kiefern-Zapfenrübling
- Milder Nagelschwamm
Speisewert
Der Pilz ist eßbar. Die optische Unterscheidung von dem Bitteren Kiefernzapfenrübling ist zwar nur mit mikroskopischen Methoden möglich, aber der Mensch hat ja mehr als nur einen Sinn: eine einfache Geschmacksprobe entscheidet darüber, ob der Pilz für Speisezwecke brauchbar ist, oder nicht! Ähnlich wie bei Täublingen gilt hier die einfache Regel: Milde Pilze sind eßbare, bittere läßt man einfach weg! Bei der notwendigen Geschmacksprobe ein kleines (Messerspitze) Stückchen des Pilzes (nicht verschlucken) in den Mund nehmen. Entwickelt sich ein bitterer Geschmack, ist der Pilz für Speisezwecke nicht brauchbar. Keine Angst: der Bittere Kiefernzapfenrübling ist nicht giftig, er ist einfach nur bitter.
In der Haupterscheinungszeit des Milden Kiefernzapfenrüblings im April und auf dem bevorzugten Substrat des Pilzes läuft man auch keine Gefahr, auf giftige Verwechslungskandidaten des Pilzes zu treffen- es gibt keine.
Aufgrund der Kleinheit des Pilzes wissen manche mit der Küche nicht vertraute Mykologen mit dem Pilz offensichtlich nichts anzustellen. Er ist trotz seiner Kleinheit aufgrund seines massenhaften Auftretens jedoch durchaus geeignet, als Einlage in verschiedenen Suppen zu dienen. Er verfügt über einen sehr feinen Pilzduft, einen angenehm milden Pilzgeschmack und gibt eine sehr gute und mild-aromatische Suppeneinlage ab.
Weblinks
Einzelnachweise
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