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Fmrauch (Diskussion | Beiträge)
Ornithologie hat kaum etwas damit zu tun
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Oft kann die Sprache einem Land oder einer [[Nation]] zugeordnet werden. Als Wissenschaft befassen sich die [[Sprachwissenschaft]] (''Linguistik'') und auch die [[Philologie]] mit dem Thema. Der deutsche Sprachwissenschaftler [[Jacob Grimm]] schrieb:
Oft kann die Sprache einem Land oder einer [[Nation]] zugeordnet werden. Als Wissenschaft befassen sich die [[Sprachwissenschaft]] (''Linguistik'') und auch die [[Philologie]] mit dem Thema. Der deutsche Sprachwissenschaftler [[Jacob Grimm]] schrieb:


{{Zitat|Von allem, was die Menschen erfunden und ausgedacht, bei sich gehegt und einander überliefert, was sie im Verein mit der in sie gelegten und geschaffenen Natur hervorgebracht haben, scheint die Sprache das größte, edelste und unentbehrlichste Besitztum. Unmittelbar aus dem menschlichen Denken emporgestiegen, sich ihm anschmiegend, mit ihm Schritt haltend, ist sie allgemeines Gut und Erbe geworden aller Menschen, das sich keinem versagt, dessen sie gleich der Luft zum Atmen nicht entraten können, ein Erwerb, der uns zugleich leicht- und schwerfällt. Leicht, weil von Kindesbeinen an die Eigenheiten der Sprache unserm Wesen eingeprägt sind und wir unvermerkt der Gabe der Rede uns bemächtigen, wie wir Gebärden und Mienen einander absehen, deren Abstufung endlos ähnlich und verschieden ist gleich der der Sprache. Poesie, Musik und andere Künste sind nur bevorzugter Menschen, die Sprache ist unser aller Eigentum, und doch bleibt es höchst schwierig, sie vollständig zu besitzen und bis auf das Innerste zu ergründen...
{{Zitat|Von allem, was die Menschen erfunden und ausgedacht, bei sich gehegt und einander überliefert, was sie im Verein mit der in sie gelegten und geschaffenen Natur hervorgebracht haben, scheint die Sprache das größte, edelste und unentbehrlichste Besitztum. Unmittelbar aus dem menschlichen Denken emporgestiegen, sich ihm anschmiegend, mit ihm Schritt haltend, ist sie allgemeines Gut und Erbe geworden aller Menschen, das sich keinem versagt, dessen sie gleich der Luft zum Atmen nicht entraten können, ein Erwerb, der uns zugleich leicht- und schwerfällt. Leicht, weil von Kindesbeinen an die Eigenheiten der Sprache unserm Wesen eingeprägt sind und wir unvermerkt der Gabe der Rede uns bemächtigen, wie wir Gebärden und Mienen einander absehen, deren Abstufung endlos ähnlich und verschieden ist gleich der der Sprache.|Quelle:
Zahllose Begebenheiten selbst aus historischer Zeit sind erst dem Auge des Geschichtsforschers klargeworden, des Menschengeschlechts älteste Geschichte lagert verborgen gleich der seiner Sprache, und nur die Sprachforschung wird Lichtstrahlen darauf zurückwerfen.|Quelle:
Jacob Grimm, ''Über den Ursprung der Sprache'', Akademie der Wissenschaften, 1851}}
Jacob Grimm, ''Über den Ursprung der Sprache'', Akademie der Wissenschaften, 1851}}



Version vom 5. Mai 2024, 09:03 Uhr

Das Wort Sprache bezeichnet im allgemeinen Verständnis die menschliche Sprache. Es gibt aber auch den umfassenderen Begriff, der zum Beispiel Sprachen von Tieren und die Verwendung von speziellen Sprachen in der Technik umfasst. Eine besondere Form der Sprache ist die Fachsprache.

Oft kann die Sprache einem Land oder einer Nation zugeordnet werden. Als Wissenschaft befassen sich die Sprachwissenschaft (Linguistik) und auch die Philologie mit dem Thema. Der deutsche Sprachwissenschaftler Jacob Grimm schrieb:

„Von allem, was die Menschen erfunden und ausgedacht, bei sich gehegt und einander überliefert, was sie im Verein mit der in sie gelegten und geschaffenen Natur hervorgebracht haben, scheint die Sprache das größte, edelste und unentbehrlichste Besitztum. Unmittelbar aus dem menschlichen Denken emporgestiegen, sich ihm anschmiegend, mit ihm Schritt haltend, ist sie allgemeines Gut und Erbe geworden aller Menschen, das sich keinem versagt, dessen sie gleich der Luft zum Atmen nicht entraten können, ein Erwerb, der uns zugleich leicht- und schwerfällt. Leicht, weil von Kindesbeinen an die Eigenheiten der Sprache unserm Wesen eingeprägt sind und wir unvermerkt der Gabe der Rede uns bemächtigen, wie wir Gebärden und Mienen einander absehen, deren Abstufung endlos ähnlich und verschieden ist gleich der der Sprache.“

Quelle: Jacob Grimm, Über den Ursprung der Sprache, Akademie der Wissenschaften, 1851

Nach einer Legende der Bibel entstanden die unterschiedlichen Sprachen nach dem Turmbau zu Babel.

Siehe auch

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